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Hjartdal

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Wappen Karte
Wappen der Kommune Hjartdal
Hjartdal (Norwegen)
Hjartdal (Norwegen)
Basisdaten
Staat: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen
Kommunennummer: 4024
Provinz (fylke): Telemark
Verwaltungssitz: Sauland
Koordinaten: 59° 40′ N, 8° 44′ OKoordinaten: 59° 40′ N, 8° 44′ O
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Fläche: 791,61 km²
Einwohner: 1.638 (1. Jan. 2026)<ref>07459: Population, by region, contents and year. In: ssb.no. Statistisk sentralbyrå, abgerufen am 7. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref>
Bevölkerungsdichte: 2 Einwohner je km²
Sprachform: Nynorsk
Webpräsenz:
Lage in der Provinz Telemark
Lage der Kommune in der Provinz Telemark

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Hjartdal ist eine norwegische Kommune in der Landschaft und im Fylke Telemark mit 1638 Einwohnern (Stand 1. Januar 2026). Der Sitz der Verwaltung ist in der Ortschaft Sauland.

Geografie

Durch die Kommune Hjartdal fließt der Fluss Hjartdøla. Höchste Erhebung in der Gaustaråen mit 1614,7 moh., der an der Grenze zur Nachbarkommune Tinn liegt.<ref>Høgaste fjelltopp i kvar kommune. Kartverket, abgerufen am 24. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Verwaltungszentrum Sauland liegt im Südosten der Gemeinde in einer Talumgebung. Dort kann Land- und Forstwirtschaft betrieben werden. In der gesamten Gemeinde liegen keine Tettsteder, also keine Ansiedlungen, die für statistische Zwecke als eine städtische Siedlung gewertet werden.<ref>Population and land area in urban settlements. Statistisk sentralbyrå, 20. November 2025 (englisch).</ref> Die größten Ansiedlungen in Hjartdal sind das Taldorf Sauland sowie die Bergdörfer Hjartdal und Tuddal.

Durch den südlichen Teil der Kommune führt die Europastraße 134, auch als Haukelivegen bekannt, die die Städte Drammen und Haugesund verbindet.<ref>E134 Gvammen-Århus. Statens Vegvesen, abgerufen am 25. Februar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Diese führt durch den Mælefjelltunnel, der Hjartdal mit Seljord verbindet.

Als offizielle Sprachform wird in Hjartdal Nynorsk, also die seltenere der beiden norwegischen Schriftsprachen, verwendet.<ref>Forskrift om språkvedtak i kommunar og fylkeskommunar (språkvedtaksforskrifta) - Lovdata. Abgerufen am 25. Februar 2020.</ref>

Wirtschaft

In Sauland sind die klimatischen und geografischen Bedingungen für die Landwirtschaft geeignet. Im Jahr 2018 waren etwa 30 Prozent der Arbeitsplätze in der Kommune im Land- und Forstwirtschaftsbereich angesiedelt und Hjartdal war damit die Kommune mit dem höchsten Anteil in diesem Bereich. Vor allem im Bergdorf Tuddal spielt Tourismus eine größere Rolle, da sich dort unter anderem viele Ferienhütten befinden.<ref>Historien om Tuddal. In: Velkommen til Tuddal. Abgerufen am 25. Februar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In Hjartdal liegen sechs Kraftwerke, die im Jahr 2016 eine durchschnittliche Jahresproduktion von 466 Gigawattstunden aufwiesen. Das größte der sechs Anlagen ist das Wasserkraftwerk Hjartdøla Kraftverk, das seit 1958 in Betrieb ist.<ref>Hjartdøla - Skagerak Kraft. Abgerufen am 25. Februar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In der Kommune gibt es eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an älteren und geschützten Gebäuden. In Frøland nahe Sauland befindet sich ein Gebäude aus dem späten Mittelalter und in Øvre Åbø und Søndre Bøen befindet sich jeweils ein Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert. Die Kirche von Hjartdal wurde 1809 erbaut. Der Eingang der im Jahr 1860 abgerissenen Stabkirche von Sauland wird im Kulturhistorisk Museum in Oslo ausgestellt. In Tuddal liegt das Freilichtmuseum Tuddal Bygdetun, das 15 alte Häuser umfasst.<ref>Tuddal bygdetun. In: Velkommen til Tuddal. Abgerufen am 25. Februar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Jahr 2007 wurde der Kommune der erste nationale Kulturlandschaftspreis von der norwegischen Kulturerbeorganisation Norsk Kulturarv verliehen.<ref>Den nasjonale kulturlandskapsprisen 2019. Norsk Kulturarv, 3. September 2019, abgerufen am 25. Februar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 1994 wurden die Gegenden Hjartdal Nodbygd und Svartdal zu Kulturlandschaftsgebieten ernannt.

Der Priester Magnus Brostrup Landstad machte die Sagen um Hjartdal in seinen Volksliedern bekannt. Die Maler Adolph Tidemand, Hans Fredrik Gude, Harald Kihle und Henrik Sørensen waren mehrmals in Hjartdal zu Besuch.

Wappen und Name

Das seit 1989 offizielle Wappen der Kommune zeigt einen silbernen Hirschen auf grünem Hintergrund. Es steht für die Hirschpopulation der Kommune. Der Name Hjartdal kommt leitet sich vermutlich von Hjart, in neuerem Norwegisch Hjort, was Hirsch bedeutet. Die Einwohner von Hjartdal werden als Hjartdøl bezeichnet.<ref>Innbyggjarnamn. Språkrådet, abgerufen am 25. Februar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Commons: Hjartdal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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