Sundancer
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Sundancer war der dritte Prototyp eines Raumstationsmoduls, das von dem privaten Unternehmen Bigelow Aerospace (BA) in den Weltraum transportiert und getestet werden sollte. Wie bei der Genesis-Reihe basierte die Technologie auf der Transhab-Studie. Der Start des Modules wurde zuletzt für 2015 vorgesehen<ref>Moon Dreams. Economist.com, 18. Februar 2010, abgerufen am 26. März 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, 2011 aber schlussendlich gestrichen und durch den Nachfolger BA 330 ersetzt.<ref name=":0">Expediting BA 330 Development. Juli 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 12. Oktober 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „Due to customer demand and progress in commercial crew transportation, Bigelow Aerospace has moved directly to BA 330 development. As the name indicates, the BA 330 will provide roughly 330 cubic meters of usable volume and can support a crew of up to six. The BA 330 can function as an independent space station, or several BA 330s can be combined to support an even larger orbital complex. „It's extremely exciting to proceed with the actual construction of BA 330s,“ said Robert T. Bigelow, President and founder of Bigelow Aerospace, „This robust habitat will serve as the backbone for a new, dynamic era of commercial human spaceflight. The BA 330 will support a wide variety of utilization and exploration missions both in Low Earth Orbit and beyond“.“</ref>
Hintergrund
Sundancer war ursprünglich als vierter Prototyp geplant. Jedoch führten nach Aussage von Robert Bigelow steigende Transportkosten und die Erfolge mit Genesis 1 und 2 zur Streichung der Galaxy-Mission.<ref>Leonard David: Bigelow Aerospace does rocket reality check. msnbc.msn.com, 28. September 2007, abgerufen am 2. März 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Galaxy-Modul sollte von den Ausmaßen her doppelt so groß wie die Genesis-Module (nutzbares Volumen 11,5 m³) und kleiner als das Sundancer-Modul (Volumen Gesamt 180 m³) sein. Nachdem der Start von Sundancer mehrere Male verschoben wurde und 2015 mit der Falcon 9 von SpaceX hätte erfolgen sollen<ref name="spacex">Launch Manifest. SpaceX, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. Juni 2012; abgerufen am 21. Februar 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="BigAero">Craig Covault: Bigelow Reveals Business Plan. Aviation Week, 8. April 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 2. März 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, wurde die Mission zugunsten des Nachfolgers BA 330 gestrichen.<ref name=":0" />
In den ersten sechs bis neun Monaten nach dem Start wären bei Sundancer Systemtests durchgeführt worden. Danach wäre dieser für Raumfahrer zugänglich gewesen, falls ein entsprechend wirtschaftliches Transportsystem zur Verfügung stehen sollte.<ref name="Launch2010">Warren Ferster: Private Space Habitat Could Launch by 2010. space.com, 21. September 2006, abgerufen am 2. März 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Wären die bemannten Missionen zu Sundancer erfolgreich gewesen, würde dieser als Ausgangspunkt zum Aufbau des Komplexes mit einem Knotenpunkt, einem Antriebsbussystem und den BA-330-Modulen dienen. Der Knotenpunkt wäre zum Andocken der BA-330-Module gedacht.<ref>Paul Marks: NASA turned on by blow-up space stations. New Scientist, 3. März 2010, abgerufen am 2. März 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Systeme und Konfiguration
Das Sundancer-Modul wäre mit einem voll funktionsfähigen Lebenserhaltungssystem ausgestattet gewesen. Erste Test dafür wurden 2010 begonnen<ref></ref>. Weiterhin war ein Bahn- und Lageregelungssystem und ein Antriebssystem vorgesehen.<ref name="Launch2010" /> Aus diesem Grund hätte das Modul auch als Raumstation bezeichnet werden können, da dieses die primären Funktionen einer Raumstation bereitstellt bzw. bereitstellen soll. Nach dem Eintritt in den Orbit, hätte das Aufblasen des Moduls auf einen Durchmesser von 6,3 m und einer Länge von 8,7 m begonnen.<ref name="BigAero" /> Das Modul mit seinen 180 m³ hätte kurzfristig Platz für sechs und langfristig für drei Personen geboten. Es hätte, nach Aussage von BA, einen gleichwertigen oder besseren Strahlungsschutz als die ISS und einen besseren Ballistikschutz vor Weltraummüll und Mikrometeoriten als ein übliches „Aluminium-Zylinder-Raumstationsmodul“ besessen. Sundancer hätte außerdem zwei Antriebssysteme gehabt, auf der Bug- und Heckseite. Der Heckantrieb wäre wieder auffüllbar und wieder verwendbar gewesen. Die Energieversorgung wäre über Solarmodule und Akkumulatoren erfolgt. Für zukünftige Besucher hätte Sundancer als erstes Modul von BA vier Fenster für die irdische und überirdische Aussicht geboten. Das Grundkonzept des Stationsaufbaus wäre die Autonomie der einzelnen Module gewesen, d. h. jedes Modul hätte die gleichen Hauptsysteme (Lebenserhaltung, Lageregelung, Energieversorgung, …) wie die anderen Module besessen.<ref>Sundancer. Bigelow Aerospace, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Juli 2011; abgerufen am 3. März 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Weblinks
- Bigelow Aerospace – Homepage (englisch)
Quellen
<references />
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