Streichenreuth
Streichenreuth Gemeinde Guttenberg
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(19)&title=Streichenreuth 50° 9′ N, 11° 35′ O
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| Höhe: | 506 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 19 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 95358 | |||||
| Vorwahl: | 09255 | |||||
Streichenreuth ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Guttenberg im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Streichenreuth liegt in der Gemarkung Guttenberg.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 8. Januar 2025.</ref>
Geografie
Der Weiler liegt in Hanglage am Südrand des Frankenwaldes. Etwas weiter südlich entspringt der Liesbach, ein linker Zufluss der Unteren Steinach. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Kupferberg zur Bundesstraße 289 (1,6 km südlich) bzw. nach Torschenknock (0,4 km nördlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 23. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1137 als „Streitruit“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname bedeutet "Zur strittigen Reuth".<ref>Ortsteile auf der Website gemeinde-guttenberg.de</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Streichenreuth aus sieben Anwesen (Herrensitz mit Hof und Schäferei, 3 Sölden, 1 Haus, 1 Häuslein). Das Hochgericht übte das Burggericht Guttenberg aus. Es hatte ggf. an das bambergische Centamt Marktschorgast auszuliefern. Die Grundherrschaft oblag dem Burggericht Guttenberg.<ref name="G94">Vorlage:Guttenberg Hofmann Stadtsteinach</ref>
Mit dem Gemeindeedikt wurde Streichenreuth dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Guttenberg und der im selben Jahr gebildeten Gemeinde Guttenberg zugewiesen.<ref name="G133">Vorlage:Guttenberg Hofmann Stadtsteinach</ref>
Ehemalige Kunstdenkmäler
Die folgenden Häuser listete Karl-Ludwig Lippert in dem Buch Landkreis Stadtsteinach von 1964 mit ihren ursprünglichen Hausnummern als Kunstdenkmäler auf. Sie sind in der Denkmalschutzliste nicht geführt, da sie entweder nicht aufgenommen, abgerissen oder stark verändert wurden.
- Haus Nr. 1: Herrenhaus. Zweigeschossiger, verputzt massiver Walmdachbau, zwei zu drei Achsen; kleine, sandsteingerahmte Erdgeschossfenster mit profilierten Sohlbänken, sicherlich noch spätes 17. Jahrhundert; die großen Obergeschossfenster, ebenfalls in Sandsteinrahmungen, gehören wie das ziegelgedeckte Dach mit Fledermausgauben und profiliertem Traufgesims der Erneuerung des späten 18. Jahrhunderts an. Der vordere Raum im Erdgeschoss noch kreuzgratgewölbt.<ref name="L104">K.-L. Lippert: Landkreis Stadtsteinach, S. 104.</ref>
- Haus Nr. 2: Schäferhaus. Eingeschossiges, kleines Mansarddachhaus, verputzt massiv, mit schlichten Fenster- und Türrahmungen. – Langgestrecktes, eingeschossiges und verputzt massives Stallgebäude mit Satteldach, 1835 errichtet.<ref name="L104"/>
Einwohnerentwicklung
Religion
Streichenreuth ist seit der Reformation gemischt konfessionell. Die Katholiken sind nach St. Jakobus der Jüngere (Guttenberg) gepfarrt, die Protestanten nach St. Georg (Guttenberg).<ref name="G94"/><ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Streichenreuth. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 461–462 (Digitalisat).
- Vorlage:Guttenberg Hofmann Stadtsteinach
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Lippert Landkreis Stadtsteinach
Weblinks
- Ortsteile von Guttenberg > Streichenreuth. In: gemeinde-guttenberg.de. Abgerufen am 23. August 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Streichenreuth in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Streichenreuth im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Guttenberg