Zum Inhalt springen

kinokino

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 7. April 2026 um 08:15 Uhr durch imported>Boschi01 (Fehlerhaften Link entfernt. ARD Mediathek link gesetzt.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Vorlage:Medienbox/Kopf
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Genre Kulturmagazin, Filmkritik
Erscheinungsjahre seit 1978
Länge 15 Minuten
Produktions­unternehmen Bayerischer Rundfunk
Erstausstrahlung 14. Jan. 1978 auf Bayerisches Fernsehen als Kino Aktuell

kinokino ist ein wöchentliches Kinomagazin des BR Fernsehens und das dienstälteste Filmmagazin des deutschen Fernsehens. Seit 40 Jahren stellt die Sendung die wichtigsten Neustarts im Kino vor, zeigt Interviews mit Schauspielern und Regisseuren, berichtet von Filmpreisen und internationalen Festivals und porträtiert bedeutende Filmpersönlichkeiten. Die besondere Aufmerksamkeit der kinokino-Redaktion gilt dem deutschen Film und seinen Protagonisten.<ref>Thomas Sessner: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />»Kino Kino«. (Memento vom 15. Oktober 2013 im Internet Archive) (PDF) In: ARD-Jahrbuch 07. S. 51–53</ref><ref name="spio.de">@1@2Vorlage:Toter Link/www.spio.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2025. Suche im Internet Archive ) In: spio.de. Abgerufen am 28. Februar 2011.</ref>

Geschichte

Vorlage:Hinweisbaustein

Die Sendung wurde erstmals am 14. Januar 1978 unter dem Titel Kino Aktuell ausgestrahlt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kino Kino. (Memento vom 7. Oktober 2011 im Internet Archive) In: einsfestival.de, 2011. (Informationen zum Teil veraltet) Abgerufen am 28. Februar 2011.</ref> 25 Jahre lang ging kinokino einmal im Monat auf Sendung. Seit Januar 2013 erscheint kinokino wöchentlich jeden Mittwoch um 22.45 Uhr. Gründungsmitglieder des Filmmagazins waren Silvia Koller, Hubert von Spreti und Peter Welz (Produzent). Frühere Moderatoren waren u. a. Hubert von Spreti, Vivian Naefe, Angelika Wittlich, Maria Knilli, Amelie Fried und Christoph Bauer.

kinokino gehört seit dem 1. Januar 2017 zur Abteilung Kino und Debüt des BR Fernsehens unter der Leitung von Carlos Gerstenhauer.

Themen

Die in der Redaktion Kino und Debüt des BR Fernsehens beheimatete Redaktion betreut zudem die jährliche Livesendung zum Bayerischen Filmpreis. Regelmäßige Sondersendungen entstehen zur Berlinale, zu den Internationalen Hofer Filmtagen, zum Filmfest München und den Festivals in Venedig und Cannes. kinokino Extra-Sendungen begleiten als „Making of“ BR-Koproduktionen oder widmen sich aktuellen Trends im Kino. Gemeinsam mit Radio Bayern 1 vergibt kinokino zudem den Publikumspreis des Bayerischen Filmpreises.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bayerischer Filmpreis 2012 | Lieblingsfilm wählen und gewinnen! (Memento vom 9. Dezember 2012 im Internet Archive) In: br.de, 1. Dezember 2012. Abgerufen am 7. Januar 2013.</ref>

Sendeplatz

kinokino wird (Stand 2025) mit einer Länge von 15 Minuten wöchentlich jeweils am Dienstag um 21.45 Uhr in 3sat ausgestrahlt und Sonntags um 7:15 Uhr wiederholt. Eine weitere Wiederholung läuft im BR Fernsehen jeweils Donnerstag um 0:15 Uhr – dieser Sendeplatz wechselt häufiger.<ref>kinokino In: br.de. Abgerufen am 11. Oktober 2025.</ref> Darüber hinaus wird kinokino im Programm von one Sonntags um 16:55 Uhr ausgestrahlt.

Online

Die Online-Präsenz des Filmmagazins kinokino.de bietet die Sendung online schon am Nachmittag vor der Ausstrahlung an. Außerdem gibt es auf kinokino.de aktuelle Filmkritiken zu den Filmen, die in der Sendung besprochen werden, ausführliche Video-Interviews mit Filmschaffenden und Stars, exklusive Online-Videoinhalte sowie die Online-Video-Rubrik „kinokino Shortcuts“, in der die wichtigsten Neustarts der Woche in einem ca. dreiminütigen Clip kurz vorgestellt und rezensiert werden (Die „kinokino Shortcuts“ sind in einer kürzeren Form auch Bestandteil der Fernsehsendung.) Zudem beliefert kinokino die BR24-App des Bayerischen Rundfunks mit Videos zu den aktuellen Kino-Neustarts, Film-Events und Interviews.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig "Jeder darf sein eigener Chefredakteur sein".] Bayerischer Rundfunk, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. Juni 2019.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Alle Video-Inhalte von kinokino gibt es auch in der BR-Mediathek.

Preise und Auszeichnungen

Pressestimmen

  • „In Sachen Kultur gilt die BR-Reihe kinokino als beste und kritischste Kino-Sendung im deutschen Fernsehen“.<ref>Jörg Heinrich: Mit den Dritten sieht man besser. Die Programm-Perlen der kleinen ARD-Sender. In: tz, München 2. Juni 2007.</ref>
  • „[Das] seriöseste und informativste (aber auch nur 15-minütige) Kinomagazin“.<ref>W.O.P. Kistner: W.O.P. sieht fern. Kino Kino. In: Abendzeitung, 21. Oktober 2005.</ref>
  • „Anspruchsvolle Sendungen, in denen Filme tatsächlich kritisch besprochen und nicht nur vorgestellt werden, gibt es kaum noch im deutschen Fernsehen. Eine Ausnahme ist ‚kinokino‘ beim Bayerischen Rundfunk.“<ref>Christian Bollert, Andreas Kötzing: Thomas Sessner (Bayerischer Rundfunk). In: detektor.fm (Fokus Filmkritik), Interview vom 6. November 2010; abgerufen am 28. Februar 2011.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />