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Gestien

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Gestien
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(74)&title=Gestien 52° 52′ N, 11° 31′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(74) 52° 52′ 26″ N, 11° 30′ 56″ O
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Höhe: 30 m ü. NHN
Fläche: 6,46 km²<ref name="HOB-12" />
Einwohner: 74 (31. Dez. 2023)<ref name="EW-2023" />
Bevölkerungsdichte: 11 Einwohner/km²
Eingemeindung: 20. Juli 1950
Eingemeindet nach: Genzien
Postleitzahl: 39619
Vorwahl: 039384
Lage von Gestien in Sachsen-Anhalt

Gestien ist ein Ortsteil der Ortschaft und Einheitsgemeinde Stadt Arendsee (Altmark) im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt.

Geographie

<mapframe latitude="52.874" longitude="11.515" zoom="16" width="300" height="200" align="right" /> Das Dorf Gestien liegt südlich des Arendsees und 25 Kilometer östlich der Kreisstadt Salzwedel in der Altmark an der B 190. Im Osten liegt der etwa 65 Meter hohe Weinberg, im Süden der etwa 47 Meter „Ceres Berg“ und das Waldgebiet „Gestiener Holz“.<ref name="DE-ST_SAV">Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)</ref>

Geschichte

Mittelalter bis Neuzeit

Auf alten Karten ist die ursprüngliche Form eines Rundlingsdorfes zu erkennen. Die erste urkundliche Erwähnung von Gestien erfolge am 2. August 1253, als Markgraf Otto das Dorf Wendisch Gutzin dem Kloster Arendsee zu „seinem Seelenheil vereignet“.<ref name="Riedel-22, S. 6" /> Im Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 wird der Ort als Gustin aufgeführt.<ref name="Landbuch" />

Aus der Mitte des 19. Jahrhunderts wird berichtet: „Sehr dürftiger Sandboden und sauere Wiesen. Die Gemeinde ist eine der ärmsten im Kreise.“

Im Westen des Dorfes lagen früher zwei Ziegeleien. Noch im 20. Jahrhundert stand westlich des Dorfes am nordwestlichen Waldrand eine Windmühle.<ref name="KDR-240" /> Die westlicher gelegene Ziegelei und die Windmühle gehörten Zühlen.<ref name="Hermes-Weigelt, S. 387" />

Eingemeindungen

Am 20. Juli 1950 wurde die Gemeinde Gestien aus dem Landkreis Osterburg in die Gemeinde Genzien eingemeindet.<ref name="2VO-LSA-1950" /> Am 1. Dezember 1973 erfolgte die Eingemeindung von Genzien in die Stadt Luftkurort Arendsee (Altmark), somit kam der Ortsteil Gestien zu Arendsee.<ref name="Metzler-Poeschel" />

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1734 079
1774 068
1789 069
1798 088
1801 114
1818 075
1840 110
Jahr Einwohner
1864 126
1871 128
1885 117
1892 [00]110<ref name="Zahn-1928" />
1895 101
1900 [00]089<ref name="Zahn-1928" />
1905 088
Jahr Einwohner
1910 [00]092<ref name="Zahn-1928" />
1925 114
1939 105
1946 130
2011 [00]083<ref name="EW-2011-2017" />
2012 [00]086<ref name="EW-2011-2017" />
2013 [00]084<ref name="EW-2011-2017" />
Jahr Einwohner
2014 [00]87<ref name="EW-2011-2017" />
2015 [00]82<ref name="EW-2011-2017" />
2016 [00]79<ref name="EW-2011-2017" />
2017 [00]78<ref name="EW-2011-2017" />
2020 [00]78<ref name="EW-2021" />
2021 [00]82<ref name="EW-2021" />
2022 [0]75<ref name="EW-2023" />
Jahr Einwohner
2023 [0]74<ref name="EW-2023" />

Quelle, wenn nicht angegeben, bis 1946<ref name="HOB-12" />

Religion

Die Evangelischen aus Gestien gehörten zur Kirchengemeinde und Pfarrei Arendsee.<ref name="Almanach1903" /> Heute gehört die Kirchengemeinde zum Kirchspiel „Am Arendsee“ im Pfarrbereich Arendsee des Kirchenkreises Stendal im Bischofssprengel Magdeburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.<ref name="Pfarrbereich" />

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Wirtschaft und Infrastruktur

Gestien liegt an der B 190.

Es verkehren Linienbusse und Rufbusse der Personenverkehrsgesellschaft Altmarkkreis Salzwedel.<ref>PVGS Altmarkkreis Salzwedel. In: pvgs-salzwedel.de. Abgerufen am 10. Juli 2022.</ref>

Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

<references> <ref name="2VO-LSA-1950">Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161). In: Landesregierung Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt. Nr. 18, 5. August 1950, ZDB-ID 511105-5, S. 277 (PDF).</ref>

<ref name="Almanach1903">Vorlage:PfarrAlmanachProvinzSachsen1903</ref>

<ref name="EW-2011-2017">Einheitsgemeinde Stadt Arendsee (Altmark): Einwohnerdaten der Jahre 2011 bis 2017. 12. Januar 2018.</ref>

<ref name="EW-2021">Christian Ziems: Arendsee im Aufwind. In: Salzwedeler Volksstimme, Jeetze-Kurier Salzwedel. 5. Januar 2022, DNB 954815971, S. 18.</ref>

<ref name="EW-2023">Christian Ziems: Arendsee verliert über 100 Einwohner. In: Salzwedeler Volksstimme, Jeetze-Kurier Salzwedel. 25. Januar 2024, DNB 954815971, S. 16.</ref>

<ref name="HOB-12">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783830522355 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>

<ref name="KDR-240">Karte des Deutschen Reiches Blatt 240: Wittenberge. Reichsamt für Landesaufnahme, 1906, abgerufen am 21. Januar 2024.</ref>

<ref name="Landbuch">Ernst Fidicin: Kaiser Karl’s IV. Landbuch der Mark Brandenburg (1375). nach den handschriftlichen Quellen. Guttentag, Berlin 1855, S. 182 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A10000810~SZ%3D00198~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).</ref>

<ref name="Hermes-Weigelt, S. 387">Vorlage:BibOCLC</ref>

<ref name="Metzler-Poeschel">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3824603217 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>

<ref name="Pfarrbereich">Pfarrbereich Arendsee. In: ekmd.de. Abgerufen am 21. Januar 2024.</ref>

<ref name="Riedel-22, S. 6">Vorlage:CodexDiplBrandenbgTeilA</ref>

<ref name="Zahn-1928">Vorlage:BibOCLC</ref> </references>

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