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Winnemark

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Winnemark COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 54° 37′ N, 9° 55′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|01058174}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 54° 37′ N, 9° 55′ O
 {{#coordinates:54,616666666667|9,9166666666667|primary
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  }}
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Schlei-Ostsee
Höhe: 14 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|01058174}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 24398
Vorwahl: 04644
Kfz-Kennzeichen: RD, ECK
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 174
Adresse der Amtsverwaltung: Holm 13
24340 Eckernförde
Website: www.amt-schlei-ostsee.de
Bürgermeister: Wilhelm Fülling (CDU)
Lage der Gemeinde Winnemark im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Datei:Winnemark in RD.png
Karte

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Winnemark (dänisch: Vindemark (Windfeld)) ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein.

Geografie und Verkehr

Geografische Lage

Das Gemeindegebiet von Winnemark erstreckt sich auf der Halbinsel Schwansen ausgehend von der Schlei an deren südlichem Ufer gegenüber von der Stadt Arnis.<ref name="OSM">Relation: Winnemark (554521) bei OpenStreetMap (Version #12). Abgerufen am 26. Dezember 2023.</ref> Es ist eingebettet in den erweiterten Naturraum Schwansen, Dänischer Wohld (und Amt Hütten)<ref>Liste: Zuordnung der Gemeinden zu den Naturräumen. (PDF) S. 8, abgerufen am 26. Dezember 2023.</ref> (Haupteinheit Nr. 701),<ref name="NR">Vgl. Eintrag in Naturräumliche Haupteinheiten Deutschlands</ref> einem Teilraum des schleswig-Holsteinischen Hügellandes.<ref name="NR" />

Ortsteile

In der Gemeinde Winnemark bestehen siedlungsstatistisch eine Mehrzahl von Ortsteilen verschiedenen Typs, im Fachjargon auch als Wohnplätze bezeichnet. Neben dem für die Gemeinde namenstiftenden Dorf (Winnemark) liegen ebenfalls Karlsburg,<ref>Siehe auch Artikel Gut Karlsburg</ref> ein Restgut und Siedlung, die Häusergruppen Bockholz ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), Böllermaas ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), Köllnerfeld (teilweise) und Sundsacker ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), die Haus-/Häusersiedlungen Amalienburg, Emers, Mühlenholz ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), Nixenburg ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref>M. Mørk Hansen, C. L. Nielsen: Kirkelig Statistik over Slesvig Stift med historiske og topografiske bemærkninger, Band 3, Kjøbenhavn 1864, S. 341</ref>), Scharfeck, Schwonsburg ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) und Steinerholz ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref>Kaart over den sydlige Del af Slesvig 1864 paa Grundlag af Videnskabernes Selskabs Opmaalinger. København 1864</ref>) wie auch die Hofsiedlungen Bocksrüde ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), Charlottenhof, Haberkoppel ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref>M. Mørk Hansen, C. L. Nielsen: Kirkelig Statistik over Slesvig Stift med historiske og topografiske bemærkninger, Band 3, Kjøbenhavn 1864, S. 341</ref>) und Hestermaas ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) im Gemeindegebiet.<ref>Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Wohnplatzverzeichnis Schleswig-Holstein 1987. 1992, S. 86 (statistischebibliothek.de [PDF; 10,5 MB; abgerufen am 26. Dezember 2023]).</ref>

Nachbargemeinden

Unmittelbar angrenzende Gemeindegebiete zu Winnemark sind:<ref name="OSM" />

Grödersby,
Arnis,
Rabenkirchen-Faulück
Kappeln,
Karby
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt
Thumby Dörphof

Geschichte

Datei:Winnemark Karlsburg.jpg
Das (ehemalige) Herrenhaus von Gut Karlsburg

Winnemark selbst wurde 1462 erstmals als Windemark erwähnt. Der Ortsname geht vermutlich auf altdänisch windær als Rufname mit Bezug zu den Wenden zurück.<ref>Wolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 701</ref> Möglich wäre aber auch eine Herleitung von dem altnordischen vinda (≈ wehen, drehen, schwingen) oder vindr (≈ schief).<ref>Johannes Kok: Det danske folkesprog i Sønderjylland, 2. Bd., København 1867, S. 442+441</ref>

Der älteste bekannte Ortsteil ist Karlsburg (bis 1806 Gereby), 1352 erstmals als Gereby erwähnt. Das Gut wurde 1826 zu Ehren des Landgrafen Carl von Hessen-Kassel, der hier 1790 die Leibeigenschaft aufhob, in Carlsburg umbenannt. Das dazugehörige, landläufig als Schloss bezeichnete Herrenhaus wurde 1721 errichtet. Es befindet sich bis heute in Privatbesitz, in der Vergangenheit unter anderem in dem der herzoglichen Familie Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg.

Politik

Gemeindevertretung

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Wahlbeteiligung: 55,3 Prozent
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
61,4 %
38,6 %

Bei der Kommunalwahl am 14. Mai 2023 wurden insgesamt neun Sitze vergeben. Die CDU erhielt sechs Sitze und die SPD erhielt drei Sitze.

Wappen

Blasonierung: „Von Gold und Blau erhöht geteilt. Oben drei aufrecht stehende grüne Lindenblätter, unten ein natürlich tingierter, schwimmender Höckerschwan.“<ref>Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein</ref>

Sehenswürdigkeiten

In der Liste der Kulturdenkmale in Winnemark stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Wirtschaft und Infrastruktur

Bildung

Im Ortsteil Schwonsdorf befindet sich mit der Albert-Schweitzer-Schule eine Bildungseinrichtung für Schüler mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt "Geistige Entwicklung".<ref>Schulisches Förderzentrum. Abgerufen am 23. Dezember 2023.</ref>

Verkehr

Am östlichen Rand der Gemeinde führt die Bundesstraße 203 auf einem äußerst kurzen Trassenstück durch das Gemeindegebiet. Die Anbindung in die Gemeinde erfolgt über die an der Kreisgrenze befindliche, höhenfrei ausgebaute Anschlussstelle des Nachbarortes Karby über niedriger geordnete Kreisstraßen.<ref name="OSM" />

Persönlichkeiten

  • Im Ortsteil Karlsburg wurde Hans Kühl (1879–1969) geboren, der Hochschullehrer war Pionier der Zementchemie und Baustofftechnologie.
  • In Winnemark steht das ehemalige Wohn- und Atelierhaus des Künstlerehepaars Glore Becker-Bettermann (1904–1980) und Gerhart Bettermann (1910–1992).

Trivia

Der Roman Ein Sommer in Sommerby von Kirsten Boie wurden vom Blick auf die Schwonsburg inspiriert und ist in der Region angesiedelt. Das benachbarte Dorf Winnemark findet seine Entsprechung im fiktiven Ort Sommerby.<ref>Ein Sommer in Sommerby, Trailer zum Buch. 11. Januar 2018, abgerufen am 21. September 2021.</ref>

Literatur

  • Schleswig-Holstein-Topographie. Bd. 10: Timmaspe - Ziethen. Flying-Kiwi-Verl. Junge, Flensburg 2008, ISBN 978-3-926055-92-7, S. 308 (dnb.de [abgerufen am 9. August 2020]).

Weblinks

Commons: Winnemark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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