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Neapoli (Kreta)

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Neapoli
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Basisdaten
Staat GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland
Region Kreta
Regionalbezirk Lasithi
Gemeinde Agios Nikolaos
Geographische Koordinaten Vorlage:Infobox Ort in Griechenland/Region zu ISO-Code_type:city(2838) 35° 15′ N, 25° 36′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Griechenland/Region zu ISO-Code_type:city(2838) 35° 15′ N, 25° 36′ O
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Höhe ü. d. M. 260 m
Fläche 42,934 km²
Einwohner 2838 (2011<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΣΥΕ) (Memento vom 27. Juni 2015 im Internet Archive) (Excel-Dokument, 2,6 MB)</ref>)
Bevölkerungsdichte 66,1 km²

Neapoli ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) „Neustadt“) ist eine Stadt in der Gemeinde Agios Nikolaos in der Region Lasithi in Ostkreta. Die eigentliche Stadt mit 2683 Einwohnern bildet mit einigen Weilern eine Ortschaft im gleichnamigen Gemeindebezirk, der bis 2010 eine eigenständige Gemeinde war.

Geschichte

Datei:Church-Neapoli-Crete.JPG
Bischofskirche Megali Panagia in Neapoli

Zur venezianischen Zeit befand sich an der Stelle von Neapoli der Ort Kares. Um 1340 wurde hier Petros Philargis geboren, der spätere Gegenpapst Alexander V. Kurze Zeit später wurde während der Rebellion des Partisanenführers Michael Psaromilingos und seines Bruders Ioannes gegen die venetianische Besatzung der Ort Kares von den Venetianern zerstört. Am gleichen Ort entstanden die Dörfer Neochorio ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) = junges bzw. neues Dorf) und Kenourgio Chorio ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) = neues Dorf). Kenourgio Chorio entwickelte sich zu einem der größten Orte der Region mit überwiegend griechischen Bürgern.<ref>Robert Pashley: Travels in Crete. Band 2, Cambridge 1837, S. 321.</ref> Im Januar 1823, während des Griechischen Freiheitskampfs, starb der Partisanenführer Nikolaos Zervos an Lungenentzündung hier und wurde dort begraben. Einige Tage später erschien das ägyptisch-türkische Heer unter der Führung von Hassan Pascha, dem Schwiegersohn von Muhammad Ali Pascha, in der Stadt. Die Einwohner flohen in die Höhle von Milatos, Hassan Pascha ließ die Stadt brandschatzen, den Leichnam von Nikolaos Zervos exhumieren und als Zielscheibe für die Gewehrschützen verwenden.<ref>Kallinikos Kritovoulides: Narrative of the Cretan war of independence. Band 1, London 1864, S. 172–177.</ref> Erst nach drei Tagen durfte der Leichnam wieder begraben werden, das Grab soll sich im Hof der Bischofskirche nordwestlich des Kirchleins Mikri Panagia befinden. 1827 zogen sich türkische Einwohner zum Schutz vor aufständischen Griechen in die Moschee von Kainourio Chorio zurück. Die Verfolger steckten daraufhin das Gotteshaus in Brand.<ref>Hartmut Beister: Neapolis. In: Siegfried Lauffer (Hrsg.): Griechenland. Lexikon der historischen Stätten. Weltbild, Augsburg 1999, ISBN 3-8289-4144-3, S. 467.</ref>

1868 wurde der Ort sowohl Bischofssitz<ref>Eberhard Fohrer, Kreta, Michael Müller Verlag, 18. Auflage 2009, ISBN 978-3-89953-453-5, S. 401</ref> des Bistums Petras ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) als auch Hauptstadt des Verwaltungsbezirks Lasithi. Aus diesem Grund wurde der Ort in Neapoli umbenannt und Neochorio eingemeindet. 1888 begann man, an dem Ort an dem zuvor die Moschee stand, mit dem Bau der Bischofskirche Megali Panagia ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), die man 1927 schließlich weihte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Χιλιάδες κόσμου προσκύνησαν στην Μεγάλη Παναγία Νεάπολης bei ΑΝΑΤΟΛΗ online (Memento des Vorlage:IconExternal vom 19. Januar 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.anatolh.com</ref>

1904 wurde Agios Nikolaos Hauptstadt des Verwaltungsbezirks Lasithi und Neapoli Verwaltungssitz der Provinz Mirambelo. Ab 1997 wurde Neapoli Hauptstadt der Gemeinde Mirambelo, die nur noch den Nordwesten von Lasithi umfasste. 2006 zerfiel Mirambelo in die Gemeinden Neapoli und Vrachasi, die 2010 zu Gemeindebezirken herabgestuft wurden.

Sehenswertes

Söhne der Stadt

Weblinks

Commons: Neapoli (Kreta) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />