Zum Inhalt springen

Gerda Antti

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 10. März 2026 um 13:36 Uhr durch imported>Tondakon (Preise und Auszeichnungen: Litteris et Artibus).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Gerda Sofia Antti Ljungqvist (* 20. August 1929 in Övertorneå; † 6. März 2026<ref>Schriftstellerin Gerda Antti ist tot. Corren, 9. März 2026, abgerufen am 9. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war eine schwedische Schriftstellerin.

Leben

Antti wuchs mit vier Geschwistern im norrbottnischen Övertorneå auf. Sie debütierte 1961 mit der Gedichtsammlung Här och nu (deutsch: Hier und jetzt). Seitdem veröffentlichte sie mehrere Essays, Causerien, Novellen und Romane. Ihre Werke behandeln alltagsrealistisch das Leben der damaligen Landbevölkerung. Mit einer einfachen und ungezwungenen Sprache beschreibt und problematisiert sie Konflikte inner- und außerhalb des Familienkreises, zwischen Stadt und Land, Neuem und Altem. Im Vordergrund stehen auch Schilderungen über Menschen am Rande der Gesellschaft. Antti, bekannt für ihren Humor und ihre Satire, gehört zu den meistgelesenen schwedischen Schriftstellern.<ref>Östgötakultur: Gerda Antti. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 17. August 2010; abgerufen am 20. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie wird in eine Reihe mit den schwedischen Schriftstellerinnen Anna Maria Lenngren, Fredrika Bremer und Moa Martinson gestellt. Diese drei Schriftstellerinnen betonen ebenso den in unberechtigter Weise unterdrückten heroischen Charakter von Frauen.<ref>Gerda Antti - Mer än en folkkär författare , S23 f.</ref>

Antti engagierte sich auch als Lokalpolitikerin für die Zentrumspartei und saß als Schöffe im Landgericht. Sie war Vorsitzende des ethischen Rates der Einwanderungsbehörde (Migrationsverket). Mit einem Zeitungsartikel im Östgöta Correspondenten vom 23. Dezember 2009, in dem sie der Erweiterung des Rates durch einen Imam und die Forderung muslimischer Einwanderer nach einer Veränderung der schwedischen Gesellschaft als unangemessen in Frage stellte,<ref>Är svenska domare för litet religiösa? – Streitartikel von Gerda Antti. 23. Dezember 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 23. September 2015; abgerufen am 20. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> löste Antti eine nationale Debatte aus.

Zuletzt lebte sie in Stockholm und Luleå. Sie starb im Alter von 96 Jahren.

Werke

  • Här och nu, 1961, Gedichtsammlung
  • Kväll efter kväll, 1965, Novellensammlung
  • Inte värre än vanligt, 1977, Novellensammlung
  • Christer von Rosen, 1979
  • Ett ögonblick i sänder, 1980, Roman
  • Ich schaffe es schon (schwedisch: Jag reder mig nog), 1983, Roman, ISBN 978-335-300188-7
  • Det ljuva livet, 1983, Causerie
  • Hjärndöd?, 1985
  • Det är mycket med det jordiska , 1987, Roman.
  • Fjärrvärme, 1991, Roman
  • Varav hjärtat är fullt, 1993, Causerie
  • Bara lite roligt, 1994, Roman
  • Dessa dagliga dagar, 1996, Causerie
  • Romanerna om Ulla, 1997
  • Romanerna om Astrid, 1997
  • Livet skriver kapitel, 2001, Roman
  • Ungjävlar, 2005, Novellensammlung
  • Min man David, 2008, Roman

Preise und Auszeichnungen

Literatur

  • Britt Dahlström: Gerda Antti - Mer än en folkkär författare. Centrum Tryck AB, Avesta 1996, ISBN 91-7448-935-6.
  • Gerda Antti. In: Store norske leksikon. 26. November 2024, abgerufen am 10. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Hinweisbaustein