Stenocereus stellatus
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| Stenocereus stellatus | ||||||||||||
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| Datei:Stenocereus stellatus in Jardin de Cactus on Lanzarote, June 2013 (2).jpg
Stenocereus stellatus | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Stenocereus stellatus | ||||||||||||
| (Pfeiff.) Riccob. |
Stenocereus stellatus ist eine Pflanzenart aus der Gattung Stenocereus in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton stellatus stammt aus dem Lateinischen, bedeutet ‚sternenförmig‘ und verweist auf die Anordnung der Dornen auf den Areolen der Art.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 227.</ref> Spanische Trivialnamen sind „Pitayo“ und „Xoconostle“.
Beschreibung
Stenocereus stellatus wächst baumförmig oder strauchig mit von der Basis her verzweigten Trieben und erreicht Wuchshöhen von 2 bis 4 Meter. Es wird ein kurzer Stamm ausgebildet. Die dunkelgrünen bis bläulich grünen, aufrechten Triebe weisen Durchmesser von 7 bis 10 Zentimeter auf. Es sind acht bis zwölf stumpfe, gerundete und in Höcker gegliederte Rippen vorhanden, die bis zu 2 Zentimeter hoch sind. Die meist drei grauen Mitteldornen sind 2 bis 6 Zentimeter lang. Einer von ihnen ist abwärts gerichtet, die übrigen aufwärts. Die sieben bis neun ausstrahlenden, grauen Randdornen besitzen eine dunklere Spitze. Sie sind kürzer als die Mitteldornen.
Die röhrenförmigen bis schmal glockenförmigen, hellrosafarbenen Blüten erscheinen in der Nähe der Triebspitze und öffnen sich in der Nacht. Sie sind 4,5 bis 9 Zentimeter lang. Die kugelförmigen, grünen oder roten Früchte erreichen einen Durchmesser von 5 bis 6 Zentimeter. Das Fruchtfleisch ist weiß oder rot.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Stenocereus stellatus ist in den mexikanischen Bundesstaaten Guerrero, Morelos, Puebla und Oaxaca in Höhenlagen von 500 bis 2.000 m verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Cereus stellatus erfolgte 1836 durch Ludwig Georg Karl Pfeiffer.<ref>Dr. Pfeiffer: Beschreibung einiger neunen Cacteen. In: Allgemeine Gartenzeitung. Band 4, Nummer 33, 1836, S. 258 (online).</ref> Vincenzo Riccobono stellte die Art 1909 in die Gattung Stenocereus.<ref>V. Riccobono: Studii sulle Cattee del R. Orto Botanico di Palermo. In: Bollettino delle R[eale] Orto Botanico di Palermo. Band 8, 1909, S. 253 (online).</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Lemaireocereus stellatus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Pfeiff.) Britton & Rose (1909), Neolemaireocereus stellatus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Pfeiff.) Backeb. (1942) und Rathbunia stellata <templatestyles src="Person/styles.css" />(Pfeiff.) P.V.Heath (1992).
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Arias, S. & Zavala-Hurtado, A., 2009. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nutzung
Stenocereus stellatus wird auf Grund der essbaren Früchte kultiviert.
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 604.
Einzelnachweise
<references />
Weiterführende Literatur
- Héctor Godínez-Alvarez, Leticia Ríos-Casanova, Fabiola Pérez: Characteristics of seedling establishment of Stenocereus stellatus (Cactaceae) in the Tehuacán Valley, Mexico. In: The Southwestern Naturalist. Band 50, Nummer 3, 2005, S. 375–380 (doi:10.1894/0038-4909(2005)050[0375:COSEOS]2.0.CO;2).
- Alejandro Casas, Alfonso Valiente-Banuet, Alberto Rojas-Martínez, Patricia Dávila: Reproductive biology and the process of domestication of the columnar cactus Stenocereus stellatus in Central Mexico. In: American Journal of Botany. Band 86, Nummer 4, 1999, S. 534–542 (doi:10.2307/2656814).