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Office of Foreign Assets Control

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Office of Foreign Assets Control
– OFAC –
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Datei:Logo of the U.S. Office of Foreign Assets Control (OFAC).jpg
Aufsichtsbehörde Finanzministerium
Gründung 1950
Hauptsitz Washington, D.C.
Behördenleitung Andrea M. Gacki, Director
Bedienstete 170 (2018)
Netzauftritt ofac.treasury.gov

Das Office of Foreign Assets Control (OFAC; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist die Kontrollbehörde des Finanzministeriums der Vereinigten Staaten. OFAC recherchiert im Auftrag des Finanzministeriums Ziele für mögliche Sanktionen und setzt sie um. Durch das Einfrieren des Vermögens „illegaler Akteure“ werden diese vom US-Finanzsystem abgeschnitten und deren Möglichkeiten beschränkt, am internationalen Bankenverkehr teilzunehmen.<ref name="JohnSmith301117">John Smith: Testimony of John E. Smith Director of the Office of Foreign Assets Control U.S. Department of the Treasury House Committee on Financial Services Subcommittee on Monetary Policy and Trade Thursday, November 30, 2017. In: home.treasury.gov. 30. November 2017, abgerufen am 3. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Gründung

Die Behörde wurde 1950 gegründet, nachdem China in den Koreakrieg eingegriffen hatte und US-Präsident Truman alle chinesischen Vermögenswerte in den USA einfrieren ließ. OFAC ist zuständig für die Überwachung von Handels- und Wirtschafts-Sanktionen, die die USA aus Gründen der Außenpolitik und Nationalen Sicherheits-Interessen gegen Staaten, Organisationen und Individuen verhängt haben.

Es gibt zahlreiche Vorgängerorganisationen; die älteste eigene Behörde, die dem OFAC vorausging, war die Division of Foreign Assets Control im Geschäftsbereich des Finanzministeriums der Vereinigten Staaten (1940).

Personal

Datei:Treasury Annex.JPG
Das Office of Foreign Assets Control befindet sich an der Ecke von Pennsylvania Avenue und Madison Place in Washington, D.C.

Direktor war von Februar 2015 bis Anfang Mai 2018 John E. Smith, seine Position wurde zunächst kommissarisch durch die stellvertretende Direktorin Andrea M. Gacki übernommen.<ref>Director John Smith Departing the Office of Foreign Assets Control. In: home.treasury.gov. 12. April 2018, abgerufen am 3. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im September 2018 wurde Gacki die Leitung dauerhaft übertragen.<ref>Treasury Announces Additions to Senior Leadership Team in Office of Terrorism and Financial Intelligence. In: home.treasury.gov. 17. September 2019, abgerufen am 3. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Das OFAC hatte im Mai 2018 etwa 170 Mitarbeiter.<ref>Stefan Beutelsbacher: Hinter diesen vier Buchstaben stecken Trumps Sanktionskrieger. In: welt.de. 15. Mai 2018, abgerufen am 3. August 2025.</ref>

Aktivitäten

OFAC führte 2016 mehr als 600 Untersuchungen durch. Im Jahr 2017 wurde ein Bestand von Sanktionen gegen etwa 5.800 Personen und Organisationen OFAC überwacht;<ref name="JohnSmith301117" /> im Jahr 2026 waren es bereits mehr als 18.700 Personen, Unternehmen, Schiffe und Flugzeuge.<ref>OFAC vs UN vs EU Sanctions Lists: What’s the Difference? Verifex, 19. März 2026.</ref>

Die OFAC-Sanktionsliste ist politisch umstritten. Auf der Liste stehen aus politischen Motiven der Trump-Regierung unter anderem elf der 18 Richter und Ankläger des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag.<ref>Stefan Niggemeier: ZDF übernimmt Sanktionen der Trump-Regierung. In: Süddeutsche Zeitung, 30. März 2026; ZDF übernimmt Sanktionslisten – „Gefahr, dass damit autoritäre Muster befördert werden“ Die Welt, 31. März 2026; “Living with US sanctions means living in constant uncertainty” Fondation Hirondelle, 23 März 2026.</ref>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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