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Black Sun Press

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Datei:Black Sun Press Szymanski Lindenstraße Berlin.jpg
Skulptur Black Sun Press von Rolf Szymanski in Berlin-Kreuzberg

Die Skulptur Black Sun Press ist ein Werk des Bildhauers Rolf Szymanski. Sie steht auf dem Mittelstreifen der Lindenstraße im Berliner Ortsteil Kreuzberg. Sie ist ein Teil einer elfteiligen Ausstellung mit dem Titel Kunst – Stadt – Raum der Berlinischen Galerie, die im öffentlichen Raum zu sehen ist.<ref>Jörn Merkert: KUNST – STADT – RAUM. Ein Ensemble von elf Kunstwerken zwischen Berlinischer Galerie und Jüdischem Museum. Druckhaus Berlin-Mitte, Berlin 2005 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />PDF-Datei (Memento vom 20. Oktober 2007 im Internet Archive), Skulpturenfaltplan der Berlinischen Galerie, abgerufen am 16. Februar 2011).</ref>

Aufbau

Das Werk besteht aus einer Skulptur mit den Abmessungen 177 × 69 × 88,5 cm und ist aus Bronze gefertigt. Sie entstand in den Jahren 1969 bis 1973 und wurde im Jahr 1991 als Dauerleihgabe der Galerie Brusberg in der Lindenstraße aufgestellt.<ref name="Galerie">Berlinische Galerie: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Rolf Szymanski, Black Sun Press, 1969–1973 (Memento vom 20. November 2010 im Internet Archive)</ref>

Symbolik

Die Berlinische Galerie beschreibt die Skulptur wie folgt:

„Ein vulkanisch aufgewühlter Leib steht schutzlos und verletzlich vor uns. Die Figur greift aus und zieht sich in sich zurück, sie pulsiert und atmet in sich überlagernden und durchdringenden Volumen. Mit ihren Brüsten, Wülsten, hängenden, dann wieder sich aufstülpenden Massen, aber auch fast gewaltsamen Vertiefungen ist in barocker Bewegtheit das Schwergewicht nach oben verlagert. Der Mensch steht schräg geneigt auf schmalen Beinen unsicher im Raum. Er nimmt seine individuellen Erfahrungen anbrandender Wirklichkeit in seinen Leib hinein, tritt uns in seiner Zerrissenheit ebenso wie in der Fülle des Lebens gegenüber, in seiner vergänglichen Architektur sinnlicher Fleischlichkeit. Aus Erde geformt, in Erz gegossen.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Berlinische Galerie<ref name="Galerie" />

Die Skulptur reiht sich damit in eine ganze Reihe, ähnlich gestalteter Werke wie die Wasserträgerin oder die Warschauer Nixe ein. Von Szymanski wird berichtet, dass er die Utopie habe, „mit einem Klumpen Material jenes Stück zu finden, das Leben aufwiegt“.<ref>Ingeborg Ruthe: Brockiges, buckliges Leben. In: Berliner Zeitung, 22. Oktober 2008, abgerufen am 16. Februar 2011.</ref>

Umfeld der Ausstellung

Da die Berlinische Galerie aus Platzmangel keinen eigenen Skulpturengarten unterhalten kann, kam die Idee auf, das Umfeld der Galerie zum öffentlichen Kunstraum umzugestalten. Damit sollen Spaziergänger, die hier in der Südlichen Friedrichstadt auf der Suche nach Museen wie dem Jüdischen Museum sind, signalisiert werden: „Hier bin ich bestimmt richtig.“<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kunst – Stadt – Raum zwischen Geschichte und Gegenwart. (Memento vom 20. November 2010 im Internet Archive) Informationen der Berlinischen Galerie zur Ausstellung; abgerufen am 16. Februar 2011.</ref>

Weblinks

Commons: Black Sun Press – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 52° 30′ 17,9″ N, 13° 23′ 48″ O

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