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Haseninsel

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Haseninsel

Datei:Haseninsel.png
Haseninsel auf dem Stadtplan
Gewässer Newa
Geographische Lage 59° 57′ 0″ N, 30° 18′ 56″ OKoordinaten: 59° 57′ 0″ N, 30° 18′ 56″ O
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Länge 860 m
Breite 430 m
Höchste Erhebung m
Datei:Petropavlovskaia Krepost aerial.jpg
Aussicht auf die Haseninsel
Aussicht auf die Haseninsel

Datei:Заяц богаче, чем я).JPG
Denkmal für den Hasen an der Joannowski-Brücke

Die Haseninsel ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), auch als Sajatschi-Insel bekannt) ist eine Binneninsel in der Newa in Sankt Petersburg, Russland. Der Kronwerksgraben trennt sie von der nördlich gelegenen Petrograder Insel und ist mit dieser über zwei Brücken verbunden, der Kronwerkski- und der Joannowski-Brücke, der ältesten Brücke von Sankt Petersburg.<ref name="spenc">Zayachy Island in der Online-Enzyklopädie Sankt Petersburg (englisch, russisch), abgerufen am 19. Juni 2009</ref><ref>Hermann Roskoschny (Hrsg.): Russland. Land und Leute. Unter Mitw. deutscher und slavischer Gelehrten und Schriftsteller. 1882, S. 4 f.</ref>

Geschichte

Die Haseninsel war bis 1703 größtenteils sumpfig, unbevölkert und unbedeutend, bis Peter I. damit begann, auf ihr die Peter-und-Paul-Festung zu bauen, für die er selbst den Grundstein legte. Bis ins späte 19. Jahrhundert gab es innerhalb der Festung drei Kanäle, die die Insel in vier Teile teilte. Die Kanäle wurden im späten 19. Jahrhundert verfüllt.<ref name="spenc" /> Die Insel liefert pittoreske Ansichten des historischen Zentrums der Stadt und auf die Newa.

Während des roten Terrors war die Insel Schauplatz von Massakern an Staatsfeinden. Die Überbleibsel der Opfer wurden in jüngster Zeit bei dem Bau einer Straße zu einer Tiefgarage in einem Massengrab entdeckt. Manche schätzen, dass die Anzahl der Opfer, die auf der Insel begraben sind, in die Tausende geht.<ref name="Open"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />A national museum to the victims of Stalinist repression: words not deeds? (Memento vom 23. Juni 2018 im Internet Archive), opendemocracy.net</ref> Die Menschenrechtsorganisation Memorial versucht gegenwärtig die Obrigkeit davon zu überzeugen, dass die dortigen Gräber archäologisch untersucht werden sollen.<ref name="Open" />

Einzelnachweise

<references />