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Anna Mouglalis

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. März 2026 um 13:44 Uhr durch imported>Timk70 (deutscher Filmtitel).
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Datei:Anna Mouglalis-3320.jpg
Anna Mouglalis (2025)

Anna Mouglalis (* 26. April 1978 in Fréjus<ref name="fi">France Inter: Anna Mouglalis (Archiv), Kurzbiografie anlässlich ihrer Teilnahme an der Radiosendung Nonabstant am 23. Dezember 2009</ref>) ist eine französische Schauspielerin und Fotomodell.

Leben

Ihr Vater ist Akupunkteur und Sohn eines griechischen Einwanderers, ihre Mutter eine bretonische Masseurin. Anna Mouglalis wuchs in Nantes auf, übte sich im Wasserspringen und verließ 16-jährig ihre Familie, um in Paris zu studieren.<ref name="fi" /> Sie wandte sich dem Theater zu, war zunächst Regieassistentin am Théâtre Rive Gauche und spielte in dem Stück Frühlings Erwachen von Frank Wedekind.<ref name="amica" /> Anschließend studierte sie bis 2001 das schauspielerische Handwerk am Pariser Conservatoire national supérieur d’art dramatique, wo Daniel Mesguich einer ihrer Lehrer war.<ref name="fi" />

Ab 1998 nahm sie Filmrollen wahr, blieb der Bühne aber erhalten. Größere Bekanntheit verdankte sie ihrem Auftritt in Claude Chabrols Kriminalfarce Chabrols süßes Gift aus dem Jahr 2000. In dieser Rolle fiel sie dem Modeschöpfer Karl Lagerfeld auf, der sie als Modell in der Werbekampagne für sein Parfüm Allure engagierte. Damit wurde sie Botschafterin des Hauses Chanel. Mouglalis empörte sich über Sofia Coppolas Film Marie Antoinette, weil darin der Reichtum gefeiert werde. Beim Anschauen habe sie sich gedacht: „Recht hatten die Revolutionäre, solchen Leuten gehört der Kopf abgeschlagen.“<ref name="amica">Amica: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Rebellin in Chanel (Memento vom 4. Dezember 2012 im Internet Archive), abgerufen am 11. Februar 2011.</ref> Sie sprach sich für mehr Frauengleichstellung aus und lehnte Rollen von Mätressen und Huren ab, weil sie ein solches Bild der Frau nicht fördern wollte – „Schauspieler zu sein, ist auch ein politischer Akt“. Sie erklärte, dass sie an Lagerfelds Mode schätze, dass sie die Frau nicht zu einem Objekt der Begierde mache.<ref>Anna Mouglalis – Label actrice. Anna Mouglalis im Gespräch mit L’Express, 20. März 2008, S. 22.</ref> Vielmehr schaffe er Kleider für „moderne Amazonen“.<ref name="amica" />

Datei:People au Défilé Channel, Printemps-Eté 2010c.jpg
Mouglalis (2010)

Während Le Monde Anna Mouglalis die „schönste Entdeckung des französischen Kinos seit langem“ nannte,<ref>Jean-Michel Frodon: Dans la pénombre des corps et des peurs, au fil d’images somnambuliques. In: Le Monde, 27. November 2002.</ref> bezeichnete Le Figaro sie als die ausgereifteste und geheimnisvollste unter den jungen Schauspielerinnen des Landes.<ref>Sébastien Le Fol, François Simon: Figures de proue. In: Le Figaro, 15. Mai 2004, S. 11.</ref> Auch Positif sprach von einer „mysteriösen Präsenz“.<ref>Positif, Mai 2007, gezeichnet von „J.A.G.“, S. 88.</ref> Neben einigen Rollen in griechischen und italienischen Filmen spielte Mouglalis in Frankreich historische Persönlichkeiten in biografischen Spielfilmen, so die Modegestalterin Coco Chanel in Coco Chanel & Igor Stravinsky (2009) und die Sängerin Juliette Gréco in Gainsbourg – Der Mann, der die Frauen liebte (2010).

Mouglalis war mit dem Filmregisseur Samuel Benchetrit liiert, in dessen Krimikomödie J’ai toujours rêvé d’être un gangster sie 2007 mitspielte. Im selben Jahr kam die Tochter des Paars zur Welt.

Im Jahr 2017 wurde Mouglalis in die Wettbewerbsjury der 74. Internationalen Filmfestspiele von Venedig berufen.

Filmografie (Auswahl)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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