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Beatriz Milhazes

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Beatriz Milhazes (* 1960 in Rio de Janeiro) ist eine brasilianische Künstlerin. Milhazes ist bekannt für ihre farbigen Arbeiten, in denen sie folkloristische Elemente der brasilianischen Kultur europäischen Arbeiten der Moderne gegenüberstellt. Ihre Arbeiten sind geprägt durch den Schriftsteller Oswald de Andrade, einen Vertreter der Modernismo-Strömung.

Leben und Werk

Als Tochter eines Anwalts und einer Kunsthistorikerin wuchs Milhazes in Rio de Janeiro auf. Sie studierte Soziale Kommunikation an der privaten Faculdades Integradas Hélio Alonso und wechselte dann zur Escola de Artes Visuais do Parque Lage.

Internationalen Durchbruch erlangte sie mit ihren Arbeiten auf der Carnegie International 1995.<ref>Carol Kino: Modern Motifs, With Echoes of Brazil. In: New York Times, 24. Oktober 2008</ref> 2003 vertrat Milhazes Brasilien auf der Biennale von Venedig.<ref>Biennale von Venedig 2003</ref>

Milhazes stellte bisher ihre Arbeiten in einer Reihe renommierter Museen aus, darunter Museum of Modern Art, New York, Museum of Contemporary Art (Tokio),<ref>Neo Tropicalia - When lives Become Form - Contemporary Brazilian Art: 1960s to the Present. In: mot-art-museum.jp. Museum of Contemporary Art Tokyo, abgerufen am 1. April 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Pinacoteca do Estado de São Paulo und das Musée d’art moderne de la Ville de Paris. Milhazes Arbeiten sind auch Teil der ständigen Sammlungen u. a. des Museum of Modern Art,<ref>Sammlung MoMA</ref> des Metropolitan Museum of Art<ref>Sammlung MET</ref> und des Museu de Arte Moderna, São Paulo.<ref>Sammlung Museu de Arte Moderna de São Paulo.</ref>

Ausstellungen (Auswahl)

Literatur

  • Paulo Herkenhoff: Beatriz Milhazes. Katalog, Ikon Gallery, 2001.
  • Beatriz Milhazes – pintura, colagem. Pinacoteca do Estado de São Paulo, Pancrom Indústria Gráfica, 2008.
  • Beatriz Milhazes. Katalog Fondation Cartier, Thames & Hudson, 2009.
  • Beatriz Milhazes. Hatje Cantz, Ostfildern 2012, ISBN 978-3-7757-3285-7.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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