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Gwennyn

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Datei:Gwennyn - Douarnenez.jpg
Gwennyn im Konzert (2012)

Gwennyn (* 27. Juni 1974 in Rennes als Gwennyn Louarn) ist eine französische Liedermacherin. Die Texte ihrer Lieder sind überwiegend auf Bretonisch verfasst, jedoch auch auf Englisch und Französisch.

Biographie

Gwennyn Louarn ist die älteste Tochter des Comic-Zeichners Malo Louarn und der Landwirtin Françoise Louarn. Ihr Großvater war der bretonische Aktivist Alan Al Louarn. Zu Hause sprach man Bretonisch, und dies ist ihre Muttersprache<ref name="france_tv">Gwennyn http://www.francetv.fr/culturebox/gwennyn-porte-parole-de-la-chanson-bretonne-7537, France 3. Abgerufen am 15. April 2010</ref>, eine kulturelle Gegenströmung in den 1970er Jahren. In Rennes studierte sie Geschichte und anschließend Bretonisch und keltische Sprachen, um mehr über ihre Wurzeln zu erfahren.<ref name="(5)">Interview @1@2Vorlage:Toter Link/www.photo-bretagne.fr (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot. Abgerufen am 10. Februar 2011.</ref>

Gwennyns Musik

Datei:Festival de Cornouaille 2014 - Gwennyn - 26.jpg
Gwennyn mit Band, unter anderem mit schottischem Dudelsack (2014)

Ihr Weg begann mit zwölf Jahren, als sie zusammen mit ihrer Schwester zum ersten Mal am Wettbewerb Kan ar Bobl („Volksgesang“) teilnahm und gleich den ersten Preis gewann.<ref name="(8)">Zeitschrift Le Buzhug <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 26. Juni 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lebuzhug.com, Juli 2009, Nr. 14</ref> Im Jahre 2000 sang sie mit Alan Stivell zwei Lieder (Huñvreoù, Iroise) für das Album Back to Breizh.<ref name="(1)">Alan Stivell - Back to Breizh @1@2Vorlage:Toter Link/site.voila.fr (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2023. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot. Abgerufen am 15. April 2010</ref> Stivell stellte sie einem größeren Publikum vor, etwa auf dem Festival des Vieilles Charrues.<ref name="(8)" /> 2002 errang sie den zweiten Preis (im Bereich Création) beim bretonischen Musikwettbewerb Kan ar Bobl<ref name="(2)">Pollen @1@2Vorlage:Toter Link/sites.radiofrance.fr (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot. Abgerufen am 15. April 2010</ref> mit dem Lied marv an evned („Tod der Vögel“).<ref name="(11)">Culture et Celtie http://culture.celtie.free.fr/gwennyn20081.htm. Abgerufen am 11. Januar 2012</ref>

Mit ihrem Lied Bugale Belfast (auf der CD En tu all) ersang sie sich 2008 den ersten Preis beim interkeltischen 'Song Contest' Nòs Ùr in Inverness (Schottland). Damit erreichte sie die Auswahl des europäischen Liederwettbewerbs Liet in Luleå (Schweden) und belegte dort den zweiten Platz.<ref name="france3">Gwennyn @1@2Vorlage:Toter Link/culturebox.france3.fr (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, France 3. Abgerufen am 15. April 2010</ref>

Gwennyn spricht passabel Deutsch und führt auf ihren Tourneen durch Deutschland in dieser Sprache durch ihr bretonisches Programm.<ref name="Freiberger Nachrichten">Freiberger Nachrichten Nr. 6, 10. Februar 2011</ref>

Alben

Ihr erstes Album, En tu all („Von der anderen Seite“), erschien 2006 bei Coop Breizh. Sie schrieb die Lieder und die Musik zu einem großen Teil selbst. Die beiden Gedichte Maro an evned („Tod der Vögel“) von Maodez Glanndour und An alc'hwez aour („Der goldene Schlüssel“) von Anjela Duval vertonte sie.<ref name="(6)">Gwennyn, CD en tu all</ref> Bis auf zwei französische Strophen im Lied Geriou 'zo ganto („Worte sind mit uns, Worte der Freiheit, des Friedens“) singt sie alle Texte in bretonischer Sprache. Um Grenzen, Länder und Krieg geht es in den Liedern Bugale Belfast („Kinder von Belfast“) von Yaouen Gervalan, Bosko hag Admira („Bosko und Admira“) und Tan ar vuhez („Feuer des Lebens“). In En tu all geht es um die Reise der Menschen, die unter Lebensgefahr ihr Land verlassen, um nach Europa zu gelangen. Für dieses, von Yann Honoré produzierte Album, erhielt Gwennyn 2007 den „Grand prix du disque Produit en Bretagne“ in der Kategorie „Prix Jeune Artiste“.<ref name="(3)">Prix jeune artiste @1@2Vorlage:Toter Link/www.produitenbretagne.com (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot. Abgerufen am 11. Januar 2012</ref>

Datei:Festival de Cornouaille 2014 - Gwennyn - 14.jpg
Gwennyn im Konzert (2014)

Das zweite Album, Mammenn („Ursprung des Lebens, Mutterschoß“) – produziert von Patrice Marzin – erschien 2009 bei Keltia Musique. Die Musik ist von ihr und Patrice Marzin komponiert, die Texte von ihr geschrieben, bis auf Daouarn ma zad („Die Hände meines Vaters“) von Naïg Rozmor und An Evned von Maodez Glanndour.<ref name="(7)">Gwennyn, CD mammenn</ref> Zwei Titel (The child and the tree, We are here) singt sie auf Englisch: „Ich wollte ein wenig die Sprache wechseln, und Englisch passte perfekt zum Stil“.<ref name="(10)">Jean Philippe Quignon, Le Roudour. Gwennyn et ses musiciens en résidence, Le Télégramme, Morlaix ville, 2. Juli 2009</ref> Die Natur und ihre Heimat sind das Thema dieser CD, wie etwa in Daouarn ma Zad („Die Hände meines Vaters“): „Rissig wie die Schollen des Ackers, den er bestellt“, oder An Evned („Der Nordwind“), der mit seinen eisigen Fingern nach den Vögeln greift und sie zu Tausenden tötet. Im Titelsong Mammenn singt sie von ihrer Heimat, der Erde, vom Berg Menez C'homm, an dessen Fuß sie aufgewachsen ist.

Ihr drittes Album Kan an Tevenn („Gesang der Düne“) erschien im November 2011. Das Album Beo („Live“) erschien im November 2013, das Album Avalon im Februar 2017.

Diskographie

  • 2006 En tu all
  • 2009 Mammenn
  • 2011 Kan an Tevenn
  • 2013 Beo
  • 2016 Avalon
  • 2018 New an dro (Best of)
  • 2021 Immram
  • 2025 Il est une Île... (Live)

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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