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Paul Laurence Dunbar

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Datei:Paul Laurence Dunbar.jpg
Paul L. Dunbar

Paul Laurence Dunbar (* 27. Juni 1872 in Dayton, Ohio; † 9. Februar 1906 ebenda) war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er war einer der ersten afroamerikanischen Dichter, die in den gesamten Vereinigten Staaten Anerkennung erlangten.<ref name="Poets">Biografie auf Poets.org</ref>

Leben

Dunbar war der Sohn ehemaliger Sklaven aus Kentucky.<ref name="UniDayton"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biografie (Memento vom 16. August 2011 im Internet Archive) auf der Seite der University of Dayton</ref> Er besuchte in Dayton die High School; dort war er der einzige Afro-Amerikaner in seiner Klasse. Einer seiner Klassenkameraden war Orville Wright, für dessen Familie Pauls Mutter arbeitete.<ref name="UniDayton" /> Bereits während der Schulzeit zeigte er erste literarische Begabung, war Mitglied des Literaturzirkels und gab die Schulzeitung heraus.<ref name="UniDayton" /> Mit Unterstützung der Brüder Wright konnte er seine erste Zeitung The Dayton Tattler herausgeben.<ref name="Poets" />

Nach der Highschool zwangen ihn die finanziellen Umstände, als Liftboy zu arbeiten. Bei einem Treffen der Western Association of Writers 1892 trug er auf Einladung eines ehemaligen Lehrers Gedichte vor und beeindruckte dabei derart, dass er ein Empfehlungsschreiben des bekannten Dichters James Whitcomb Riley erhielt.<ref name="Poets" /> Im selben Jahr veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband Oak and ivy. Nach seinem Umzug nach Chicago traf er dort auf Frederick Douglass, der ihn als „the most promising young colored man in America (den vielversprechendsten jungen farbigen Mann in Amerika)“ bezeichnete.<ref name="Poets" /> Dunbars Gedichte erschienen in bekannten Zeitungen wie der New York Times. Mit seiner zweiten Gedichtsammlung Majors and MinorsMajors steht für Texte in Standard-Englisch und Minors für Texte in Dialekt – wurde er so erfolgreich, dass man ihn zu einer sechsmonatigen Vortragsreise nach England einlud.<ref name="Poets" /> Nach seiner Rückkehr nach Amerika erhielt er eine Anstellung bei der Library of Congress in Washington. Dort traf und heiratete er die Autorin Alice Ruth Moore. In Washington entstanden ein weiterer Roman sowie zwei Gedichtsammlungen. Ebenso entstanden in dieser Zeit einige Libretti. Als Dunbar 1898 an Tuberkulose erkrankte, kehrte er nach Dayton zurück und widmete sich ausschließlich dem Schreiben und Lesungen. 1902 trennte er sich von seiner Frau.<ref name="UniDayton" /> Seine Grabstätte findet sich auf dem Woodland Cemetery and Arboretum in Dayton.<ref name="FindAGrave">Paul Laurence Dunbar in der Datenbank Find a GraveVorlage:Abrufdatum. </ref>

Datei:Paul Laurence Dunbar Gravestone.JPG
Grabstätte von P. L. Dunbar

Werk

Dunbar stellte in seinen Romanen und Gedichten, häufig unter Verwendung von Dialekt, die Erfahrungen von Afroamerikanern und den alten Süden der USA dar.<ref name="UniDayton" /> Durch seine abwechslungsreiche Sprache erreichte er ein breites Publikum.<ref name="FindAGrave" />

Werke (Auswahl)

  • Oak and ivy (1893)
  • Lyrics of love and laughter (1903)
  • Lyrics of sunshine and shadow (1905)
  • The collected novels of Paul Laurence Dunbar, edited by Herbert Woodward Martin, Ronald Primeau, and Gene Andrew Jarrett, Athens, Ohio: Ohio University Press, 2012, ISBN 978-0-8214-2007-2

Literatur

  • A. Gayle: Oak and Ivy. A biography of Paul Laurence Dunbar, Garden City, New York, 1971, ISBN 0-8057-7213-8
  • Gene Andrew Jarrett: Paul Laurence Dunbar : the life and times of a caged bird, Princeton : Princeton University Press, 2022, ISBN 978-0-691-15052-9
  • P. Revell: Paul Laurence Dunbar, Boston, Mass., 1979

Siehe auch

Weblinks

Commons: Paul Laurence Dunbar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: Paul Laurence Dunbar – Quellen und Volltexte (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value))

Einzelnachweise

<references />

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