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Stenocereus griseus

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Stenocereus griseus
Datei:Stenocereus griseus.jpg

Stenocereus griseus

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Pachycereeae
Gattung: Stenocereus
Art: Stenocereus griseus
Wissenschaftlicher Name
Stenocereus griseus
(Haw.) Buxb.

Stenocereus griseus ist eine Pflanzenart aus der Gattung Stenocereus in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton griseus stammt aus dem Lateinischen, bedeutet ‚grau‘ und verweist die Dornen der Art.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 99.</ref> Ein spanischer Trivialname ist „Pitayo de Mayo“.

Beschreibung

Stenocereus griseus wächst baumförmig mit verzweigten Trieben und erreicht Wuchshöhen von 6 bis 9 Meter. Es wird ein deutlicher Stamm ausgebildet. Die aufrechten grünen, etwas glauken Triebe weisen Durchmesser von 9 bis 12 Zentimeter auf. Es sind sechs bis zehn, unterhalb der Areolen ausgebauchte Rippen vorhanden. Die ein bis drei Mitteldornen sind bis 1,5 Zentimeter lang. Der längste von ihnen hat eine Länge von bis zu 4 Zentimeter. Die sechs bis elf Randdornen sind 6 bis 10 Millimeter lang.

Die breit trichterförmigen, weißen Blüten öffnen sich in der Nacht und bleiben bis zum nächsten Mittag geöffnet. Ihre Blütenhüllblätter sind zurückgebogen. Die Blüten sind bis zu 10 Zentimeter lang. Die kugelförmigen bis länglichen, gelblich grünen bis roten oder dunkelpurpurfarbenen Früchte erreichen einen Durchmesser von bis zu 5 Zentimeter. Sie sind mit Dornen besetzt, die bei Reife abfallen. Das Fruchtfleisch ist rot.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung

Stenocereus griseus ist in Venezuela in den Küstengebieten und deren vorgelagerten Inseln verbreitet. In Mexiko ist die Art eingebürgert.

Die Erstbeschreibung als Cereus griseus erfolgte 1812 durch Adrian Hardy Haworth.<ref>Adrian Hardy Haworth: Supplementum Plantarum Succulentarum: Sistens Plantas Novas Vel Nuper Introductas Sive Omissas. In: Synopsis Plantarum Succulentarum Cum Observationibus Variis Anglicanis. J. Harding, London 1819, S. 182 (online).</ref> Franz Buxbaum stellte die Art 1961 in die Gattung Stenocereus.<ref>Franz Buxbaum: Die Entwicklungslinien der Tribus Pachycereae F. Buxb. (Cactaceae – Cereoideae). In: Botanische Studien. Band 12, Jena, S. 100.</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Lemaireocereus griseus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Haw.) Britton & Rose (1909), Neolemaireocereus griseus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Haw.) Backeb. (1944), Ritterocereus griseus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Haw.) Backeb. (1951), Rathbunia grisea <templatestyles src="Person/styles.css" />(Haw.) P.V.Heath (1992), Griseocactus griseus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Haw.) Guiggi (2012), Griseocereus griseus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Haw.) Guiggi (2012) und Neogriseocereus griseus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Haw.) Guiggi (2013).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Arreola, H. & Nassar, J., 2009. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nutzung

Stenocereus griseus wird in weiten Teilen Mexikos aufgrund der essbaren Früchte kultiviert.

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 602.

Einzelnachweise

<references />

Weiterführende Literatur

  • Paolo Ramoni-Perazzi, Guillermo Bianchi-Ballesteros: The Cactus Stenocereus griseus (Haworth), 1812: An Interesting Case from the Point of View of Seed Dispersion Syndromes. In: Caribbean Journal of Science. Band 40, Nummer 1, 2004, S. 17–22, PDF; 76 kB.

Weblinks

Commons: Stenocereus griseus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien