Heidi Schmid
Vorlage:Hinweisbaustein Adelheid „Heidi“ Schmid, nach Heirat Adelheid Grundmann-Schmid, (* 5. Dezember 1938 in Klagenfurt) ist eine ehemalige deutsche Fechterin. Sie war in den 1950er und 1960er Jahren mehrfache deutsche Meisterin im Florettfechten und gewann bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom die Goldmedaille in ihrer Sportart. Für diesen Erfolg wurde sie am 9. Dezember 1960 mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.<ref>Unterrichtung des Bundestages durch die Bundesregierung vom 29.09.1973 – Drucksache 7/1040 – Anlage 3 Seiten 54 ff., hier Seite 58</ref>
Leben
Mit 13 Jahren entdeckte Heidi Schmid ihre Liebe zum Fechtsport. Schon ein Jahr später kämpfte sie bei der deutschen Jugendmeisterschaft mit und wurde im ersten Anlauf Dritte. In den Jahren 1957, 1959 und von 1964 bis 1968 war sie deutsche Meisterin im Florett-Einzelwettbewerb der Damen.
Am 1. September 1960 gewann die damalige Studentin im Palazzo dei Congressi nach dem Gefecht mit der Rumänin Maria Vicol, das Heidi Schmid mit 4:3 für sich entschied, olympisches Gold. Zum feierlichen Empfang bei ihrer Rückkehr nach Augsburg kamen 23.000 Menschen ins Augsburger Rosenaustadion.
Vier Jahre später, bei den Olympischen Spielen in Tokio, stand die Sportlerin erneut auf dem Siegerpodest. Als Mitglied der deutschen Damenflorett-Equipe (in der Besetzung Gudrun Theuerkauff, Heidi Schmid, Rosemarie Scherberger und Helga Mees), die sich auf den dritten Platz vorgekämpft hatte, erhielt sie eine Bronzemedaille. Bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt belegte sie mit der Mannschaft den fünften Platz.
1961 war Heidi Schmid sowohl Weltmeisterin wie Studentenweltmeisterin im Florettfechten. Im selben Jahr wurde sie in der Bundesrepublik Deutschland zur Sportlerin des Jahres gekürt. Zu ihren sportlichen Erfolgen zählen außerdem eine Vize-Weltmeisterschaft im Einzel 1957 und zwei Vize-Weltmeisterschaften mit der Mannschaft.
Nach ihrer sportlichen Karriere wurde Heidi Schmid Musikpädagogin und heiratete ihren Lehrerkollegen Hans Grundmann.
Ihr Heimatverein, der TSV 1847 Schwaben Augsburg, hat ihr 1995 die Ehrenmitgliedschaft verliehen.
Weblinks
- Vorlage:Olympedia
- Historie Deutsche Fechtmeisterschaften von sport-komplett.de
- Historie Fechtweltmeisterschaften (Damen-Florett) von sport-komplett.de
Einzelnachweise
<references />
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1924: Dänemark Ellen Osiier | 1928: Datei:Flag of Germany (3-2).svg Helene Mayer | 1932: Datei:Flag of Austria.svg Ellen Müller-Preis | 1936: Datei:Flag of Hungary (1915-1918, 1919-1946).svg Ilona Elek | 1948: Datei:Flag of Hungary (1946-1949, 1956-1957).svg Ilona Elek | 1952: Vorlage:ITA-1946 Irene Camber | 1956: Vereinigtes Königreich Gillian Sheen | 1960: Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg Heidi Schmid | 1964: Datei:Civil Ensign of Hungary.svg Ildikó Rejtő-Ujlaki | 1968: Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Jelena Nowikowa | 1972: Vorlage:ITA-1946 Antonella Ragno-Lonzi | 1976: Datei:Civil Ensign of Hungary.svg Ildikó Schwarczenberger | 1980: Vorlage:IOC/IOC Pascale Trinquet | 1984: Datei:Flag of the People's Republic of China.svg Luan Jujie | 1988: Datei:Flag of Germany.svg Anja Fichtel | 1992: Vorlage:ITA-1946 Giovanna Trillini | 1996: Datei:Flag of Romania.svg Laura Badea | 2000: Vorlage:ITA-1946 Valentina Vezzali | 2004: Vorlage:ITA-2003 Valentina Vezzali | 2008: Italien Valentina Vezzali | 2012: Italien Elisa Di Francisca | 2016: Russland Inna Deriglasowa | 2020: Vereinigte Staaten Lee Kiefer | 2024: Vereinigte Staaten Lee Kiefer
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schmid, Heidi |
| ALTERNATIVNAMEN | Schmid, Adelheid (Geburtsname); Grundmann-Schmid, Adelheid (Ehename) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Florettfechterin |
| GEBURTSDATUM | 5. Dezember 1938 |
| GEBURTSORT | Klagenfurt am Wörthersee |
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