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Inger Miller

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Inger Miller Vorlage:SportPicto
Nation Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
Geburtstag 12. Juni 1972 (53 Jahre)
Geburtsort Los AngelesVereinigte Staaten
Größe 163 cm
Gewicht 55 kg
Karriere
Disziplin Sprint
Bestleistung 10,79 s (100 m)
21,77 s (200 m)
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 2 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Gold Atlanta 1996 4 × 100 m
 Weltmeisterschaften
Gold Athen 1997 4 × 100 m
Gold Sevilla 1999 200 m
Silber Sevilla 1999 100 m
Silber Paris 2003 4 × 100 m

Inger Miller (* 12. Juni 1972 in Los Angeles, Kalifornien) ist eine ehemalige US-amerikanische Sprinterin, die zu den schnellsten Kurzstrecklerinnen der Welt zählte.

Miller besuchte von 1990 bis 1994 die kalifornische Muir High School und anschließend das College Southern California. Ihre sportliche Laufbahn begann Miller 1988 als Dritte im 200-Meter-Lauf bei den Jugendwettbewerben ihrer High School.

Die US-amerikanische Weltklassesprinterin (1,63 m groß und ca. 55 kg schwer) gehörte zu den weltbesten Sprinterinnen der 1990er-Jahre. Ihre Spezialdisziplinen waren die 100 und 200 Meter. 1999 wurde Miller Weltmeisterin in Sevilla in der 200-Meter-Disziplin. Im 4-mal-100-Meter-Wettbewerb gewann sie 1996 olympisches Gold in Atlanta und ein Jahr später mit der Staffel auch Gold bei den Weltmeisterschaften in Athen.

Bei den Hallenweltmeisterschaften 1999 in Maebashi gewann Miller über 60 Meter Bronze. Bei der Dopingkontrolle wies sie aber einen zu hohen Koffeinwert auf. Die Medaille wurde wieder aberkannt und sie wurde verwarnt.<ref>Inger Miller bei Hallen-WM mit Koffein gedopt berliner-zeitung.de 15. Oktober 2001</ref>

Ihre letzten Erfolge waren im Jahr 2003 der zweite Platz bei den Weltmeisterschaften mit der 4-mal-100-Meter-Staffel in Paris/Saint-Denis und im Juli 2004 bei den US-Meisterschaften in der 200-Meter-Disziplin. Am 9. April 2005 gewann Miller bei den Texas Relays in Austin in der US-Frauen-Staffel zusammen mit Angela Daigle, Lauryn Williams und LaTasha Colander mit einer Zeit von 43,36 s den ersten Platz.

Ihre beiden wichtigsten Bezugspersonen in sportlicher Hinsicht waren ihr Trainer John Smith und ihr Manager Emanuel Hudson. Miller trainierte in ihrem Sportclub „Nike“ in Kalifornien. Ihr Vater Lennox Miller war ebenfalls ein bekannter jamaikanischer Leichtathlet und Zweiter im 100-Meter-Finale bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt. Inger Miller lebt in Van Nuys in Kalifornien.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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1928: Kanada 1921Datei:Canadian Red Ensign (1921-1957).svg CAN Smith, Rosenfeld, Cook, Bell
1932: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Carew, Furtsch, Rogers, von Bremen
1936: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Bland, Rogers, Robinson, Stephens
1948: NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED Stad-de Jong, Witziers-Timmer, van der Kade-Koudijs, Blankers-Koen
1952: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Faggs, Jones, Moreau, Hardy
1956: AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS Strickland, Croker, Mellor, Cuthbert
1960: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Hudson, Williams, Jones, Rudolph
1964: Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg POL Ciepły, Kirszenstein, Górecka, Kłobukowska
1968: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Ferrell, Bailes, Netter, Tyus
1972: Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg FRG Krause, Becker, Richter, Rosendahl
1976: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg DDR Oelsner, Stecher, Bodendorf, Eckert
1980: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg DDR Müller, Eckert, Auerswald, Göhr
1984: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Brown, Bolden, Cheeseborough, Ashford
1988: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Brown, Echols, Griffith-Joyner, Ashford, Young*
1992: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Ashford, Jones, Guidry, Torrence, Michelle Finn*
1996: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Devers, Miller, Gaines, Torrence, Guidry*
2000: BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg BAH Fynes, Sturrup, Davis-Thompson, Ferguson, Clarke-Lewis*
2004: JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM Lawrence, Simpson, Bailey, Campbell, McDonald*
2008: BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg BEL Borlée, Mariën, Ouédraogo, Gevaert
2012: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Madison, Felix, Knight, Jeter, Tarmoh*, Williams*
2016: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Bartoletta, Felix, Gardner, Bowie, Akinosun*
2020: JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM Williams, Thompson-Herah, Fraser-Pryce, Jackson, Morrison*, Burchell*
2024: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Jefferson, Terry, Thomas, Richardson

* Einsatz im Vorlauf Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1983: Marita Koch | 1987: Silke Gladisch | 1991: Katrin Krabbe | 1993: Merlene Ottey | 1995: Merlene Ottey | 1997: Schanna Pintussewytsch | 1999: Inger Miller | 2001: Debbie Ferguson | 2003: Anastassija Kapatschinskaja | 2005: Allyson Felix | 2007: Allyson Felix | 2009: Allyson Felix | 2011: Veronica Campbell-Brown | 2013: Shelly-Ann Fraser-Pryce | 2015: Dafne Schippers | 2017: Dafne Schippers | 2019: Dina Asher-Smith | 2022: Shericka Jackson | 2023: Shericka Jackson | 2025: Melissa Jefferson-Wooden

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