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Oberquembach

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Oberquembach
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(596)&title=Oberquembach 50° 28′ N, 8° 29′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(596) 50° 27′ 59″ N, 8° 28′ 48″ O
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Höhe: 247 (238–259) m ü. NHN
Fläche: 5,83 km²<ref name="lagis" />
Einwohner: 596 (30. Juni 2020)<ref name="DF">Gemeinde Schöffengrund – Haushalts-Satzung und -Plan 2021. (PDF (22,1 MB)) S. 27, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. Dezember 2022; abgerufen am 30. November 2021.</ref>
Bevölkerungsdichte: 102 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 35641
Vorwahl: 06085

Oberquembach ist ein Ortsteil der Gemeinde Schöffengrund im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis.

Geographische Lage

Oberquembach liegt in östlichen Hintertaunus (Wetzlarer Hintertaunus) im Naturpark Taunus am Quembach. Im Ort treffen sich die Landesstraßen 3054 und 3284. Die nächste größere Stadt ist Wetzlar. Höchste Erhebung bei Oberquembach ist der Rotwiesenberg mit 323 Meter über NN.

Nachbarorte sind Niederquembach (nordwestlich), Niederwetz (nördlich), Oberwetz (nordöstlich), Kröffelbach (südlich) und Kraftsolms (südwestlich).

Geschichte

Ortsgeschichte

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Oberquembach erfolgte in einer Urkunde der Stadt Wetzlar unter dem Namen Quenenbach und wird in die Zeit 1259–1267 datiert.<ref name="lagis" />

Die evangelische Kirche wurde um das Jahr 1696 an der Stelle der vorherigen Wehrkirche erbaut.

Zum 31. Dezember 1971 fusionierte die bis dahin selbständige Gemeinde Oberquembach mit fünf weiteren Gemeinden im Zuge der Gebietsreform in Hessen freiwillig zur Großgemeinde Schöffengrund.<ref name="DEZ71">Gemeindegebietsreform in Hessen; Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 21. Dezember 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1972 Nr. 3, S. 84, Punkt 93 Abs. 16 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 6,0 MB]).</ref><ref></ref> Sitz der Gemeindeverwaltung wurde Schwalbach. Für die ehemals eigenständigen Gemeinden von Schöffengrund wurde je ein Ortsbezirk gebildet.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; KK kB) § 4. In: Webauftritt. Gemeinde Schöffengrund, abgerufen im Februar 2024.</ref>

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Oberquembachf angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Bevölkerung

Einwohnerentwicklung

Oberquembach: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2020
Jahr  Einwohner
1834
  
305
1840
  
312
1846
  
345
1852
  
332
1858
  
329
1864
  
336
1871
  
308
1875
  
304
1885
  
298
1895
  
313
1905
  
319
1910
  
310
1925
  
338
1939
  
347
1946
  
488
1950
  
511
1956
  
516
1961
  
512
1967
  
542
1970
  
576
1980
  
?
1987
  
652
2000
  
?
2011
  
621
2020
  
596
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />; Gemeinde Schöffengrund<ref name="DF" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" />

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Niederquembach 621 Einwohner. Darunter waren 9 (1,4 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 93 Einwohner unter 18 Jahren, 237 zwischen 18 und 49, 165 zwischen 50 und 64 und 123 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 258 Haushalten. Davon waren 66 Singlehaushalte, 72 Paare ohne Kinder und 96 Paare mit Kindern, sowie 18 Alleinerziehende und 3 Wohngemeinschaften. In 54 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 162 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />

Religionszugehörigkeit

• 1834: 305 evangelische (= 100 %) Einwohner<ref name="lagis" />
• 1961: 423 evangelische (= 82,62 %), 85 katholische (= 16,60 %) Einwohner<ref name="lagis" />

Politik

Für Oberquembach besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Oberquembach) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung.<ref name="HS" /> Der Ortsbeirat besteht aus drei Mitgliedern. Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 56,31 %. Dabei wurden gewählt: zwei Mitglieder der „Freien Wählergemeinschaft“ (FWG) und ein Mitglied der SPD.<ref>Ortsbeiratswahl Oberquembach. In: Votemanager. Gemeinde Schöffengrund, abgerufen im Februar 2024.</ref> Der Ortsbeirat wählte Lars Watz (FWG) zum Ortsvorsteher.<ref>Ortsbeirat Oberquembach. In: Bürgerinformationssystem. Gemeinde Schöffengrund, abgerufen im Februar 2024.</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

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  • Evangelische Kirche, erbaut 1696 als Nachfolgebau einer vormaligen Wehrkirche
  • Backhaus, altes Dorfbackhaus mit Holzbackofen zur traditionellen gemeinschaftliche Nutzung
  • Alte Schule, die 1839 aus Stampflehm erbaut wurde
  • Löschwasserteich, der als Kulturdenkmal ausgewiesene, historische Löschwasserteich in der Ortsmitte zwischen Backhaus und Kirche
  • Fachwerkhäuser, denkmalgeschützte Kulturdenkmäler, teilweise noch aus dem 17. Jahrhundert

Naturdenkmale

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter Oberquembachs
  • Karl Allmenröder (1861–1926), Jurist, erster deutscher Jugendrichter (Amtsgericht Frankfurt am Main).

Literatur

Weblinks

Anmerkungen und Einzelnachweise

Anmerkungen <references group="Anm." />

Einzelnachweise <references> <ref name="lagis">Oberquembach, Lahn-Dill-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 25. Mai 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).</ref> <ref name="PR"> Vorlage:BibOCLC </ref> <ref name="Z2011E">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,1 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 16 und 56, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020;. </ref> </references>

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