Zum Inhalt springen

Adam Ant

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 14. Januar 2026 um 10:58 Uhr durch imported>APPERbot (Bot: Fix Links auf www.bpi.co.uk, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, http nach https umgestellt, Normdaten korrigiert (neues Format bei LCCN), Kategorien umsortiert, Groß-/Kleinschreibung der Vorlage(n) wie durch {{SEITENTITEL:}} vorgegeben).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Adam and the Ants
Datei:Adam Ant - Parkpop 2012.jpg
Parkpop, Den Haag, 2012

Parkpop, Den Haag, 2012

Allgemeine Informationen
Herkunft London, England
Genre(s) Punk, New Wave, Post-Punk
Aktive Jahre
Gründung 1977
Auflösung 1982
Website
Gründungsmitglieder
Adam Ant (Stuart Goddard)
Lester Square (Thomas Hardy)
(bis 5/1977)
Andrew Peter Warren
(bis 10/1979)
Paul Flanagan
(bis 7/1977)
Spätere Mitglieder
Mark “The Kid” Ryan (Mark Beaumont) (5/1977 – 9/1977)
Johnny Bivouac (John Beckett)
(9/1977 – 5/1978)
Matthew Ashman
(6/1978 – 1/1980)
Marco Pirroni
(1/1980 – 1/1982)
Leigh Gorman
(11/1979 – 1/1980)
Kevin Mooney
(3/1980 – 2/1981)
Gary Tibbs
(2/1981 – 1/1982)
Dave Barbe (David Barbarossa)
(7/1977 – 1/1980)
Terry Lee Miall
(3/1980 – 1/1982)
Merrick (Christopher Merrick Hughes)
(3/1980 – 1/1982)

Adam Ant ist der Künstlername des britischen Sängers, Musikers und Schauspielers Stuart Leslie Goddard (* 3. November 1954 in London). Er war zwischen 1977 und 1982 Frontmann der New-Wave und New-Romantic-Band Adam & the Ants und begann danach eine Solokarriere.

Biografie

Die Band formierte sich 1977 und bestand neben Goddard aus Lester Square (Gitarre), Andy Warren (Bass) und Paul Flanagan (Schlagzeug). Die Besetzung wechselte jedoch bis zur Aufnahme des ersten Albums 1979 mehrfach. Der frühere Manager der Sex Pistols, Malcolm McLaren, stieß im Oktober 1979 auf die Band, die bis dahin nur mäßig erfolgreich war. McLaren verpflichtete die damaligen Ants-Mitglieder Matthew Ashman (Gitarre), Leigh Gorman (Bass) und David Barbarossa (Schlagzeug) für die neue Band Bow Wow Wow. Goddard formierte danach abermals neue Ants, nun bestehend aus Marco Pirroni (Gitarre), Kevin Mooney (Bass) und den beiden Schlagzeugern Terry Lee Miall und Merrick, bürgerlich Chris Hughes. Für das Album Prince Charming stieg dann noch Gary Tibbs von Roxy Music mit ein.

Seit 1982 erschienen die Platten nur noch unter dem Namen Adam Ant (ein Klang-Wortspiel mit dem englischen ‚adamant‘ = steinhart, felsenfest), wobei auf der LP Strip Phil Collins für die Singleauskopplungen Strip und Puss’n Boots sowohl Schlagzeug spielte als auch die Lieder produzierte.

1985 trat Adam Ant mit dem Lied Vive le Rock bei Live Aid auf, unterbrach jedoch anschließend für mehrere Jahre seine musikalische Karriere. Erst seit 1990 folgen in längeren Abständen wieder neue Veröffentlichungen.

Seine größten Hits hatte er in der ersten Hälfte der 1980er Jahre mit Antmusic, Stand and Deliver, Dog Eat Dog, Prince Charming, Ant Rap und Goody Two Shoes.

Seit Mitte der 1980er versuchte er sich verstärkt als Schauspieler, sowohl in Spielfilmen (unter anderem Nomads – Tod aus dem Nichts, Cold Steel, Trust Me) und Fernsehserien (darunter Sledge Hammer, Ausgerechnet Alaska, Nikita) als auch auf der Bühne (Funeral Games, Entertaining Mr. Sloane), seine einzige Hauptrolle hatte er in der Vampir-Komödie Love Bites.

Pläne für eine 1980er-Tribute-Tour mussten 2002 aufgegeben werden, da Adam Ant unter einer bipolaren Störung litt. 2003 nahm er eine neue Version seines Hits Stand and Deliver auf, mit geändertem Text, unter dem Titel Save the Gorilla. Dieser und einige weitere Songs, die zugunsten des Dian Fossey Gorilla Fund auf einer Maxi-CD erscheinen sollten, wurden (nach Einspruch des Mitkomponisten Marco Pirroni sowie der Plattenfirma) nie offiziell veröffentlicht.

Am 24. September 2007 stand Adam im Rahmen der Präsentation seiner Autobiografie Stand and Deliver in Bloomsbury (England) das erste Mal seit fast 12 Jahren wieder auf einer Bühne. Begleitet von seinem langjährigen Freund Dave Pash, einem klassischen Gitarristen, spielte er akustische Versionen eigener Stücke sowie Coverversionen und las Teile aus seiner Biografie. Adam verließ die Bühne nach mehreren Zugaben mit dem Versprechen, es werde „mehr von Adam Ant“ geben. Von diesem Auftritt erschien Ende 2008 unter dem Titel Live at the Bloomsbury ein Mitschnitt auf CD, der nur online erhältlich ist.<ref>adam-ant.net</ref>

Viele Musiker nennen Adam Ant als Einfluss, z. B. Elastica, Gene, Nine Inch Nails, Client, Robbie Williams, Kaiser Chiefs und Marilyn Manson.

Diskografie

Studioalben

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

Livealben

  • 1994: Live
  • 2008: Live at The Bloomsbury
  • 2016: Kings of the Wild Frontier Disc Two

Kompilationen

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

Weitere Kompilationen

  • 1986: Hits (UK: Vorlage:Schallplatte)
  • 1990: Antics in the Forbidden Zone
  • 1990: Peel Sessions
  • 1994: B-Side Babies
  • 1998: Super Hits
  • 2000: Antbox (Box mit 3 CDs)
  • 2001: The Complete Radio 1 Sessions
  • 2003: The Essential Adam Ant
  • 2005: Redux
  • 2005: Adam Ant Remastered (Box mit 4 CDs)
  • 2007: Dandy Highwaymen: The Best of
  • 2011: Original Album Classics (Box mit 3 CDs)
  • 2012: Playlist: The Very Best of Adam Ant
  • 2016: Kings of the Wild Frontier Super Deluxe Edition

EPs

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

Weitere EPs

  • 1988: Four Play Volume Twelve
  • 2003: Save the Gorilla

Singles

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

Weitere Singles

  • 1986: Out of Bounds (mit Stewart Copeland)
  • 1990: Rough Stuff
  • 1995: Beautiful Dreams
  • 2012: Cool Zombie

Videoalben

  • 1981: King of the Wild Frontier – Live in Japan
  • 1982: The Prince Charming Revue
  • 1986: Hits
  • 1990: Antics in the Forbidden Zone
  • 1993: Antmusic: The Very Best of Adam Ant
  • 2000: Antvideo
  • 2006: Stand and Deliver: The Very Best of Adam & the Ants
  • 2014: The Blueblack Hussar
  • 2015: Dirk Live at the Apollo

Beteiligungen an Soundtracks

  • 1978: Deutscher Girls / Plastic Surgery (Film: Jubilee)
  • 1985: What’s Going On (Film: Metropolis)
  • 1986: Out of Bounds (Film: Out of Bounds)
  • 2006: Kings of the Wild Frontier (Film: Marie Antoinette)
  • 2008: Strip (Film: Leg dich nicht mit Zohan an)

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Goldene Schallplatte

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

Künstlerauszeichnungen und Nominierungen

Jahr Nominierte Arbeit Auszeichnung Ergebnis
1982 Adam and the Ants Grammy Award: Best New Artist<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig 24th Grammy Awards – 1982.] Rock on the Net, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 7. Oktober 2008 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Nominiert
Kings of the Wild Frontier BRIT Award: Best British Album<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Winners list 1982.] Brit Awards Ltd, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 7. Oktober 2008 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Gewonnen
Stand and Deliver Ivor Novello Award: Songwriters of the Year<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ivor Norvello Award for best songwriters of 1982.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 10. April 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Gewonnen
2008 Adam Ant Q Award: Q Icon<ref>Double Q Award win for Coldplay. BBC, 6. Oktober 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. Oktober 2008; abgerufen am 7. Oktober 2008.</ref> Gewonnen

TV- und Film-Rollen

Theaterengagements

Literatur

  • Adam Ant: Stand and Deliver: The Autobiography. Sidgwick & Jackson, London 2006.

Weblinks

Commons: Adam Ant – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein