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Gilde Schweizer Bergmaler

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Die Gilde Schweizer Bergmaler (GSBM) ist eine Schweizer Künstlervereinigung, die sich mit dem Thema Berg auseinandersetzt. Die Aufnahme der Mitglieder erfolgt durch eine Jury.

Zielsetzungen und Tätigkeit

Die Künstlergemeinschaft will einen Beitrag zur Schweizer Kultur leisten. Sie fördert aktiv ihre Mitglieder, organisiert Ausstellungen oder Kunstevents und führt Malkurse durch. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die Zusammenarbeit mit Schweizer Institutionen wie Museen, Stiftungen oder Patenschaften gelegt. Zu den jährlichen Ausstellungen erscheinen Kataloge oder es werden Bücher publiziert.<ref>Der Berg aus Künstlersicht, in: Die Alpen, 8/2011 Zeitschrift des Schweizer Alpen-Clubs.</ref>

Die Geschäftsstelle befindet sich in Grindelwald, es sind Mitglieder aus der gesamten Schweiz vertreten. Die Aufnahme der Mitglieder erfolgt durch eine Jury nach bestimmten Kriterien. Die Werke der Maler werden in nationalen Ausstellungen einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Diese Ausstellungen finden an ausgesuchten Orten in der ganzen Schweiz statt.

Geschichte

Als Initiatoren oder Gründer der GSBM gelten der Architekt Gustav Ritschard sowie die beiden Maler Walter Poffet und Peter Stähli. Die Zielsetzung war, Kunstausstellungen zum Thema Berg zu organisieren und Maler dazu einzuladen. Es sollte auch der Tourismus und die Kultur in Grindelwald gefördert werden. Das Buch Faszination Bergmalerei mit Rolf Schürch, René Plumettaz und Gustav Ritschard als Autoren diente dazu, das Interesse für die Malerei und vor allem auch für Malkurse zu wecken.<ref>Rolf Schürch, René Plumettaz, Gustav Ritschard: Faszination Bergmalerei. Schaer Verlag, Thun 1984, ISBN 978-3-907966-00-6.</ref> Die ersten Malkurse wurden 1986 im «Hotel Residence» unter der Leitung von Gustav Ritschard und dem Maler Albert Häsler veranstaltet. Rosa Krebs Thulin, die damalige Präsidentin der GSMBA, Sektion Bern (heute Visarte), trat ebenfalls zur Gründung in die Gilde ein. Am 22. Juli 1988 fand im «Hotel Sunstar» in Grindelwald die Gründungsversammlung mit 40 Mitgliedern statt.<ref>Eröffnungsvortrag von Madlen Fähndrich Campiche zur Ausstellung im Kongress-Saal Grindelwald 2013 zum 25-jährigen Jubiläum der GSBM, nach einem Text der Gründungsmitglieder Rosa Krebs-Thulin, Walter Poffet und Peter Stähli.</ref><ref>Infos über die Gilde auf der Webseite, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 27. März 2020 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/gsbm.ch, abgerufen am 23. September 2016</ref>

Die GSBM konnte direkt nach der Gründung weitere Künstler gewinnen, die auch international in Erscheinung traten, im Jahr 1990 kamen Franz Bucher oder Hansueli Urwyler hinzu. Bekannte Schweizer Holzschneider wie Martin Thönen wurden ebenfalls aufgenommen. Die erste landesweit beachtete Ausstellung fand im Jahr 1995 im Alpinen Museum in Bern statt. Es folgten weitere Jahresausstellungen in der Schweiz. Die Ausstellung 2012 in der Kunsthalle Ziegelhütte in Appenzell hatte den Themenschwerpunkt «Alpstein». Sie fand in Zusammenarbeit mit der Stiftung Liner Appenzell statt.<ref>Alpstein, Ausstellungskatalog der Kunsthalle Ziegelhütte 2012.</ref><ref>Die Bergmaler gehen fremd. In: Berner Oberländer, 23. März 2012.</ref> Die Ausstellung 2015 «Bergwasser» bei Bromer Kunst in Roggwil BE wurde in Zusammenarbeit mit der Schweizer Patenschaft für Berggemeinden und ihrem Präsidenten alt Bundesrat Hans-Rudolf Merz durchgeführt. Im Vorwort des Ausstellungskatalogs schrieb Merz: Sie (die Künstler) liefern Mythos, Erhabenheit und Idylle der Bergwelt in die Stuben und Museen der ganzen Bevölkerung unseres Landes und sie machen dort die Bergwelt anschaulich.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bergwasser (Memento des Vorlage:IconExternal vom 6. August 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/gsbm.ch, Ausstellungskatalog der Bromer Art Collection 2015.</ref>

Bei ihrer Gründung orientierte sich die GSBM mit nur wenigen Mitgliedern vorwiegend noch an der gegenständlichen Malerei und der graphischen Technik. Zahlreiche namhafte Künstler traten der Gruppe bei, einige sind Mitglieder beim Schweizer Berufsverband Visarte oder bei kantonalen Kunstvereinen. Viele sind im SIKART Lexikon zur Kunst in der Schweiz verzeichnet. Mehrere Mitglieder der GSBM sind auch Mitglied der Gruppe XYLON, der internationalen Vereinigung der Holzschneider. Heute repräsentiert die GSBM die gesamte Bandbreite der visuellen Kunst, von der gegenständlichen bis zur abstrakten Malerei.

Im Jahr 2017 erschien zur Ausstellung an der KSU in Unterseen<ref>Sybille Hunziker: Die Berge 137-mal ganz anders präsentiert, Online-Ausgabe BZ Berner Oberländer vom 14. August 2017, abrufbar unter: [1]</ref> der zweisprachige Bildband Gilde Schweizer Bergmaler, Faszination Berg - la fascination de la montagne. Neben den repräsentativen Werken der Mitglieder findet sich im Buch eine Einführung über ihre Intentionen: Für viele hat der Berg etwas Mystisches oder Spirituelles (...) Das Malen ist ein inneres Sehen, es ist die Vorstellung von einem Bild, das dann mit dem Verarbeiten der Farbe seinen äusseren Ausdruck findet. (Zitat Madlen Fähndrich Campiche und Thomas Seilnacht)<ref>Madlen Fähndrich Campiche, Thomas Seilnacht: Gilde Schweizer Bergmaler, Faszination Berg – La fascination de la montagne. GSBM, Grindelwald 2017, ISBN 978-3-033-06126-2.</ref>

Nationale Ausstellungen der GSBM (Auswahl)

GSBM-Mitglieder im Sikart

Quelle: Mitgliederverzeichnis der GSBM<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Die Mitglieder der Gilde.] GSBM, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 28. Oktober 2020.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gsbm.chVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Literatur

  • Madlen Fähndrich Campiche, Thomas Seilnacht: Gilde Schweizer Bergmaler, Faszination Berg – La fascination de la montagne. GSBM, Grindelwald 2017, ISBN 978-3-033-06126-2.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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