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Oticon

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Oticon A/S
Deutsche Niederlassung: Oticon GmbH
Rechtsform Aktieselskab
Deutsche Niederlassung: GmbH
Gründung 1904
Deutsche Niederlassung: 1969
Sitz 2765 Smørum / Dänemark
Deutsche Niederlassung: Hamburg
Branche Hörgeräte
Website oticon.de
Datei:Oticon headoffice-2 (10470622214).jpg
Oticon-Sitz im dänischen Smørum

Die Oticon A/S ist ein dänischer Hersteller von Hörgeräten mit Sitz in Smørum. Eine deutsche Niederlassung wurde 1969 in Hamburg als GmbH gegründet.

Geschichte

Die Oticon A/S wurde im Jahr 1904 von Hans Jørgen Demant in Dänemark als Importfirma für Hörgeräte aus den USA gegründet. Nach seinem Tod übernahm sein Sohn William Demant (1888–1979<ref name="lex-William">Lene Skodborg: William Demant Kollegiet. In: lex.dk. 20. Oktober 2025, abgerufen am 18. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) die Geschäfte.

1946 kam das erste in Dänemark gefertigte Hörgerät, das Oticon TA, auf den Markt. In den 1960er Jahren gründete Oticon die ersten Dependancen in Europa und Übersee, die Oticon GmbH wurde 1969 gegründet.

Unter dem Dach der William Demant Holding vereinigen sich mittlerweile mehrere spezialisierte Anbieter audiologischer Produkte. Neben den Oticon-Geräten zählen hierzu die Hörgeräte-Marke „Bernafon“, die Hersteller diagnostischer Instrumente „Maico Diagnostics“ und „Interacoustics“ sowie die Anbieter drahtloser und digitaler Kommunikationslösungen Sennheiser und PhonicEar. Heute ist das Unternehmen eines der weltweit größten Hersteller digitaler Hörsysteme mit über 7.000 Mitarbeitern in mehr als 100 Ländern.

Produkte

Datei:Vintage Oticon BTE Hearing Aid, Model E30P, Made In Denmark, Circa 1987 (14198688976).jpg
Oticon Hörgerät E30P etwa 1987
Datei:Xceed1BteUp(L),Real1MiniRite-R(R).jpg
Moderne Oticon Hörgeräte
Xceed BTE (links) und miniRiteR (rechts)

Bis in die 1990er Jahre basierten die Oticon-Hörgeräte auf einer analogen Technologie, dann wurde auf digitale Technologie umgestellt. Weitere Neuerungen, wie vollautomatische Modelle und digitale Verstärker, hielten Einzug in das Angebotsprogramm. Im Jahr 2007 kamen die ersten binauralen Hörsysteme von Oticon auf den Markt, die per Wireless-Technologie miteinander kommunizieren und eine Einheit bilden. Die Tochterfirma Oticon Medical vertrieb unter anderem Cochlea-Implantate.<ref>DigitaleSeiten Team: Oticon - Hörgerätehersteller aus Dänemark. In: akustiker.net. 2. September 2022, abgerufen am 23. Januar 2026.</ref> Der Bereich Cochlea wurde final Ende Mai 2024 an Cochlear Limited verkauft. Cochlear ist auf diesem Gebiet ein führender Anbieter. Der Bereich zur Knochenleitung blieb bei Oticon.<ref>Oticon-Verkauf an Cochlear Ltd abgeschlossen. In: civ-news.de. 29. Mai 2024, abgerufen am 23. Januar 2026.</ref>

Forschung und Entwicklung

Im Jahr 1977 gründete Oticon das Forschungszentrum „Eriksholm“ in Snekkersten / Dänemark. Hier arbeiten Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern mit etwa 1.000 Probanden zusammen, um das Wissen über das Hören zu vertiefen.

Literatur

Das Gehör, ein Tor zur Seele – 100 Jahre Oticon. Eine Jubiläumsschrift, herausgegeben von der Oticon Stiftung zum 100-jährigen Bestehen des Unternehmens 1904–2004.

Weblinks

Commons: Oticon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />