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Baghdati

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Baghdati
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Staat: GeorgienDatei:Flag of Georgia.svg Georgien
Region: Imeretien
Munizipalität: Baghdati
Koordinaten: 42° 4′ N, 42° 49′ OKoordinaten: 42° 4′ N, 42° 49′ O
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Höhe: 200 m. ü. M.
 
Einwohner: 3.707 (2014)
 
Zeitzone: Georgian Time (UTC+4)
 
Gemeindeart: Stadt
Baghdati (Georgien)
Baghdati (Georgien)

Baghdati ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Stadt im westlichen Zentralteil Georgiens, in der Region Imeretien. Sie ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Munizipalität Baghdati und hat 3707 Einwohner (Stand: 2014).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Population Census 2014 (Memento vom 20. September 2016 im Internet Archive)</ref>

Lage

Datei:Baghdati, Georgia - panoramio (1).jpg
Baghdati, Ortsansicht

Der Ort befindet sich etwa 170 Kilometer Luftlinie westnordwestlich der Hauptstadt Tiflis und knapp 25 Kilometer südsüdöstlich der Regionshauptstadt Kutaissi am Südostrand einer vom Rioni, dem bedeutendsten Fluss im Westen Georgien, gebildeten Ebene. Bei Baghdati tritt der linke Rioni-Nebenfluss Chaniszqali aus seinem engen, bewaldeten Tal in die Ebene hervor, das er in die wenig südlich des Ortes über 1500 m hohen Berge des Adscharisch-Imeretischen (auch Meschetischen) Gebirgszuges des Kleinen Kaukasus geschnitten hat.

Geschichte

Das alte imeretische Dorf Baghdati, dessen Name die gleichen persischen Ursprünge haben dürfte wie der Name der irakischen Hauptstadt Bagdad (etwa „Gabe Gottes“), war in der Zeit der Zugehörigkeit Georgiens zum Russischen Reich und später zur Sowjetunion auch unter der russischen Namensform Bagdadi (russisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) bekannt.

1940 wurde es nach seinem berühmtesten Sohn, dem dort 1893 in der Familie eines russischen Forstbeamten geborenen Dichter Wladimir Majakowski, in Majakowski (georgisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) umbenannt. In den 1960er-Jahren wurde der Ort zur Siedlung städtischen Typs erhoben, 1981 erhielt er schließlich die Stadtrechte.

1990 wurde der ursprüngliche Ortsname wiederhergestellt.

Einwohnerentwicklung
Jahr Einwohner
1959 4586
1970 4609
1979 4831
1989 5465
2002 4714
2014 3707

Anmerkung: 1959–2002 Volkszählungsdaten, 2009 Berechnung

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Baghdati verfügt über ein Wladimir-Majakowski-Museum und ein Volkstheater.

Söhne und Töchter des Ortes

Wirtschaft und Infrastruktur

In Baghdati gibt es eine Möbelfabrik sowie Betriebe der Lebensmittelindustrie (Konserven, Wein). In der waldreichen Umgebung wird Forstwirtschaft betrieben.

Durch Baghdati führt die Regionalstraße, die von Kutaissi ausgehend das Tal des Chaniszqali aufwärts führt, über den 2180 m hohen Sekara-Pass (georgisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Sekaris ugheltechili) den Hauptkamm des Meschetischen Gebirges überquert und weiter über den Kurort Abastumani nach Achalziche, Hauptstadt der südlichen Nachbarregion Samzche-Dschawachetien, verläuft. Die nächstgelegene Bahnstation befindet sich in Kutaissi.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Baghdati – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien