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Annabel

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Vorlage:Hinweisbaustein Vorlage:Hinweisbaustein Annabel ist ein weiblicher Vorname.

Herkunft und Bedeutung

Beim Namen Annabel handelt es sich um eine Variante des englischen Vornamens Amabel, dessen Schreibweise so verändert wurde, dass er wie eine Kombination aus Anna und der französischen Vokabel belle „schön“ wirkt.<ref name=":0">Annabel. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 23. Juni 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Name Amabel ist eine mittelalterliche weibliche Variante des lateinischen Namens Amabilis<ref>Amabel. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 23. Juni 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und bedeutet „liebenswert“, „liebenswürdig“.<ref>Amabilis. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 23. Juni 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Verbreitung

Nach derzeitigen Erkenntnissen entstand der Name während des Mittelalters in Schottland.<ref name=":0" />

Heute ist der Name vor allem in Großbritannien verbreitet.<ref>Annabel. In: Vornamen Weltweit. Matthias Grönert, abgerufen am 23. Juni 2022.</ref> Zwischen 1996 und 2014 stagnierte er in England und Wales als recht häufiger Name auf etwa gleichbleibendem Niveau. Seine höchste Platzierung in diesem Zeitraum erreichte er im Jahr 2002 mit Rang 104. Im darauffolgenden Jahr belegte er mit Rang 134 seine für diesen Zeitraum niedrigste Platzierung. Seit 2015 sinkt die Popularität des Namens. Im Jahr 2020 belegte er Rang 282 der Hitliste.<ref>Popularity in England and Wales. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 23. Juni 2022.</ref>

In Deutschland kam der Name in den 1980er Jahren in Mode. Zwar erreichte der Name mehrfach eine Platzierung unter den 100 beliebtesten Mädchennamen, konnte sich in dieser Hitliste jedoch nie etablieren. Seine Popularität war stets großen Schwankungen ausgesetzt. Seine bislang höchste Platzierung erreichte der Name im Jahr 2002. Nach einem kurzen Tief wurde er wieder häufiger vergeben.<ref name=":1">Annabell. In: Beliebte Vornamen. Knud Bielefeld, abgerufen am 23. Juni 2022.</ref> Im Jahr 2017 belegte der Name Rang 75 in den Hitlisten.<ref>Top 500 der beliebtesten Vornamen des Jahres 2017. In: Beliebte Vornamen. Knud Bielefeld, abgerufen am 23. Juni 2022.</ref> Seitdem wird der Name kontinuierlich seltener vergeben.<ref name=":1" /> Zuletzt stand er auf Rang 135 der Vornamenscharts (Stand 2021).<ref>Deutschlands beliebteste Namen des Jahres 2021 – Top 500. In: Beliebte Vornamen. Knud Bielefeld, abgerufen am 23. Juni 2022.</ref> Dabei überwiegt in Deutschland die Schreibweise Annabell mit rund 46 % der Namensträgerinnen, gefolgt von Annabelle (ca. 34 %). Die Varianten Annabel (ca. 8 %), Anabel (ca. 5 %), Anabell (ca. 5 %) und Anabelle (ca. 2 %) werden deutlich seltener gewählt.<ref name=":1" />

Varianten

Die männliche Variante des Namens lautet Amabilis.

Namensträgerinnen

Anabel, Annabel

Anabela, Annabella

Anabelle, Annabelle

Einzelnachweise

<references />