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Softlanding Linux System

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Datei:Sls-linux 1.05.png
Softlanding Linux System

Softlanding Linux System (SLS) war die vermutlich erste Linux-Distribution,<ref name="heiseonline_1322441">André von Raison: Kerzenflut – Ein Blick auf 20 Jahre Linux-Geschichte. In: Heise online. 2011 (iX Ausgabe 9/2011).Vorlage:Abrufdatum; Zitat: „Peter MacDonald stellte mit seinem Softlanding Linux System (SLS) erstmals die entsprechenden Pakete zusammen und baute so die vermutlich erste Linux-Distribution.“.</ref> die mehr als nur den Linux-Kernel und Basisapplikationen enthielt: Neben GNU/Linux-Features gab es auch Programme wie das X Window System und TCP/IP. Sie wurde von Peter MacDonald zusammengestellt und am 15. August 1992 zum Download angeboten.<ref>Peter MacDonald: SLS: now available (for testers). In: USENET Archives. Academia Nacional de Ciencias, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Dezember 2013; abgerufen am 22. September 2012.</ref> Damals hatte sie einen Umfang von 15 Disketten,<ref>Peter MacDonald: SLS: A Free Linux Distribution. In: Google Groups. 13. August 1992, abgerufen am 19. August 2018.</ref> wuchs jedoch im Laufe der Zeit auf über 30 Disketten an. Interessierte ohne breitbandige Netzanbindung konnten deshalb auch eine CD bestellen.<ref>Valerio di Giampietro: My first linux CD-ROM. Abgerufen am 26. August 2011.</ref>

SLS war zunächst die bekannteste Distribution. Aufgrund der vielen Fehler wurde die Linux-Community aber immer unzufriedener damit. Zwei ihrer größten Kritiker waren Ian Murdock und Patrick Volkerding. Murdocks Frustration ließ ihn das Debian-Projekt aus der Taufe heben<ref>Ian Murdock: New release under development; suggestions requested. In: Newsgroup comp.os.linux.development. 16. August 1993, abgerufen am 21. März 2009.</ref>, während Volkerding entschied, die Probleme zu beseitigen und SLS zu erweitern. Schließlich gab er der so entstandenen Distribution den Namen Slackware.<ref>Alan Hicks u. a.: What is Slackware? In: Slackware Linux Essentials. Abgerufen am 21. März 2009.</ref>

Einzelnachweise

<references />