Zum Inhalt springen

Ottmarsfelder Graben

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 12. August 2025 um 06:53 Uhr durch imported>Cavaliere grande (Kleinkram).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Ottmarsfelder Graben
Seiserbach

Daten
Gewässerkennzahl DE: 2421236
Lage Vorland der Südlichen Frankenalb

Bayern

Flusssystem Rhein
Abfluss über Schwäbische Rezat → Rednitz → Regnitz → Main → Rhein → Nordsee
Ursprung Zwischen Fiegenstall und Ottmarsfeld
49° 4′ 49″ N, 11° 0′ 19″ O
 {{#coordinates:49,080191|11,005211|
dim=500 globe= name=Ursprung Ottmarsfelder Graben region=DE-BY type=waterbody
  }} 
Quellhöhe ca. 448 m ü. NHN<ref name="BV-abgefragt-Höhe" group="BA" />
Mündung Vor der Zollmühle in die Schwäbische RezatKoordinaten: 49° 4′ 49″ N, 10° 58′ 7″ O
 {{#coordinates:49,080367|10,968733|primary
dim=1000 globe= name=Mündung Ottmarsfelder Graben region=DE-BY type=waterbody
  }}
49° 4′ 49″ N, 10° 58′ 7″ O {{#coordinates:49,080367|10,968733|
dim=1000 globe= name=Mündung Ottmarsfelder Graben region=DE-BY type=waterbody
  }} 
Mündungshöhe ca. 384 m ü. NHN<ref name="BV-abgefragt-Höhe" group="BA" />
Höhenunterschied ca. 64 m
Sohlgefälle ca. 21 ‰
Länge ca. 3 km<ref name="BV-abgemessen-Länge" group="BA" />
Einzugsgebiet ca. 4,9 km²<ref name="BV-abgemessen-Einzugsgebiet" group="BA" />
Linke Nebenflüsse Schloßgraben
Rechte Nebenflüsse Eichgraben
Kleinstädte Ellingen
Gemeinden Höttingen

Der Ottmarsfelder Graben ist ein etwa drei Kilometer langer Bach im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Er fließt in Richtung Westen und mündet nördlich von Ellingen von rechts in die Schwäbische Rezat. Am Oberlauf vor dem namensgebenden Dorf Ottmarsfeld wird er auch Seiserbach genannt.

Geographie

Verlauf

Der Bach entspringt als Seiserbach auf dem Gemeindegebiet von Höttingen zwischen Fiegenstall und Ottmarsfeld im Gewann Klinge, wo er zwischen Feldern Richtung Westen läuft. Nach gut 800 Metern berührt er Ottmarsfeld im Süden, ab hier heißt er Ottmarsfelder Graben. Einige 100 m weiter münden kurz nacheinander an einer Kläranlage von links der von Oberndorf kommende Schloßgraben und von rechts der Eichgraben hinein. Danach weitet sich die Talmulde stark aus, der Bach wechselt aufs Stadtgebiet von Ellingen, speist hier den Pfahlweiher und unterquert dann die Bundesstraße 2. Er mündet anschließend im Golfplatz, etwa 250 m östlich der Zollmühle, von rechts in die Schwäbische Rezat.

Das mittlere Sohlgefälle des Baches beträgt etwa 21 ‰. Der einzige Ort am Bachlauf ist das namensgebende Ottmarsfeld.

Einzugsgebiet

Das im nördlichen Vorland der Südlichen Frankenalb am Rand zum Mittelfränkischen Becken<ref name="BfL-163" /> liegende Einzugsgebiet umfasst etwa 5,0 km². Im Nordosten grenzt es an das des Arbachs, im Osten und Südosten an das des Felchbachs, beide ebenfalls Zuflüsse der Schwäbischen Rezat. Der höchste Punkt liegt an der Ostspitze auf etwa 481 m ü. NHN<ref name="BV-abgefragt-Höhe" group="BA" /> auf der flachen Kuppe Höhe, nördlich von Fiegenstall und nahe bei einem Wasserreservoir. Von einigen kleinen Waldinseln abgesehen, ist der größte Teil des Einzugsgebietes offene Flur; geschlossener Wald steht am Nordrand im Pfahlholz und im Kreuzschlag.

Zuflüsse und Seen

Vom Ursprung zur Mündung:

Einzelnachweise

BayernAtlas

Amtliche Topographische Karte mit passendem Ausschnitt und den hier benutzten Layern: Lauf und Einzugsgebiet des Ottmarsfelder Grabens

<references group = "BA">

   <ref name="BV-abgemessen-Länge" group="BA">Länge abgemessen im BayernAtlas.</ref>
   <ref name="BV-abgemessen-Einzugsgebiet" group="BA">Einzugsgebiet abgemessen im BayernAtlas.</ref>
   <ref name="BV-abgefragt-Höhe" group="BA">Höhe abgefragt im BayernAtlas.</ref>

</references>

Sonstige Nachweise

<references>

   <ref name="BfL-163">Franz Tichy: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 163 Nürnberg. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1973. → Online-Karte (PDF; 4,0 MB).</ref>

</references>

Weblinks