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Heimo Bachstein

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Heimo C. Bachstein (* 7. Juni 1937 in Trautenau,<ref>11. Stuttgarter Filmwinter. In: www.wand5.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. April 2016; abgerufen am 30. April 2024.</ref> heute Trutnov (Tschechien); † 13. Mai 2011 in Marktheidenfeld<ref>Filmenthusiast Heimo Bachstein ist tot. In: Mainpost. 17. Mai 2011, abgerufen am 20. Dezember 2016.</ref>) war ein deutscher Cineast, Filmkritiker und Sammler, der auch als Produzent, Schauspieler und Regisseur von Experimentalfilmen in Erscheinung trat.

Leben und Wirken

Zu den Schwerpunkten seiner Forschungs- und Sammlungstätigkeit gehörten Sergej M. Eisenstein und der sowjetische Film der 1930er und 1940er Jahre sowie die amerikanische Avantgarde um Andy Warhol.<ref>RUBens vom 1. Februar 1999, S. 3 (PDF)</ref>

Als Mitglied der FIPRESCI gehörte er vielen Festivaljurys an, etwa beim Filmfestival Mannheim-Heidelberg (1974–1987)<ref>iffmh.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jurys 1974 (Memento vom 30. November 2011 im Internet Archive)</ref><ref>iffmh.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jurys 1987 (Memento vom 30. November 2011 im Internet Archive)</ref> oder beim 11. Stuttgarter Filmwinter (1998)<ref>11. Stuttgarter Filmwinter. In: www.wand5.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. April 2016; abgerufen am 30. April 2024.</ref>. In Christoph Schlingensiefs Film United Trash übernahm er die Rolle des Horst Klipp<ref>Patrick Hilss, Sonja Füsti: SCHLINGENSIEF. In: www.schlingensief.com. Abgerufen am 20. Dezember 2016.</ref>.

Die Stadt Marktheidenfeld, wo Bachstein lebte, verlieh ihm im Jahr 2000 ihre Verdienstmedaille.<ref>Verdienstmedaille. In: www.stadt-marktheidenfeld.de. Abgerufen am 20. Dezember 2016.</ref>

2002 überantwortete er einen Teil seines umfangreichen Archivs, das neben zahlreichen filmwissenschaftlichen Publikationen auch Filmmanuskripte und Projektionsapparate umfasst, dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main.<ref>Unireport der Universität Frankfurt vom 16. Oktober 2002. (pdf) S. 8, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. Juli 2007; abgerufen am 18. November 2015 (913 KB).</ref>

2010 ist ein weiterer substanzieller Teil der Sammlung Bachstein als Schenkung an die Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar gekommen. Der Bestand dort umfasst mehr als 1.000 Bücher und 150 Zeitschriftentitel mit über 3.500 Einzelheften<ref>[1] Informationen zur Schenkung „Heimo Bachstein“ auf den Seiten der Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar</ref> sowie ca. 65 Regalmeter Fotografien, Filmplakate, Korrespondenzen, Festivalkataloge, Drehbücher und andere Materialien. Auch 16-mm-Kopien von Bachsteins Filmen PING PONG (1972) und OH...LYMPIA (1973) sind Teil des Bestands.

Im Sommer 2015 fand an der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität ein Seminar zur Sammlung Heimo Bachsteins statt. Aus der Auseinandersetzung mit der Schenkung ist eine Ausstellung hervorgegangen, die studentische Arbeit ist in einem öffentlichen Weblog umfassend dokumentiert.<ref>bachsteinweimar.wordpress.com</ref>

Filmografie

Publikationen (Auswahl)

  • (mit Burckhardt Heer) Tendenzen im Trickfilm: eine Dokumentation. Aachen: Arbeitsgemeinschaft für Jugendfilmarbeit und Medienerziehung 1974
  • (Hrsg.) Der Film Italiens. I. Vom Neorealismus bis heute; II. Retrospektive Pier Paolo Pasolini zur XXXII. Internationalen Filmwoche Mannheim. Internationale Filmwoche Mannheim 1983
  • Das Ende der Legende? in: Schnitt Nr. 9 (1998); Thema: Sergej M. Eisenstein
  • <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Zypresse und Mimose zugleich (Memento vom 13. September 2007 im Internet Archive). Geblümte Tapeten und getürmte Dauerwellen: Der französische Filmemacher Jacques Demy im Porträt. In: filmforum Nr. 28 (Juni/Juli 2001)
  • Pantenburg, Volker; Richter, Katrin (Hrsg.): Kino-Enthusiasmus: die Schenkung Heimo Bachstein. Weimar: Lucia Verlag, 2016, ISBN 978-3-945301-33-3

Weblinks

Einzelnachweise

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