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Luciobarbus guiraonis

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Luciobarbus guiraonis
Systematik
ohne Rang: Otophysa
Ordnung: Karpfenartige (Cypriniformes)
Unterordnung: Karpfenfischähnliche (Cyprinoidei)
Familie: Karpfenfische (Cyprinidae)
Gattung: Luciobarbus
Art: Luciobarbus guiraonis
Wissenschaftlicher Name
Luciobarbus guiraonis
(Steindachner, 1866)

Luciobarbus guiraonis, in Spanien Barbo Mediterraneo<ref>Pedro M. Leunda, Benigno Elvira, Filipe Ribeiro, Rafael Miranda, Javier Oscoz, Maria Judite Alves, Maria Joáo Collares-Pereira (2009): International Standardization of Common Names for Iberian Endemic Freshwater Fishes. Limnetica, 28 (2): 189-202. Volltext bei www.limnetica.com</ref> genannt, ist eine mittelgroße Barbenart, die endemisch auf der Iberischen Halbinsel vorkommt.<ref name="fishbase"> http://fishbase.de/Summary/SpeciesSummary.php?ID=9590&AT=Valencia+barbel</ref>

Beschreibung

Luciobarbus guiraonis unterscheidet sich von anderen Fischarten der Gattungen Barbus und Luciobarbus durch 45 bis 49 Schuppen entlang der Seitenlinienreihe (SL), der letzte unverzweigte Flossenstrahl der Rückenflosse ist bei Jungfischen vorne gesägt, bei ausgewachsenen Fischen ungesägt oder die Sägung ist nur schwach vorhanden. Die hintere Bartel reicht nicht bis an den Augenrand und der unteren Lippe fehlt der mittlere Hautlappen. Die untere Maulspitze steht vor und wird nicht von der Unterlippe bedeckt. Luciobarbus guiraonis wird durchschnittlich 50 Zentimeter lang.<ref name="fishbase"/> In der Lagunas de Ruidera wurde ein neun Kilogramm und etwa 90 Zentimeter langes Exemplar gefangen. Im Rio Guadiana kommen auch Fische über 10 Kilogramm Gewicht vor.<ref>Fishing World Records</ref>

Verbreitung und Lebensraum

Datei:Mapa Barbus guiraonis.png
Verbreitungsgebiet der Valencia Barbe (grün)

Luciobarbus guiraonis kommt hauptsächlich in der spanischen Provinz Valencia zwischen Vinalopo und Rio Ebro vor sowie zwischen Rio Mijares und Rio Serpis,<ref name="IUCN"/> außerdem teilweise im Flussgebiet des Rio Guadiana.<ref name="fishbase"/> Luciobarbus guiraonis bevorzugt Tieflandgewässer mit geringer Strömung, wie viele Mittel- und Unterläufe spanischer Flüsse. Sie kommt aber auch in Seen und Stauseen vor.<ref name="fishbase"/>

Lebensweise

Über die Lebensweise der Art ist wenig bekannt. Zur Laichzeit ziehen die Fische stromaufwärts.<ref name="fishbase"/>

Gefährdungssituation

Gewässerverschmutzung, Zerstörung des Habitats und die Einführung fremder Fischarten bedrohen den Bestand der Barbe. Weitere Bedrohungen sind Staudammbau und die Kanalisierung von Fließgewässern. Es ist damit zu rechnen das die Population von Luciobarbus guiraonis in den nächsten zehn Jahren um 30 % zurückgehen wird, wenn der Gewässerbau in Spanien weiter voranschreitet.<ref name="IUCN"> [[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN.</ref> Gemäß FFH-Richtlinie kommt einer gefährdeten Art<ref>http://www.earthsendangered.com/search-regions3.asp?search=1&sgroup=allgroups&ID=332</ref> eine besondere Schonung zu.<ref name="IUCN"/>

Weblinks

Commons: Luciobarbus guiraonis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>