Linda McMahon
Linda Marie McMahon, geborene Linda Marie Edwards, (* 4. Oktober 1948 in New Bern, North Carolina<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />WrestleMania in Connecticut - Artikel über Linda Mcmahon im The Weekly Standard vom 19. Juli 2010 ( des Vorlage:IconExternal vom 3. März 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>) ist eine US-amerikanische Managerin, Milliardärin und Politikerin der Republikanischen Partei. Sie wurde von Donald Trump als Bildungsministerin im Kabinett Trump II ernannt und am 3. März 2025 vom Senat bestätigt.<ref>US-Senat bestätigt frühere WWE-Chefin als neue US-Bildungsministerin. In: Der Spiegel. 4. März 2025, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 4. März 2025]).</ref>
Leben und Wirken
McMahon wuchs als Einzelkind auf, ihre Eltern waren Angestellte im öffentlichen Dienst. Als Jugendliche war sie bei den Pfadfindern und spielte Basketball und in einer Jungenmannschaft Baseball.<ref name=":1">Mebane Rash: Who is Linda McMahon? From ECU grad to ed secretary, a look beyond the headlines. In: EdNC. 2. Dezember 2024, abgerufen am 17. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach dem Abschluss der High School studierte sie Französisch auf Lehramt an der East Carolina University und schloss dieses Studium 1969 ab.<ref name="USA 20.11.24">Zachary Schermele: Trump's education secretary nominee once said she had an education degree. She doesn't. Abgerufen am 4. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie unterrichtete dann aber nicht, da sie im Alter von 17 Jahren heiratete.<ref name=":1" /><ref name="NYT 20.11.2024">Sharon Otterman: How Linda McMahon Might Approach the Dept. of Education. In: The New York Times. 20. November 2024, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 4. März 2025]).</ref>
Zusammen mit ihrem Ehemann Vince McMahon, mit dem sie zwei Kinder hat (Stephanie und Shane), führte McMahon von 1980 bis 2009 das Unternehmen World Wrestling Entertainment und baute dieses zu einem international erfolgreichen, börsennotierten Unternehmen aus. Im September 2009 trat sie von ihrem Posten als Chief Executive Officer dieses weltweit größten Wrestling-Veranstalters zurück,<ref>WWE says CEO resigns, names chairman as new CEO. In: reuters.com. 16. September 2009, abgerufen am 20. November 2024.</ref> um sich ihrer politischen Karriere zu widmen.
Im Jahr 2017 schätzte Forbes das Vermögen des Ehepaars McMahon auf 2,8 Milliarden Dollar.<ref>Chase Peterson-Withorn: The McMahons Raked In More Than $100 Million During Linda McMahon's First Year In Trump's Cabinet. Abgerufen am 13. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Sie gehört dem Vorstand der Trump Media & Technology Group, der Muttergesellschaft von Truth Social an.<ref name="WaPo 19.11.24">Beth Reinhard/Abha Bhattarai: Linda McMahon made a fortune with WWE. Wrestling scandals now shadow her rise, The Washington Post vom 19. November 2024</ref>
Im Oktober 2024 wurde Klage gegen die Eheleute McMahon erhoben. Sie hätten den sexuellen Missbrauch von mindestens fünf Minderjährigen durch einen Angestellten von WWE in den 1980ern und 1990ern geduldet, so die Klageschrift.<ref>Avery Lotz: Vince McMahon, WWE allowed "rampant culture of sexual abuse," lawsuit alleges. 24. Oktober 2024, abgerufen am 4. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Eine Anwältin McMahons erklärte, dass die Vorwürfe haltlos seien. Linda lebe außerdem seit einiger Zeit in Trennung von ihrem Ehemann, der sich auch anderen Vorwürfe ausgesetzt sah.<ref name="WaPo 19.11.24"/> Die Klage wurde im Bundesstaat Maryland erhoben, wo es für Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch seit dem Jahr 2023 keine Verjährung mehr gibt.<ref>John Towfighi: Linda McMahon, Trump’s Education pick, was sued for allegedly enabling sexual abuse of children | CNN Business. 21. November 2024, abgerufen am 4. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Politik
McMahon und ihr Ehemann Vince gehören zu den Großspendern der Republikanischen Partei.<ref name="CBS 27.4.18">Katiana Krawchenko: From Stones concert to the Cabinet: Linda McMahon on her long friendship with Trump - CBS News. 27. April 2018, abgerufen am 4. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Ihr erstes öffentliches Amt bekleidete sie 2009, als sie durch Gouverneurin M. Jodi Rell in den Schulausschuss von Connecticut berufen wurde. Vor der Berufung hatte sie einen Fragebogen unzutreffend dahingehend ausgefüllt, dass sie einen Hochschulabschluss in Bildungswissenschaft habe.<ref name="USA 20.11.24"/> Sie gehörte dem Ausschuss nur etwas länger als ein Jahr an und trat zurück, um für den US-Senat zu kandidieren. Allerdings gehörte sie 16 Jahre lang dem Board of Trustees der Sacred Heart University in Connecticut an.<ref name="NYT 20.11.2024"/>
Senatskampagnen
McMahon trat zweimal an, um den Bundesstaat Connecticut im Senat der Vereinigten Staaten zu vertreten.<ref name="NYT 15.8.12">Michael M. Grynbaum: An Ex-Wrestling Executive Wins a G.O.P. Primary. In: The New York Times. 15. August 2012, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 4. März 2025]).</ref> Für diese beiden Wahlen gab sie etwa 100 Millionen Dollar ihres eigenen Vermögens aus – mehr als bis dahin jeder andere Senatskandidat, einschließlich Ross Perot.<ref>Peter Applebome: Personal Cost for 2 Senate Bids: $100 Million. In: The New York Times. 3. November 2012, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 4. März 2025]).</ref>
In ihrer Wahlkampagne um einen Sitz bei den Wahlen zum Senat der Vereinigten Staaten 2010 konnte sie die Vorwahl für sich entscheiden. Sie hatte sich als politische Außenseiterin und erfolgreiche Geschäftsfrau dargestellt, die in Washington, D.C. „aufräumen“ könne.<ref>Katie Maloney Newsweek Is A. Trust Project Member: Linda McMahon Wrestles Her Past in Connecticut Senate Race. 11. August 2010, abgerufen am 4. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In der Hauptwahl verlor sie, trotz der etwa 50 Mio. US-Dollar aus ihrem Privatvermögen, mit denen sie ihren Wahlkampf finanziert hatte<ref>The Fix: For rich candidates who invest in themselves, no reliable returns. In: washingtonpost.com. 26. Juli 2010, abgerufen am 20. November 2024.</ref>, ein Rückstand von 12 Prozentpunkten gegen den Demokraten Richard Blumenthal<ref>Connecticut - Election Results 2010 - The New York Times. In: nytimes.com. Abgerufen am 3. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>. Nach der Wahl gab Linda McMahon bekannt, bei der Senats-Wahl 2012 erneut anzutreten.<ref>Linda McMahon vs. Joe Lieberman? Losing Candidate Hints At Future Run. In: huffpost.com. 9. November 2010, abgerufen am 20. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie konnte sich 2012 in der republikanischen Vorwahl gegen den ehemaligen Kongressabgeordneten Christopher Shays durchsetzen, nachdem sie zwölfmal mehr für den Wahlkampf ausgegeben hatte als ihr Vorwahlkonkurrent.<ref name="NYT 15.8.12"/> Abermals unterlag sie in der Hauptwahl mit 12 % Rückstand gegen den demokratischen Kandidaten Chris Murphy.<ref>Connecticut. In: The New York Times. ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 20. November 2024]).</ref>
Ämter in den Trump-Regierungen
Im Dezember 2016 wurde McMahon vom damals noch designierten US-Präsidenten Donald Trump als Leiterin der Small Business Administration nominiert.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: MSNBC, 7. Dezember 2016 (englisch).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Der Senat bestätigte sie im Februar 2017 mit 81 zu 19 Stimmen in diesem Amt.<ref>RUSSELL BLAIR: Linda McMahon Confirmed For Trump Cabinet Job. In: courant.com. (courant.com [abgerufen am 14. Februar 2017]).</ref> McMahon und ihr Ehemann waren zum Zeitpunkt der Ernennung seit zwanzig Jahren mit Trump persönlich befreundet und hatten sechs Millionen Dollar an ein Super-PAC zur Unterstützung von Trumps Wahlkampf 2015/16 gespendet, eine der größten Einzelspenden für Trump.<ref name="CBS 27.4.18"/> Im April 2019 trat McMahon zurück und wechselte zu einer Organisation, die sich um die Finanzierung der Wahlkampfkampagne von Trump zur Präsidentenwahl 2020 kümmerte.<ref>Linda McMahon steps down from SBA to head super PAC. Abgerufen am 6. August 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Trumps Amtszeit: Wer gefeuert wurde, wer ging. In: Neue Zürcher Zeitung. (nzz.ch [abgerufen am 9. April 2020]).</ref>
Nach der US-Präsidentschaftswahl 2024 gehörte McMahon zu den engsten Beratern von Trump bei der Zusammenstellung von dessen zweiter Regierung.<ref name=":0">Christian Weisflog: Von Musk bis McMahon: Das sind die Mächtigen hinter Trumps neuer Regierung. In: Neue Zürcher Zeitung. 13. November 2024, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 13. November 2024]).</ref><ref>Who’s really running Donald Trump’s transition. In: politico.com. 12. November 2024, abgerufen am 13. November 2024.</ref> Trump nominierte sie im November 2024 als Bildungsministerin in seinem zweiten Kabinett.<ref>Kristen Holmes, Kaitlan Collins, John Towfighi: Trump names Linda McMahon as his pick for Education secretary | CNN Politics. 19. November 2024, abgerufen am 4. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Laut Trump solle sie „sich selbst arbeitslos“ machen, indem das Bildungsministerium aufgelöst werden solle. Für den Fall der Bestätigung durch den Senat kündigte sie an, alle ihre finanziellen Beteiligungen in einen Blind Trust einzahlen zu wollen.<ref name="WaPo 19.11.24"/>
Politische Positionen
McMahon ist Klimawandelleugnerin und lehnt den wissenschaftlichen Konsens zum Klimawandel ab. 2010 erklärte sie, sie sei nicht davon überzeugt, dass menschliche Aktivitäten den Klimawandel verursachen.<ref>McMahon. Science on climate change ‘is evolving’. In: CT Mirror, 7. September 2010. Abgerufen am 25. Januar 2025.</ref>
Weblinks
- Informationen und Biographie, Webseite von Linda McMahon
- Informationen zur Biographie und zur Wahl 2010, deutsch
Einzelnachweise
<references />
Hufstedler | Bell | Bennett | Cavazos | Alexander | Riley | Paige | Spellings | Duncan | King | DeVos | Cardona | McMahon
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | McMahon, Linda |
| ALTERNATIVNAMEN | McMahon, Linda Marie (vollständiger Name); Edwards, Linda Marie (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Managerin und Politikerin |
| GEBURTSDATUM | 4. Oktober 1948 |
| GEBURTSORT | New Bern, North Carolina |
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