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Pori (Andikythira)

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Pori (Πορί)
Prasonisi (Πρασονήσι)

Datei:PrassonesiFromLagouvardos.jpg
Pori von Lagouvardos aus gesehen
Gewässer Mittelmeer
Inselgruppe Ionische Inseln
Geographische Lage 35° 58′ N, 23° 15′ OKoordinaten: 35° 58′ N, 23° 15′ O
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Prasonisi (Πρασονήσι)
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Länge 900 m
Breite 640 m
Fläche 0,346 km²<ref>Charles Arnold (Hrsg.): Die Inseln des Mittelmeers. Ein einzigartiger und vollständiger Überblick. 2. Auflage. marebuchverlag, Hamburg 2008, ISBN 3-86648-096-2.</ref>dep1
Höchste Erhebung 126 m
Einwohner unbewohnt

Die kleine unbewohnte griechische Insel Pori ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (n. sg.) auch Prasonisi (Πρασονήσι)) liegt etwa acht Kilometer nördlich von Andikythira. Die Insel besteht aus einem größeren westlichen und einem kleineren östlichen Teil, die durch eine etwa 200 Meter schmale Landenge miteinander verbunden sind.

Die Flora von Pori umfasst 98 Arten von Gefäßpflanzen. Nahezu 70 % der Arten haben ihre räumlichen Verbreitung in der Mittelmeerregion, die drei Arten Filago cretensis subsp. cretensis, Salsola aegaea und Arenaria aegaea sind in der Ägäis endemisch. Im Südsüdostteil an wenigen Stellen auch im Westsüdwestteil der Insel bildet die Baum-Wolfsmilch (Euphorbia dendroides) die Hauptvegetation. Teilweise existieren reine Bestände, die Wuchshöhe erreicht maximal einen Meter. Weitverbreitet sind Kombinationen von Mastixstrauch (Pistacia lentiscus), Wildem Ölbaum (Olea europaea var. sylvestris) oder Phönizischem Wacholder (Juniperus phoenicea) mit Quirlblättriger Heide (Erica manipuliflora), Behaartem Dornginster (Calicotome villosa) und Kretischem Brandkraut (Phlomis cretica).<ref>Dimitrios Tzanoudakis, Maria Panitsa, Panayiotis Trigas & Gregoris Iatrou: Floristic and phytosociological investigation of the island Antikythera and nearby islets (SW Aegean, Greece). In: Willdenowia. Band 36, Nr. 1. Berlin 2006, S. 285–301, doi:10.3372/wi.36.36123.</ref>

Auf Pori und der kleinen Nachbarinsel Lagouvardos hat die endemische Pori-Mauereidechse (Podarcis levendis) ihr Vorkommen.<ref>P. Lymberakis, N. Poulakakis, A. Kaliontzopoulou, E. Valakos, M. Mylonas: Two new species of Podarcis (Squamata; Lacertidae) from Greece. In: Systematics and Biodiversity. Band 6, Nr. 3, 2008, S. 307–318, doi:10.1017/S1477200008002727.</ref> Die Art ist in der internationalen<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2010. Eingestellt von: Petros Lymberakis, 2008.</ref> und nationalen Roten Liste als gefährdet (VU – Vulnerable) eingestuft.<ref>Α. Λεγάκις, Π. Μαραγκού: Το Κόκκινο Βιβλίο των Απειλούμενων Ζώων της Ελλάδας (Rote Liste gefährdeter Tiere Griechenlands). Hrsg.: Ελληνική Ζωολογική Εταιρεία - Griechische Zoologische Gesellschaft, Υπουργείο Περιβάλλοντος, Ενέργειας και Κλιματικής Αλλαγής Υ.Π.Ε.Κ.Α. - Ministerium für Umwelt, Energie und Klimawandel. Athen 2009, ISBN 978-960-85298-8-5, Kapitel: Ερπετά (Reptilien), S. 199 f.</ref>

Die Europäische Union nahm die Insel als Teil des gesamten Antikythera-Archipels in das Natura-2000-Schutzprogramm auf.<ref>N2K GR3000008 dataforms. Abgerufen am 22. Oktober 2020.</ref>

Einzelnachweise

<references />