Obertopfstedt
Obertopfstedt Gemeinde Topfstedt
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Obertopfstedt 51° 15′ N, 10° 57′ O
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| Höhe: | 189 m ü. NN | |||||
| Eingemeindung: | 14. März 1974 | |||||
| Postleitzahl: | 99718 | |||||
| Vorwahl: | 03636 | |||||
Lage von Obertopfstedt in Thüringen
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Obertopfstedt ist ein Ortsteil von Topfstedt im Kyffhäuserkreis in Thüringen.
Lage
Obertopfstedt liegt etwa 500 Meter westlich von Niedertopfstedt an der Kreisstraße 12 mit Anschluss an die 500 Meter weiter westlich vorbeiführende Bundesstraße 4. Die Gemarkung des Ortsteils liegt im Thüringer Hügelland des Thüringer Beckens. Am Ortsrand befindet sich ein kleines Waldstück, welches oft „Wäldchen“ genannt wird.
Geschichte
Der Ort Topfstedt wurde 822–842 urkundlich genannt. Obertopfstedt wurde erstmals 1224 urkundlich erwähnt. Niedertopfstedt (=Topfstedt) wurde 1271 bezeichnet, so dass man vor dieser Zeit beide Dörfer meinte.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 287, 200, 210</ref> Eine Kirche wurde 1826 anstelle eines Vorgängerbaus errichtet. Obertopfstedt gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Weißensee. Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam er zu Preußen und wurde 1816 dem Landkreis Weißensee im Regierungsbezirk Erfurt der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem er bis 1944 gehörte.<ref>Der Landkreis Weißensee im Gemeindeverzeichnis 1900. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. Oktober 2023; abgerufen am 5. November 2025.</ref> Das Herrenhaus des Gutes wurde nach 1945 abgerissen.
Personen
- Karl von Schenk (1830–1890), preußischer Generalmajor
Literatur
- F. B. Frhr. von Hagke: Historisch-statistisch-topographische Beschreibung des Weissensee'r Kreises, 1863, S. 336 f.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />