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Christa Dichgans

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Datei:Christa Dichgans.tif
Christa Dichgans, 1997

Christa Springer-Dichgans (* 6. April 1940 in Berlin; † 14. Juli 2018<ref>Malerin Christa Dichgans gestorben. In: Der Tagesspiegel. 17. Juli 2018, abgerufen am 18. Juli 2018.</ref> ebenda<ref>Trauer um Pop-Art-Künstlerin Christa Dichgans. In: deutschlandfunkkultur.de. 17. Juli 2018, abgerufen am 18. Juli 2018.</ref>) war eine deutsche Malerin und Grafikerin der Pop-Art-Bewegung.

Leben

Dichgans wuchs in Düsseldorf auf und studierte Malerei an der Hochschule der Künste in Berlin. 1966 kam sie mit einem Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes nach New York, kehrte aber im folgenden Jahr nach Europa zurück und ließ sich in Rom nieder. Seit 1972 wohnte sie in Berlin und La Haute Carpénée in Südfrankreich. Sie war mit Markus Lüpertz und A. R. Penck bekannt. Zwischen 1984 und 1988 arbeitete sie als Assistentin von Georg Baselitz an der Hochschule der Künste Berlin.<ref>CFA: Robert. In: cfa-gallery.com. 28. Juni 2023, abgerufen am 20. Februar 2026.</ref>

Christa Dichgans war in erster Ehe mit dem deutschen Maler und Mitauslöser der Neuen Wilden, Karl Horst Hödicke, verheiratet. 1972 heiratete sie den Berliner Galeristen Rudolf Springer.

Ihr Sohn Robert Dichgan wurde 1963 geboren, noch während ihres Studiums. Er inspirierte sie zu ihrer berühmten „Robert-Serie“, in der sie die Anhäufungen von Spielzeug in seinem Kinderzimmer künstlerisch verarbeitete.<ref>CFA: Robert. In: cfa-gallery.com. 18. März 2025, abgerufen am 20. Februar 2026.</ref>

Christa Springer-Dichgans verstarb 78-jährig in ihrer Geburtsstadt und wurde auf dem dortigen Friedhof Zehlendorf (Feld 013-89) beigesetzt.<ref>Silke Hohmann: CFA: Robert. In: monopol-magazin.de. 17. Juli 2018, abgerufen am 20. Februar 2026.</ref>

Ausstellungen

Datei:Grabstätte Christa Springer-Dichgans.jpg
Grabstein

Seit 1967 gab es zahlreiche Einzelausstellungen ihrer Bilder, unter anderem in Berlin, New York, Paris, Venedig, Buenos Aires, Zürich und Moskau sowie mehrere Gruppenausstellungen. Sie war eine von neun Künstlerinnen in der Pop-Art-Ausstellung Power Up – Female Pop Art in der Kunsthalle Wien im Winter 2010/2011.

Einzelausstellungen (Auswahl)

  • 1997 Rußland, Galerie Springer, Berlin, Dezember 1996 – Februar 1997
  • 2000 Christa Dichgans. Zum 60 – Bilder, Galerie Poll, Berlin, 8. April – 10. Juni 2000<ref>Markus Krause: Eine Ausstellung in der Galerie Poll zu ihrem 60. Geburtstag – Ein Blick zurück nach vorn. In: Der Tagesspiegel. 26. Mai 2000, abgerufen am 21. Januar 2011.</ref>
  • 2004 Christa Dichgans: Bilder und Skulpturen, Galerie Kasten, Mannheim, 28. März bis 31. Mai 2004
  • 2006 Christa Dichgans. King Kong Kisses, Contemporary Fine Arts, Berlin, 25. August bis 23. September 2006
  • 2010 Spielzeugbilder 1967–7, Galerie Daniel Blau, München
  • 2017 Plüschtieroper, Contemporary Fine Arts, Berlin
  • 2018 Christa Dichgans, Kein Stillleben, Kestnergesellschaft, Hannover

Öffentliche Sammlungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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