Zum Inhalt springen

St. Engelbert (Pattscheid)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 13. Januar 2026 um 02:10 Uhr durch imported>SchlurcherBot (Bot: http → https).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:St Engelbert Pattscheid.jpg
St. Engelbert

Die Kirche St. Engelbert ist ein römisch-katholisches Gotteshaus im Leverkusener Stadtteil Pattscheid (damals Stadt Bergisch Neukirchen). Sie war bis 2009 Sitz der gleichnamigen Pfarrgemeinde.

Geschichte

Der erste Spatenstich fand am 1. April 1928, die Grundsteinlegung am 6. Mai 1928 statt. Das Gebäude wurde von dem Architekten Bernhard Rotterdam geplant. Die Einsegnung war am 9. November 1928, die feierliche Kirchweihe vollzog der Kölner Weihbischof Wilhelm Cleven am 8. November 1953. Die Kirche trägt das Patrozinium des heiligen Erzbischofs Engelbert I. von Köln und gehörte anfangs zur Pfarrei St. Maurinus (Lützenkirchen), wurde am 1. April 1934 zum Pfarrrektorat und am 1. März 1953 zur selbständigen Pfarrei erhoben.<ref>sankt-remigius.de: Chronik Sankt Engelbert</ref> 1993 wurde das Kirchengebäude unter Denkmalschutz gestellt.<ref>https://www.leverkusen.com/denkmal/index.php?view=187</ref>

Seit dem 1. Januar 2010 ist St. Engelbert als Filialkirche Teil der neuen Gemeinde St. Remigius. Ab dem 1. September 2022 bildet die Pfarrei St. Remigius mit der Pfarrei St. Maurinus und Marien den Sendungsraum St. Maurinus und Marien und St. Remigius mit gemeinsamem Seelsorgerteam und insgesamt sieben Kirchorten.

Pfarr-Rektor, dann Pfarrer war von 1929 bis zu seinem Tod am 14. Juli 1985 Arnold Zimmermann, sein Nachfolger von 1985 bis 1996 Konrad Unger († 1998). Danach waren die Pfarrer von St. Remigius in Opladen auch Pfarrer von Pattscheid.

Orgel

Datei:Walcker Orgel in St. Engelbert (Pattscheid).jpg
Orgel auf der Empore über dem Eingang

Die Kirche besitzt eine Orgel der Firma Walcker aus dem Jahre 1987. Das Instrument hat 14 Register auf zwei Manualen und Pedal mit insgesamt 894 Pfeifen.<ref>sankt-remigius.de: Kirche St. Engelbert. Abgerufen am 14. Oktober 2023.</ref>

Die Disposition lautet wie folgt:

I Hauptwerk C–g3
1. Prinzipal<templatestyles src="FN/styles.css" /> A1 8′
2. Gedeckt 8′
3. Oktave 4′
4. Schwiegel 2′
5. Sesquialter 223′ + 135
6. Mixtur 113
II Schwellwerk<templatestyles src="FN/styles.css" /> A2 C–g3
7. Rohrflöte 8′
8. Salicional 4′
9. Prinzipal 2′
10. Sifflöte 113
11. Krummhorn 8′
Tremulant<templatestyles src="FN/styles.css" /> A3
Pedal C–f1
12. Subbaß 16′
13. Gedecktbaß 8′
14. Oktavbaß 4′

Anmerkungen:

<templatestyles src="FN/styles.css" />

A1 
teilweise im Prospekt

<templatestyles src="FN/styles.css" />

A2 
Jalousien müssen per Hand vom Spieltisch geschlossen werden

<templatestyles src="FN/styles.css" />

A3 
drosselbar

Glocken

Glocke Name Gussjahr Gießer Durchmesser 0Masse0 Schlagton
(HT-116)
1 Marien-Glocke 1964 Hans Hüesker,
Fa. Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher
860 mm 370 kg b1 −4
2 1735 Johann Gottfried Wittwerck
(Glockengießer Danzig)
702 mm 200 kg des2 −40
3 Remigius-Glocke 1938 Hans Hüesker,
Fa. Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher
627 mm 150 kg es2 ±0

Siehe auch

Weblinks

Commons: St. Engelbert (Pattscheid) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

Koordinaten: 51° 5′ 33,7″ N, 7° 3′ 41,3″ O

 {{#coordinates:51,092701|7,061462|primary
   |dim=50
   |globe=
   |name=
   |region=DE
   |type=landmark
  }}

Vorlage:Navigationsleiste Sendungsraum Opladen