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Kirchhoven

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Kirchhoven
Stadt Heinsberg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(3064)&title=Kirchhoven 51° 4′ N, 6° 4′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(3064) 51° 4′ 26″ N, 6° 4′ 24″ O
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Höhe: 43 m
Einwohner: 3064 (1. Jan. 2023)<ref name="EinwohnerHeinsberg" />
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 52525
Vorwahl: 02452
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Kirchhoven ist ein Ortsteil der Stadt Heinsberg im Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen.

Geographie

Der Ort grenzt im Nordwesten und Westen an die Gemeinde Waldfeucht, im Nordwesten an die Ortschaft Haaren und im Südwesten an Braunsrath. Im Südosten, Osten und Norden grenzt der Ort an die Stadt Heinsberg, im Südosten und Osten an deren Stadtteil Zentrum, und im Norden an Kempen, Theberath und Karken.

Geschichte

Der Ort ist aus einzelnen Siedlungen, die aus Fronhöfen bestanden, zusammengewachsen. 1255 hatte der Ort eine Kirche, die zum Heinsberger Gangolfusstift gehörte.

Am 1. Januar 1972 wurde Kirchhoven in die Stadt Heinsberg eingegliedert.<ref></ref>

Bauwerke

Kornmühle

Datei:Lümb.jpg
Windmühle Kirchhoven

Die Lümbacher Windmühle Clarissa in Kirchhoven wurde 1882 vom Müller Nikolaus Geffers erbaut, 1919 – nach dem Arbeitsunfall seines Sohnes Leonhard – an Gerhard Krings verkauft. Im Februar 1945 wurde sie durch Mörserbeschuss beschädigt und nach Kriegsende wieder in Betrieb genommen. 1964 wurde sie an den Schwiegersohn Josef Tümmers übergeben und nach dessen Tod 1998 an seine Tochter Annemie Boden vererbt. Diese Windmühle ist eine der wenigen Mühlen, die einen Mädchennamen trägt. Benannt wurde sie nach der Enkeltochter des letzten aktiven Müllers. Gewerbsmäßig ist die Mühle seit 1956 stillgelegt. 1983 wurde sie generalüberholt und bekam neue Flügel, einen neuen Mahlgang und eine neue Haube. Sie kann auf Anfrage besichtigt werden. Die „Lümbacher Mühle“ ist eine von vier Windmühlen des Mühlenvereins Selfkant.<ref>https://www.muehlenverein-selfkant.de/</ref> Sie liegt direkt an der Selfkant-Mühlenstraße.

Sankt-Hubertus-Kirche

Die Sankt-Hubertus-Kirche ist der Mittelpunkt des Ortes. Sie wurde 1846 anstelle eines Vorbaus nach den Plänen von Johan Baptis Cremer aus Linnich gebaut. Eine Glocke stammt aus dem Jahr 1638, die Kreuzigungsgruppe aus dem 15. Jahrhundert, das Sakramenthaus ist aus dem 14./15. Jahrhundert.

Kapelle Lümbach

Datei:Kapelle Lümbach Direktansicht.jpg
Kapelle Lümbach

Die kleine Prozessionskapelle befindet sich im Ortsteil Lümbach an der Ecke Lümbacher Weg und Lindenstraße. Sie wurde 1960 von den Bewohnern des Ortes errichtet und ist der Heiligen Jungfrau der Armen geweiht. Der Backsteinbau ist mit einem steilen, schieferbeschlagenen Satteldach bedeckt. Im Inneren befindet sich eine Nische mit einer Marienfigur, welche zugleich als Altar dient. An der Innenwand ist eine Bitttafel angebracht. Abgeschlossen wird der Raum durch ein schmiedeeisernes Gitter.<ref>Bischöfliches Generalvikariat Aachen (Hrsg.): Handbuch des Bistums Aachen. B. Kühlen Verlag, Mönchengladbach, 3. Ausgabe 1994, ISBN 3-87448-172-7</ref>

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Wirtschaft und Verkehr

Durch den Ort führte die Kreisstraße 5 von Lindern nach Gangelt. Mittlerweile gibt es eine Ortsumgehung um Haaren und Kirchhoven.

Der nächste Anschluss an das deutsche Autobahnnetz ist die Anschlussstelle Heinsberg an der A 46.

Schienenverkehr

Im 19. Jahrhundert plante man eine Kleinbahnstrecke vom Bahnhof Heinsberg nach Sittard. Sie wurde aufgrund der hohen Kosten nie gebaut. Es gibt allerdings noch heute Spekulationen, dass die Heinsberger Bahn bis nach Roermond erweitert wird. Damit würde Kirchhoven oder ein Nachbarort einen Bahnhof oder Haltepunkt bekommen.

Busverkehr

Die AVV-Buslinie 475 der WestVerkehr verbindet Kirchhoven wochentags mit Heinsberg, Waldfeucht und Tüddern. Abends und am Wochenende kann der MultiBus angefordert werden.<ref name="MultiBus" />

Linie Verlauf
475 (Oberbruch – Unterbruch) / Heinsberg Agentur für Arbeit – Heinsberg Busbf – Lieck –Kirchhoven – Vinn – Haaren – Obspringen – Brüggelchen – Waldfeucht – Bocket – Abzw. Nachbarheid – Breberen – Saeffelen – Heilder – Höngen – (Stein – Havert – Schalbruch – Isenbruch – Millen –) Tüddern

Gewerbegebiet

Am östlichen Ortsrand liegt ein kleines Gewerbegebiet.

Baggerseen

Nordwestlich des Ortes liegen drei Seen, die einmal für Kies ausgebaggert worden sind. Heute ist nur noch einer in Betrieb, der andere dient als Erholungssee. Der dritte wurde als Naturschutzgebiet eingezäunt.

Sport und Freizeit

Bildung

  • Grundschule

Sonstige Einrichtungen

  • Kindergärten
  • Tierheim
  • Jugendheim

Nachweise zu geografischen Angaben

  • Planmappe No 2 Kreis Heinsberg vom Blees Verlag aus Düren

Literatur

  • Marco Kieser: Die Baudenkmäler im Kreis Heinsberg. Stadtgebiet Heinsberg 2. Teil. In: Heimatkalender des Kreises Heinsberg. Jahrgang 2010, S. 131–147.

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="EinwohnerHeinsberg"> Auswertung aus dem Melderegister der Stadt Heinsberg Meldebevölkerung zum 01.01.2023. (PDF; 17 KB) Stadt Heinsberg, Januar 2023, S. 1, abgerufen am 4. Juni 2025. </ref> <ref name="MultiBus"> MultiBus. In: west-verkehr.de. WestVerkehr GmbH, abgerufen am 10. Februar 2021. </ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Aphoven mit Laffeld | Dremmen | Heinsberg | Karken | Kempen mit Eicken, Hochbrück und Theberath | Kirchhoven mit Vinn | Lieck | Oberbruch mit Eschweiler, Grebben und Hülhoven | Porselen mit Horst | Randerath mit Baumen, Himmerich und Uetterath | Schafhausen mit Schleiden | Unterbruch | Waldenrath mit Erpen, Pütt, Scheifendahl und Straeten

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein