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Hilton McConnico

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Joseph Hilton McConnico (* 13. Mai 1943 in Memphis, Tennessee; † 29. Januar 2018 in Paris<ref>Hilton McConnico : mort du créateur qui a travaillé avec Saint Laurent et Beineix, abgerufen am 31. Januar 2018</ref>) war ein US-amerikanischer Designer und Künstler, der in Paris lebte. Vorwiegend als Produktdesigner tätig, wirkte McConnico auch als erfolgreicher Innenarchitekt, Maler, Dekorateur, Szenenbildner, Kostümbildner, Darsteller und Drehbuchautor. Für seine Szenenbilder im Film Der Mond in der Gosse erhielt er den César 1984.

Leben

Seit 1965 lebte McConnico in Paris. Er arbeitete als Designer für Modehäuser (Ted Lapidus, Yves Saint-Laurent) und Produzenten von Gebrauchsgegenständen. Für die Firmen Daum (Kristallglas), Toulemonde Bochart (Teppiche) und Lampe Berger schuf er Objekte, die in Dauerausstellungen verschiedener Museen enthalten sind. Er war der erste US-Amerikaner, dessen Arbeiten in der Sammlung des Musée des Arts décoratifs im Louvre aufgenommen wurden. Weitere Stücke befinden sich in Museen in Oslo, New York und Lausanne.<ref>gem. Ezio Barbaro, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Modem Men's & Women's New York Los Angeles Spring-Summer 2008 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 11. Januar 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.modemonline.com bei Modemonline.com (in Englisch)</ref>

Die Kooperation mit Daum<ref>Andere Künstler, die für Daum arbeiteten waren Philippe Starck und Salvador Dalí</ref> begann McConnico 1987. Einige seiner dort geschaffenen Stücke wurden George H. W. Bush von François Mitterrand als Staatsgeschenke übergeben.<ref>daum.fr: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hilton Mcconnico - American artist (Memento vom 10. Januar 2011 im Internet Archive) (englisch)</ref><ref>gem. Suzanne Slesin, A Designer's Whimsical Essays in 'Tex-Baroque' vom 15. Juni 1989 im Online-Archiv der New York Times (in Englisch)</ref> Seit 1998 arbeitete McConnico für Lampe Berger.<ref>lampeberger.fr: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Fifi - Art Edition 2009 (Memento vom 12. Januar 2011 im Internet Archive) (englisch)</ref> Er entwarf für das Kabarett Crazy Horse in Paris<ref>lecrazyhorseparis.com: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hilton McConnico < The players in Désirs (Memento vom 10. Januar 2011 im Internet Archive) (englisch)</ref> und auch seine Dekormalereien zu Ausstellungen brachten ihm Bekanntheit ein. Im Jahr 1990 zeigte das Memphis Brooks Museum of Art eine Retrospektive auf 30 Jahre seines Schaffens.

Kürzliche Projekte McConnicos beinhalteten die Neugestaltung des Toupary-Restaurants im historischen Kaufhaus „La Samaritaine“ in der Rue de Rivoli in Paris.<ref>[1]</ref> Für Hermès gestaltete er 2006 die Innenausstattung der Flagshipstores in Tokio (Architekt: Renzo Piano) und Seoul (Architekt: Réna Dumas). 2007 entwarf er die Ausstellungsräume für die Präsentationen in Hongkong und Shanghai. Außerdem entwarf er das Hermès-Museum in Tokio.<ref>wallpaper.com: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hermés, Retail Directory 2007, Seoul (Memento vom 12. Januar 2011 im Internet Archive) (englisch)</ref> 2010 gestaltete er das von Hermès nach 53 Jahren erstmals wieder veranstaltete Schauspringen im Pariser Grand Palais.<ref>grandpalais.fr: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Saut Hermès at the Grand Palais (April 2-4 2010) (Memento vom 12. Januar 2011 im Internet Archive) (englisch)</ref>

Filme

McConnico arbeitete als Szenenbildner und Künstlerischer Leiter an mehr als 20 Filmen mit. Für seine Ausstattungsarbeiten wurde er dreimal für den César in der Kategorie „Bestes Szenenbild“ nominiert: 1978 für den Film Süßer Wahn und 1982 für Diva. Den César erhielt er 1984 für Der Mond in der Gosse.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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