Zum Inhalt springen

Cephalocereus fulviceps

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 10. Februar 2026 um 08:19 Uhr durch imported>Josef Papi (HC: Ergänze Kategorie:Endemische Pflanze Mexikos).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Cephalocereus fulviceps
Datei:Pachycereus fulviceps (5753604809).jpg

Cephalocereus fulviceps

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Pachycereeae
Gattung: Cephalocereus
Art: Cephalocereus fulviceps
Wissenschaftlicher Name
Cephalocereus fulviceps
(F.A.C.Weber ex K.Schum.) H.E.Moore
Datei:Pachycereus fulviceps (5754155434).jpg
Detail

Cephalocereus fulviceps ist eine Pflanzenart aus der Gattung Cephalocereus in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton fulviceps leitet sich von den lateinischen Worten fulvus für ‚gelblichbraun‘ sowie -ceps für ‚köpfig‘ ab und verweist auf die Farbe des Cephaliums.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 88.</ref>

Beschreibung

Cephalocereus fulviceps wächst anfangs säulenförmig, ist später reich kandelaberförmig verzweigt und erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 12 Meter. Die glauk grünen Triebe sind bis zu 8 Meter lang. Es sind elf bis 14 Rippen vorhanden. Von den meist drei Mitteldornen ist einer mit 6 bis 7 Zentimetern länger als die anderen. Die übrigen Mitteldornen sind lediglich 2 Zentimeter lang. Die acht bis zwölf dünnen, gelblichen Randdornen besitzen eine Länge von bis zu 10 Millimeter. Das endständige Pseudocephalium wird aus dichter, bräunlicher Wolle und Borsten gebildet.

Die trichterförmigen, cremefarbenen Blüten erscheinen aus dem Pseudocephalium. Sie öffnen sich in der Nacht, sind 6 bis 7 Zentimeter lang und weisen einen Durchmesser von 6 Zentimeter auf. Ihr Perikarpell und die Blütenröhre sind mit ziegelförmigen Schuppen und langen, dunkelgelben Haaren besetzt. Die kugelförmigen Früchte tragen Wolle und Haare.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung

Cephalocereus fulviceps ist im mexikanischen Bundesstaat Puebla verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Pilocereus fulviceps erfolgte 1897 durch Karl Moritz Schumann.<ref>K. Schumann: Gesamtbeschreibung der Kakteen. 1897, S. 176–177 (online).</ref> Harold Emery Moore stellte die Art 1975 in die Gattung Cephalocereus.<ref>Baileya. Band 19, 1975, S. 165.</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Cereus fulviceps <templatestyles src="Person/styles.css" />(F.A.C.Weber) A.Berger (1905), Mitrocereus fulviceps <templatestyles src="Person/styles.css" />(F.A.C.Weber ex K.Schum.) Backeb. ex Bravo (1954), Pseudomitrocereus fulviceps <templatestyles src="Person/styles.css" />(F.A.C.Weber ex K.Schum.) Bravo & Buxb. (1961), Pachycereus fulviceps <templatestyles src="Person/styles.css" />(F.A.C.Weber ex K.Schum.) D.R.Hunt (1991) und Carnegiea fulviceps <templatestyles src="Person/styles.css" />(F.A.C.Weber ex K.Schum.) P.V.Heath (1992).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Arias, S., Valverde, T. & Zavala-Hurtado, A., 2009. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 489.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Cephalocereus fulviceps – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien