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Barry Hoban

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Barry Hoban (1966)
Barry Hoban (1966)
Zur Person
Geburtsdatum 5. Februar 1940
Sterbedatum 19. April 2025
Nation Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Vereinigtes Königreich
Disziplin Straße / Bahn
Karriereende 1980
Letzte Aktualisierung: 22. September 2019

Peter Barry Hoban (* 5. Februar 1940 in Wakefield; † 19. April 2025<ref>Edmond Hood: Barry Hoban RIP. In: PezCycling News. 19. April 2025, abgerufen am 21. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war ein britischer Radrennfahrer.

Radsport-Karriere

1960 wurde Barry Hoban Britischer Meister in der Einerverfolgung der Amateure und nahm in der Mannschaftsverfolgung (mit Mike Gambrill, Charlie McCoy und Joseph McClean) an den Olympischen Sommerspielen in Rom teil. Im Jahr darauf wurde er britischer Meister im Straßenrennen sowie im Einzelzeitfahren der Amateure und gewann erneut den Titel in der Einerverfolgung. 1961 gewann er den traditionsreichen Muratti Gold Cup auf der Radrennbahn von Manchester und das Bergzeitfahren auf der Isle of Man.

1962 trat Hoban zu den Unabhängigen (Independants) über und konnte bei Amateuren und Profis starten, so auch bei der Tour de l’Avenir 1963 (16. Gesamtrang), wo er Etappenzweiter werden konnte. Im August wechselte er zu den Professionals und war als solcher bis 1981 tätig, bis auf wenige Jahre im französischen Radsportteam Mercier. In mehreren Klassikern belegte er Podiumsplätze, 1966 gewann er Rund um den Henninger-Turm, 1971 den Grand Prix de Fourmies, 1974 Gent–Wevelgem (als einziger Brite bis 2015) sowie Paris–Bourges. Bei Lüttich–Bastogne–Lüttich 1969 wurde er Dritter. Bei Straßenradsport-Weltmeisterschaften war er nur einmal im Vorderfeld platziert, als er 1965 im spanischen Lasarte als 19. über den Zielstrich fuhr. 1967 belegte er im niederländischen Heerlen den 31. Rang.<ref>Helmer Boelsen: Die Geschichte der Rad-Weltmeisterschaften. Covadonga, Bielefeld 2007, ISBN 978-3-936973-33-4, S. 221.</ref>

Zwölfmal nahm er an der Tour de France teil, die er elfmal beendete: 1964: einmal Etappenzweiter, 1967: 62., 1968: 33., 1969: 67., 1971: 40., 1972: 70., 1973: 43., 1974: 37., 1975: 68., 1977: 41., 1978: 65. – damit hält er den britischen Rekord.<ref></ref> Bis zu den Erfolgen seines Landsmannes Mark Cavendish hielt er zudem mit acht Etappensiegen den britischen Rekord; auch seine Leistung von 1969, als einziger Brite zwei Tour-Etappen hintereinander gewonnen zu haben, wurde erst 30 Jahre später, im Jahre 2009, von Cavendish eingestellt. Nachdem der britische Radrennfahrer Tom Simpson bei der Tour de France 1967 ums Leben gekommen war, wurde Hoban am nächsten Tag zugestanden, diese Etappe zu gewinnen. Eine andere Lesart der damaligen Ereignisse hatte sein Teamkollege Vincent Denson: Dieser schilderte die Situation so, dass die Meinungsführer im Fahrerfeld auf Initiative von Jean Stablinski vereinbarten, dass ein Brite und zwar Vincent Denson die nachfolgende Etappe Simpson zu Ehren gewinnen sollte<ref>Vin Denson interview. Abgerufen am 16. Mai 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, Hoban sich daran aber nicht hielt und die Vereinbarung in Frage stellte.<ref>William Fotheringham: Put me back on my Bike. Die Tom Simpson Biografie. Covadonga, Bielefeld 2002, ISBN 978-3-936973-29-7, S. 13.</ref> Später erzählte er, dass er von der Verabredung nicht informiert war.<ref></ref> In der Tour de France 1968 gewann er die Sonderwertung Souvenir Henri Desgrange.

In den 19 Jahren seiner Profikarriere von 1963 bis 1981 gewann er insgesamt 35 Straßenrennen – in Frankreich (25), Großbritannien (5), Belgien (2), Spanien (2) und Deutschland (1). Erst in den beiden letzten Jahren seiner Radsportkarriere fuhr er in britischen Teams und beendete seine aktive Laufbahn im Alter von 41 Jahren.

Ehrungen

2009 wurde Barry Hoban in die British Cycling Hall of Fame aufgenommen.

Privates

Zwei Jahre nach dem Tod von Tom Simpson heiratete Barry Hoban dessen Witwe. Er lebte in Wales in der Nähe einer Firma, die Rahmen mit seinem Namen fertigt. 2015 veröffentlichte er seine Autobiografie Vas-Y Barry: My Cycling Story.<ref>British cycling legend Barry Hoban launches autobiography. In: Cycling Weekly. 5. Mai 2015, abgerufen am 6. Dezember 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Erfolge

1964

1966

1967

1968

1969

1970

1971

1973

1974

1975

1978

1979

Grand-Tour-Platzierungen

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Weblinks

Commons: Barry Hoban – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Barry Hoban in der Datenbank von Radsportseiten.com
  • Vorlage:Olympedia
  • [[[:Vorlage:ProCyclingStats/URL]]/rider.php?id=171230 Barry Hoban] in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gewinner von Gent–Wevelgem