Heleopera petricola
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| Heleopera petricola | ||||||||||||
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| Datei:Collection Penard MHNG Specimen 454-2-1 Heleopera petricola.tif
Heleopera petricola | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Heleopera petricola | ||||||||||||
| Leidy, 1879 |
Heleopera petricola ist eine Art beschalter (Testater<ref name="Mitchell2008"/>) Amöben (herkömmlich als Thecamoeben oder Schalenamöben bezeichnet) aus der Gattung der Heleopera. Sie wird im Deutschen auch als Sack-Schalenamöbe bezeichnet. Die Art kommt in Torfmoosen (Sphagnum) und in anderen Moosen vor.<ref name="Streble2008" />
Das Kennzeichen dieser Spezies ist eine m. o. w. farblose Schale, die meist mit vielen Xenosomen bedeckt ist (Testa).<ref name="μw_Heleopera"/>
Merkmale
Heleopera petricola ist farblos und breit sackförmig. Die Mundöffnung (englisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist ein die gesamte Vorderfront einnehmender, breiter Spalt. Die Schale (Testa, englisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) weist eine Felderung auf, die undeutlich und unregelmäßig ist. An ihrem Hinterende befinden sich ein paar größere Steinchen.<ref name="Streble2008" />
Die Schale ist eiförmig, aber stark zusammengedrückt (komprimiert), besonders in der Nähe der endständigen Öffnung (englisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), sie ist meist farblos, manchmal hellgelb, ocker bis purpurn oder hellviolett (amethystfarben, H. petricola var. amethystea). Die Schale mit amorphen Schuppen oder Kieselplatten bedeckt, das Muster ist gewöhnlich unregelmäßig, manchmal auch eher regelmäßig; insgesamt bilden diese ein lockeres Netz. Der Umriss unterliegt vielen Variationen. Im Allgemeinen erscheint die Öffnung in der Vorderansicht konvex-elliptisch oder, wenn sie gerade geschnitten ist, zumindest an den Ecken abgerundet. Der Zellkörper erscheint rau und (wie) mit Sandkörnern verschiedener Größe versehen.<ref name="μw_Heleopera"/><ref name="NIES"/> Die Scheinfüßchen (Pseudopodien) sind schlank und verzweigt.<ref name="NIES"/>
Die Schale ist um die 100 µm (70–150 µm) lang, sie wird je nach Quelle mit 76–84 µm,<ref name="NIES"/> 80–100 µm<ref name="NIES"/> oder 105–142 µm<ref name="μw_Heleopera"/> angegeben; die Breite ist 51–57 µm; die Tiefe 40–50 µm und der Durchmesser der Öffnung 31–34 µm.<ref name="NIES"/>
Von dieser Art wurden von Cash et al. (1909) sowie Bonnet & Thomas (1955) mehrere Fomen beschrieben, die sich in Größe, Struktur und Farbe unterscheiden. Cash et al. (1909) vermuteten, dass die Variationen bei dieser Art so groß sind, dass sie alle ineinander übergehen.<ref name="μw_Heleopera"/><ref name="NIES"/>
Vorkommen
Heleopera petricola ist eine weit verbreitete Art. Der Lebensraum dieser Spezies sind Moose (z. B. Sphagnum-Arten) an sumpfigen Stellen.<ref name="NIES"/><ref name="μw_Heleopera"/>
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Einzelnachweise
<references> <ref name="NIES"> NIES: Heleopera. The World of Protozoa, Rotifera, Nematoda and Oligochaeta. </ref> <ref name="μw_Heleopera"> Ferry Siemensma: Genus Heleopera Leidy, 1879. Auf: Microworld – world of amoubiod organisms. 27. Februar 2019, Stand: 5. Oktober 2023. </ref> <ref name="Mitchell2008">Edward Mitchell, Otto Wildi: Testate Amöben: Geheimnisvolle Lebewesen dienen der Umweltforschung. In: Informationsblatt des Forschungsbereiches Landschaft, Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL), Band 71, 2008. Dazu:
- Kurzfassung (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot (PDF; 0,1 MB). In: Vierteljahrsschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich, Band 156, Nr. 3/4, 2011, S. 78, 88, 98.</ref>
<ref name="Streble2008"> Heinz Streble, Dieter Krauter: Das Leben im Wassertropfen. Mikroflora und Mikrofauna des Süßwassers. Ein Bestimmungsbuch. Franckh-Kosmos Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-440-11966-2. </ref> </references>