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Witold Pahl

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Datei:Witold Pahl MEP (2023).jpg
Witold Pahl (2023)

Witold Pahl (* 7. Dezember 1961 in Breslau) ist ein polnischer Politiker (PO). Er gehörte von 2007 bis 2015 dem Sejm in der VI. und VII. Wahlperiode an. 2023/24 war er Mitglied des Europaparlaments.

Leben und Beruf

Witold Pahl studierte Rechtswissenschaft an der Adam-Mickiewicz-Universität Posen und schloss das Studium 2015 ab. Er war zunächst als Bewährungshelfer bei den Gerichten in Słubice und Gorzów Wielkopolski tätig.<ref name="Omnie" /> Später machte er sich als Rechtsanwalt selbständig. 2015 wurde er mit der Arbeit „Status prawny posłów na Sejm Rzeczypospolitej Polskiej. Studium konstytucyjno-prawne“ an der SWPS Universität promoviert.<ref>„dr Witold Pahl“ auf archiwum.nauka-polska.pl, abgerufen am 30. März 2026.</ref>

Witold Pahl ist verheiratet und hat einen Sohn.<ref name="Omnie" />

Polen

2006 wurde Pahl für die Platforma Obywatelska (PO) zum Mitglied des Stadtrates von Gorzów Wielkopolski gewählt.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 30. März 2026.</ref><ref name="GP10-09-2008" /> Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen 2007 trat Pahl für die PO im Wahlkreis 8 Zielona Góra an und konnte mit 14.135 Stimmen ein Mandat für den Sejm erringen.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 30. März 2026.</ref><ref name="gover" /> Bei den Parlamentswahl 2011 konnte er erneut ein Mandat erringen.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 30. März 2026.</ref> Er vertrat den Sejm 67-mal vor dem Verfassungsgerichtshof. Bei der Parlamentswahl 2015 verzichtete er auf eine erneute Kandidatur.<ref>„Pahl: dziękuję za ofertę, ale nie startuję“ auf www.gorzow24.pl, abgerufen am 30. März 2026.</ref>

Im November 2015 wurde er auf Vorschlag der PO zum Richter am Staatsgerichtshof gewählt. Im September 2016 wurde er zum stellvertretenden Stadtpräsidenten von Warschau ernannt und hatte das Amt bis 2018 inne. Bei der Europawahl 2019 kandidierte er erfolglos für das Wahlbündnis Koalicja Europejska, an dem sich die PO beteiligte.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 30. März 2026.</ref> Im November 2019 wurde er erneut zum Richter am Staatsgerichtshof gewählt.<ref>„Sejm powołał nowych członków Trybunału Stanu“ auf wiadomosci.onet.pl, abgerufen am 30. März 2026.</ref> Am 16. November 2023 rückte er für Bartosz Arłukowicz, der in den Sejm gewählt worden war, in das Europäische Parlament nach.<ref>Karpiński zamiast Hetmana, Pahl w miejsce Arłukowicza. Polskie przesunięcia w Parlamencie Europejskim. 17. November 2023, abgerufen am 20. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bei der Europawahl 2024 bewarb er sich erfolglos um ein erneutes Mandat.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 30. März 2026.</ref>

Weblinks

Commons: Witold Pahl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

<references> <ref name="gover"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gover.pl, Witold Pahl (Memento vom 15. Juni 2013 im Internet Archive), abgerufen am 5. Januar 2011 </ref> <ref name="GP10-09-2008"> Gazeta Podatnika, Stan majątkowy posłów PO za 2007 r. (część 9), 10. September 2008 </ref> <ref name="Omnie"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website von Witold Pahl, O mnie (Memento vom 28. Januar 2011 im Internet Archive), abgerufen am 5. Januar 2011 </ref> </references>

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