Zum Inhalt springen

Australian Convict Sites

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 15. Februar 2025 um 08:21 Uhr durch imported>Invisigoth67 (form).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Australische Strafgefangenenlager
UNESCO-Welterbe Datei:Welterbe.svg


[[Datei:Logo|300x300px|zentriert|alt=]]

Port Arthur in Tasmanien, gebaut von Sträflingen
Vertragsstaat(en): AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien
Typ: Kultur
Kriterien: (iv)(vi)

Fläche: 1.502,51 ha
Pufferzone: 3.887,63 ha
Referenz-Nr.: 1306

UNESCO-Region: Asien und Pazifik
Geschichte der Einschreibung
Einschreibung: 2010  (Sitzung 34)
Datei:HydeParkBarracks.JPG
Hyde Park Barracks in Sydney, erbaut von Sträflingen
Datei:Devines hill.jpg
Straßen am Devines Hill hergestellt durch Sträflinge (1825–1836) von Sydney ins Hunter Valley

Elf Australian Convict Sites (deutsch: Australische Strafgefangenenlager) sind am 2. August 2010 in die Liste des UNESCO-Welterbes eingetragen worden. Es handelt sich denkmalgeschützte Orte, Objekte und eine Straße, die vom 18. bis ins 19. Jahrhundert entstanden, als Australien noch eine Sträflingskolonie war.<ref name ="WorldHeritage01">UNESCO's World Heritage "Australian Convict Sites" webpages. Abgerufen am 4. Januar 2010</ref> Die elf historischen Orte wurden stellvertretend für die Lebens- und Arbeitsverhältnisse der Sträflinge ausgewählt, sie zeigen aber auch, welche Leistungen die Sträflinge erbrachten bzw. zu welchen sie gezwungen wurden.

Von diesen Weltkulturerbestätten liegen fünf in Tasmanien, vier in New South Wales und je ein Ort in Western Australia und auf Norfolk Island. Darunter befinden sich Beispiele der Arbeits- und Lebensverhältnisse von Sträflingen in Sträflingslagern und Gefängnissen, der Bau einer Straße und eines Regierungsgebäudes, Arbeit und Leben in einem Kohlebergwerk und auf einer Farm. Es gibt mehr als 3000 Orte, die auf die Menschen in der Strafkolonie Australien zurückgehen.

Durch die Auswahl und Darstellung soll auch gezeigt werden, wie sich ein Wandel in der Behandlung von Sträflingen von rigidem Zwang zur Arbeit, kasernierter Unterbringung und Disziplinierung, Arbeit für die allgemeine Öffentlichkeit und Arbeit für private Wirtschaftsunternehmen bis zur liberaleren Behandlung und Unterbringung vollzog, die der Gouverneur Lachlan Macquarie einleitete.

Ausgewählt wurden elf Orte, die die damaligen Verhältnisse am besten widerspiegeln:

Die Australian Convict Sites sind auch eingetragen in der Australian National Heritage List.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Klappleiste/Anfang

Kulturerbe: Königliches Ausstellungsgebäude und Carlton-Gärten (2004) | Oper von Sydney (2007) | Australische Strafgefangenenlager (2010) | Kulturlandschaft Budj Bim (2019)

Naturerbe: Great Barrier Reef (1981) | Lord-Howe-Inselgruppe (1982) | Gondwana-Regenwälder Australiens (1986) | Wet Tropics in Queensland (1988) | Shark Bay (1991) | Fraser Island (1992) | Fossilien-Stätten von Riversleigh und Naracoorte (1994) | Heard- und McDonald-Inseln (1997) | Macquarie-Insel (1997) | Gebiet der Greater Blue Mountains (2000) | Purnululu-Nationalpark (2003) | Ningaloo-Küste (2011)

Kultur-/Naturerbe: Kakadu-Nationalpark (1981) | Willandra-Seenregion (1981) | Tasmanische Wildnis (1982) | Uluṟu-Kata-Tjuṯa-Nationalpark (1987)

Vorlage:Klappleiste/Ende