Zum Inhalt springen

Gabriele Rossmanith

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. April 2026 um 18:35 Uhr durch imported>TaxonBot (Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Gabriele Rossmanith (* 1956 in Stuttgart)<ref>https://www.gabrielerossmanith.de/vita.html</ref> ist eine deutsche Opernsängerin (Sopran). Sie gehörte von 1988 bis 2022 zum Ensemble der Hamburgischen Staatsoper.<ref>https://www.die-hamburgische-staatsoper.de/de/personen/524-gabriele-rossmanith</ref>

Leben

Gabriele Rossmanith kam über das Spielen von Instrumenten zur Musik: Als Kind lernte sie zunächst Flöte, Klavier und Geige und nahm Gesangsunterricht nur, um ihre Stimmtechnik beim Einüben von Liedern zu verbessern.<ref name="interview-2007">Marcus Stäbler: @1@2Vorlage:Toter Link/www.renatespingler.deBodenhaftung bewahrt (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot. In: Journal – Hamburgische Staatsoper, Nr. 1, Spielzeit 2007/2008 (Sept./Okt. 2007), ZDB-ID 2261030-3, S. 28–29. (Interview mit Gabriele Rossmanith und Renate Spingler)</ref> Sie studierte zuerst Violine bei Roman Schimmer an der Musikhochschule Trossingen, um dann an die Musikhochschule Stuttgart zu wechseln, wo sie bei Sylvia Geszty Gesang studierte. Ihr Gesangsstudium schloss sie 1984 ab. Im Folgejahr wurde sie mit dem 1. Preis beim Mozartfest-Wettbewerb in Würzburg ausgezeichnet.<ref name="hamburg"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biographie Gabriele Rossmanith (Memento vom 14. Dezember 2012 im Internet Archive) auf der Website der Hamburgischen Staatsoper. (Abgerufen am 4. Januar 2011.)</ref>

Ihr erstes festes Engagement führte Gabriele Rossmanith ab 1985 für drei Jahre an das Badische Staatstheater in Karlsruhe. Anschließend ging sie an die Hamburgische Staatsoper, zu deren festem Ensemble sie seit 1988 gehört.<ref name="hamburg" /> Daneben hatte sie Gastengagements unter anderem in München, Brüssel, Berlin, Barcelona (2002) und Toulouse (2003). Neben ihrer Arbeit in der Oper bestreitet sie Konzerte und Liederabende und ist auf einer Reihe von Tonträgern zu hören.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biographie Gabriele Rossmanith (Memento vom 20. Januar 2010 im Internet Archive) bei ihrer Agentur. (Abgerufen am 4. Januar 2011.)</ref> 2011 verlieh ihr der Hamburger Senat auf Anregung von Opernintendantin Simone Young den Ehrentitel Hamburger Kammersängerin.<ref>Kwon und Rossmanith werden Kammersängerinnen. In: Hamburger Abendblatt vom 11. Februar 2011.</ref> Im Jahr 2020 übernahm sie die künstlerische Leitung des Internationalen Opernstudios der Staatsoper.<ref>https://www.die-hamburgische-staatsoper.de/de/personen/524-gabriele-rossmanith</ref>

Zu ihrem Repertoire gehören unter anderem die Morgana in Alcina, Susanna in Le nozze di Figaro, Despina in Così fan tutte, Pamina in der Zauberflöte, Wellgunde/Ortlinde im Ring, Nedda in Pagliacci, Gretel in Hänsel und Gretel und Anne Truelove in The Rake’s Progress.<ref name="hamburg" /> Besonders erfolgreich war sie in Hamburg als Mélisande in Pelléas et Mélisande (Decker/Metzmacher, 1999)<ref>Claus Spahn: Tönende Luft. In: Die Zeit, Nr. 40/1999.</ref> und als Blanche in Dialogues des Carmélites (Lehnhoff/Metzmacher, 2003).<ref name="interview-2007" /> Inzwischen werden ihre musikalischen Aktivitäten durch Chansonabende und kammermusikalische Programme ergänzt.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein