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Finajour

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Finajour

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Datei:Finajour fahrplan.png
Finajour 5.0, Fahrplan 1993/1994
Basisdaten

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Entwickler Finajour
Erscheinungsjahr Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Aktuelle Version Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
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Betriebssystem Windows, MS-DOS, Mac OS X (Power PC), Mac OS Classic,
Programmier­sprache Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Kategorie Fahrgastinformationssystem
Lizenz proprietär
deutschsprachig ja
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Finajour war eine von Hans-Jakob Tobler entwickelte Software zur Fahrplanauskunft (elektronisches Kursbuch) der gleichnamigen Firma in Therwil in der Schweiz<ref name="TA">Tages-Anzeiger, 14. Februar 2009, Seite 14, Hans-Jakob Tobler gestorben. Quelle: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Argus Medienbeobachtung (Memento vom 31. Dezember 2014 im Internet Archive) (PDF-Datei; 70 kB), abgerufen am 3. Januar 2011.</ref> und gilt als eine der ersten elektronischen Fahrplansoftwares für Heimanwender.

Tobler entwickelte für die Fahrplanperiode Sommer 1989<ref name="Alexandria"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Eintrag Finajour 1.02 Sommer 1989 (Memento vom 31. Dezember 2014 im Internet Archive), abgerufen am 18. Januar 2011.</ref> ein elektronisches Kursbuch für MS-DOS und liess es durch die Firma Finajour von Vincent Desbœufs vertrieben, dies zu einem Bezugspreis von 100 Franken.<ref>Eisenbahn Amateur, 3/1989, Seite 166 (vgl. auch 2/89 S. 89 und 4/89 S. 228)</ref> Es beinhaltete die Fahrplandaten der SBB und der Schweizer Privatbahnen. Es benötigte einen PC mit 512 KB RAM.<ref name="ZB" /> Bis Herbst 1989 wurden gut 1000 Lizenzen der Software zum Preis von Hundert Franken je Lizenz verkauft.<ref name="Computerwoche"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., Computerwoche, 22. September 1989, abgerufen am 3. Januar 2011.</ref> Finajour wurde daraufhin in Zusammenarbeit mit der PTT auf den Schweizer Bildschirmtext, dem Videotex, implementiert<ref name="Computerwoche" /> und 1990 freigegeben.<ref name="Stappung">Sepp Stappung: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Einfache Anfrage. SBB-Fahrplan. Videotex-System (Memento vom 31. Dezember 2014 im Internet Archive), 19. Juni 1991, abgerufen am 18. Januar 2011; <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Antwort des Bundesrates auf eine zweite Anfrage von Stappung (Memento vom 31. Dezember 2014 im Internet Archive), 23. September 1991, abgerufen am 18. Januar 2011.</ref>

Finajour erschien jedes Jahr<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Alexandria - Swissbase - F030 - record: vbs146946 (Memento vom 31. Dezember 2014 im Internet Archive), abgerufen am 18. Januar 2011.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Alexandria - Swissbase - F030 - record: vbs162439 (Memento vom 31. Dezember 2014 im Internet Archive), abgerufen am 18. Januar 2011.</ref> zum Fahrplanwechsel für MS-DOS und später Windows-basierende Systeme.

Die Firma Terrasoft portierte ca. 1993 mit Hilfe von Tobler Finajour für Macintosh.<ref name="Terrasoft"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., abgerufen am 6. September 2012.</ref>

Auf 1994/1995 wurden die Postauto- und Buslinien mit aufgenommen.<ref name="ZB"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Verzeichnis "Digitale Karten in der Schweiz": Private Anbieter (Memento vom 31. Dezember 2014 im Internet Archive), abgerufen am 3. Januar 2011.</ref>

Die Version 7.0 von 1995/1996 beschreibt den Umfang von Finajour wie folgt: «Der vorliegende Computer-Fahrplan arbeitet mit 57598 Zugs-, Bahn- und Schiffskursen, von denen täglich über 30000 verkehren. […] Es sind 8077 Destinationen enthalten, davon rund 1800 Bahnstationen, 400 Schiffsstationen und fast 6000 Bus-Haltestellen.»<ref>Finajour Windows-Hilfe-Datei für Finajour 7.0 1995/1996.</ref>

Die Telefonbuch-CD der Swisscom, hergestellt von OptoByte, lieferten Finajour und Finaroute mit aus.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., abgerufen am 18. Januar 2011.</ref>

Die SBB begannen, ein eigenes elektronisches Kursbuch zu verkaufen. Auf Basis der Software HAFAS verkauften sie das Elektronische Kursbuch der Schweiz für MS-DOS und Windows und verdrängten Finajour nach und nach vom Markt. Eine kombinierte Version von Finajour und Finaroute wurde 2002/2003 als FinaPlus verkauft, es dürfte die letzte Version sein.<ref name="Finajour"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />FinaPlus Version 14 2002/2003 (Memento vom 27. August 2003 im Internet Archive), abgerufen am 3. Januar 2011.</ref> Die Macintosh-Version wurde unabhängig weiterhin entwickelt und vertrieben, da HaCon, der Hersteller des in Europa marktbeherrschenden HAFAS, beziehungsweise die SBB keine Macintosh-Version des elektronischen Kursbuches anboten. Finajour für Mac wurde auf den Fahrplanwechsel 2009/2010 eingestellt.<ref name="Terrasoft" />

Datei:Finajour detail.png
Detailansicht einer Zugrelation
Datei:Finajour grafik.png
Grafische Darstellung von Zugrelationen

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Finaroute war eine weitere Software der Firma Finajour und eins der ersten elektronischen Routenplaner für die Schweiz. Die Software wurde 1991<ref name="Finajour" /> eingeführt und bot eine Ort-zu-Ort-Verbindung für die ganze Schweiz an. Es benötigte MS-DOS 3.0 und 512 KB RAM<ref name="ZB" />. Es ist inzwischen ebenfalls eingestellt worden.

Der Entwickler Hans-Jakob Tobler starb 2009 im Alter von 73 Jahren.<ref name="TA" />

Weblinks

  • Eine Anpassung des Finajour und Finaroute ist als FinaTWIKE herunterladbar, ein für Twikes angepasstes Routenplanerprogramm

Einzelnachweise

<references />