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Beaumont-en-Argonne

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Beaumont-en-Argonne
Datei:Blason ville fr Beaumont-en-Argonne (Ardennes).svg
Beaumont-en-Argonne (Frankreich)
Beaumont-en-Argonne (Frankreich)
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Ardennes (08)
Arrondissement Sedan
Gemeindeverband Portes du Luxembourg
Koordinaten 49° 32′ N, 5° 3′ OKoordinaten: 49° 32′ N, 5° 3′ O
 {{#coordinates:49,539166666667|5,0580555555556|primary
dim=20000 globe= name=Beaumont-en-Argonne region=FR-08 type=city
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Höhe 162–287 m
Fläche
Einwohner 415 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 08210
INSEE-Code 08055
Datei:Beaumont-en-Argonne, Mairie.jpg
Mairie Beaumont-en-Argonne

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Beaumont-en-Argonne ist eine französische Gemeinde mit 415 Einwohnern (1. Januar 2023) im Département Ardennes der Region Grand Est. Sie gehört zum Arrondissement Sedan und zum Gemeindeverband Portes du Luxembourg.

Geografie

Die Gemeinde Beaumont-en-Argonne liegt im Norden Frankreichs, etwa 25 Kilometer von der Grenze zwischen Belgien und Frankreich entfernt. Nächstgrößere Städte sind Sedan (25 km) und Charleville-Mézières (45 km entfernt).

Das ca. 31 Quadratkilometer große Gemeindegebiet von Beaumont im Osten des Départements Ardennes umfasst einen Abschnitt der Argonnen, einem Höhenzug zwischen Aisne und Maas. Der Ort selbst liegt in einem Tal auf etwa 230 Metern Meereshöhe. Das Tal formt der kleine Bach Ruisseau de Beaumont, der westlich des Ortskerns entspringt. Er mündet schon nach drei Kilometern Lauf in die Maas. Der Ruisseau la Wame, ebenfalls ein Maas-Nebenfluss, bildet die südwestliche Gemeindegrenze – auch Grenze zur früheren Region Lothringen. Ganz im Westen verläuft der Bach Yoncq ebenfalls zur Maas. Nördlich und südlich des Tales herrscht in einer leicht gewellten Landschaft Ackerland vor. Der Westen und Süden des Gemeindeareals ist von Wald geprägt. Der Forst Bois de Sommauthe ist Teil des großen zusammenhängenden Waldgebietes Forêt de Belval.

Nachbargemeinden von Beaumont sind Yoncq und Mouzon im Norden, Létanne im Osten, Laneuville-sur-Meuse im Südosten, Belval-Bois-des-Dames im Süden, Vaux-en-Dieulet, Sommauthe und Saint-Pierremont im Südwesten, La Berlière im Westen sowie La Besace im Nordwesten.

Geschichte

Durch den Erzbischof von Reims, Wilhelm von Blois, wurde Beaumont-en-Argonne im Jahr 1182 mit dem Loi de Beaumont zur Stadt erhoben. Am 8. Oktober 1592 besiegte der Herzog von Bouillon ein lothringesches Heer.<ref>Bibliothek deutscher Geschichte, Volume 8, Part 2, S. 68</ref>

Beaumont und die unmittelbare Umgebung war im Deutsch-Französischen Krieg sowie im Ersten Weltkrieg (unter anderem bei der Maas-Argonnen-Offensive) Schauplatz erbitterter Gefechte. Der Name der Gemeinde steht für das Gefecht bei Beaumont am 30. August 1870.

Erst 1928 erhielt die Gemeinde den Namenszusatz -en-Argonne, um sich besser von anderen Gemeinden namens Beaumont unterscheiden zu können.<ref>Ortsname auf cassini.ehess.fr</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2009 2021
Einwohner 527 568 548 526 490 433 459 425
Quellen: Cassini und INSEE

Im Jahr 1846 wurde mit 1372 Bewohnern die bisher höchste Einwohnerzahl ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von cassini.ehess<ref>Beaumont-en-Argonne auf cassini.ehess</ref> und INSEE<ref>Beaumont-en-Argonne auf INSEE</ref>.

Sehenswürdigkeiten

Das gesamte Ortsensemble erinnert noch an eine kleine befestigte Stadt. In einem früher von Mauern gefassten Oval von 400 × 500 Metern wurden die Straßen schachbrettartig angelegt, in der Mitte auf dem Hauptplatz steht die Kirche und das Gebäude des Bürgermeisters (Mairie).

Vier Häuser an der Place Guillaume de Champagne und der Place de la Victoire sind als Monument historique eingestuft.<ref>Maison à arcades (1) in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)</ref><ref>Maison à arcades (2) in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)</ref><ref>Maison à arcades (3) in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)</ref><ref>Maison à arcades (4) in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)</ref> Es handelt sich um in dieser Gegend sonst nicht anzutreffende Häuserformen mit Arkaden und Kolonnaden aus der Zeit zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert.<ref>Eintrag auf 3cantons.org/Villages pitoresques. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. März 2016; abgerufen am 1. Januar 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.3cantons.org</ref>

Datei:Beaumont-en-Argonne, Eglise Saint-Jean-Baptiste.jpg
Johannes-der-Täufer-Kirche

Die Johannes-der-Täufer-Kirche (Église Saint-Jean-Baptiste), ursprünglich aus dem 12. Jahrhundert stammend, ist mit einem einzigartigen steinernen Turm in Form einer Granate ausgestattet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref> Der Stufenaltar, der Tabernakel sowie drei Gemälde (Taufe, Grablegung und Auferstehung Christi) stehen unter Denkmalschutz. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Wirtschaft und Infrastruktur

In der Gemeinde sind 22 Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Getreideanbau, Rinderzucht).<ref>Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr (französisch)</ref>

Beaumont liegt an der Straße von Stenay über Mouzon nach Sedan, die größtenteils am linken Ufer der Maas entlangführt. Von Beaumont zweigen Straßen in Richtung Westen (nach Le Chesne) und Südwesten (nach Vouziers) ab.

Literatur

  • R. Fossier: Loi de Beaumont-en-Argonne. In: Lexikon des Mittelalters (LexMA). Band 1. Artemis & Winkler, München/Zürich 1980, ISBN 3-7608-8901-8, Sp. 1758.

Belege

<references />

Weblinks

  • Illustration von Frans Hogenberg von 1592: Damblaiss des Lorrains Leutenampt, Beaumont im Champaigner landt, Belegt, bescheust und setzt jm auff, Die Stat zu sturmen mit anlauff, ... (Digitalisat)

Vorlage:Klappleiste/Anfang Angecourt | Artaise-le-Vivier | Auflance | Autrecourt-et-Pourron | Balan | Bazeilles | Beaumont-en-Argonne | Bièvres | Blagny | Brévilly | Bulson | Carignan | Chémery-Chéhéry | Cheveuges | Daigny | Donchery | Douzy | Escombres-et-le-Chesnois | Euilly-et-Lombut | Fleigneux | Floing | Francheval | Fromy | Givonne | Glaire | Haraucourt | Herbeuval | Illy | La Besace | La Chapelle | La Ferté-sur-Chiers | La Neuville-à-Maire | Les Deux-Villes | Létanne | Linay | Maisoncelle-et-Villers | Malandry | Margny | Margut | Matton-et-Clémency | Messincourt | Mogues | Moiry | Mouzon | Noyers-Pont-Maugis | Osnes | Pouru-Saint-Remy | Pouru-aux-Bois | Puilly-et-Charbeaux | Pure | Raucourt-et-Flaba | Remilly-Aillicourt | Sachy | Sailly | Saint-Aignan | Saint-Menges | Sapogne-sur-Marche | Sedan | Signy-Montlibert | Stonne | Tétaigne | Thelonne | Tremblois-lès-Carignan | Vaux-lès-Mouzon | Villers-devant-Mouzon | Villers-sur-Bar | Villy | Vrigne aux Bois | Wadelincourt | Williers | Yoncq Vorlage:Klappleiste/Ende

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