Benzothiazol
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Strukturformel von Benzothiazol | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Benzothiazol | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C7H5NS | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose bis hellgelbe Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 135,19 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig | ||||||||||||||||||
| Dichte |
1,246 g·cm−3<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
2 °C<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
230 °C<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Dampfdruck |
0,13 mbar (20 °C)<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Brechungsindex |
1,642 (20 °C)<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | |||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C | |||||||||||||||||||
Benzothiazol ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Schwefel-Stickstoff-Heterocyclen.
Gewinnung und Darstellung
Benzothiazole können durch Reaktion von 2-Aminothiophenol mit Acylchloriden gewonnen werden.<ref>T. E. Gilchrist: Heterocyclic Chemistry. 3rd Edition, Longman, 1992.</ref> Vorlage:Formel
Eigenschaften
Benzothiazol ist eine farblose bis braune, nur sehr schwer entzündliche Flüssigkeit mit aromatischem Geruch, welche schwer löslich in Wasser ist. Sie zersetzt sich bei Erhitzung, wobei Cyanwasserstoff, Schwefeloxide, Stickstoffoxide, Kohlenmonoxid und Kohlendioxid entstehen.<ref name="GESTIS" /> Vorlage:Formel
Verwendung
Benzothiazol ist ein interessantes Carbonyl-Äquivalent. Es reagiert mit Aldehyden oder Ketonen zu α-Hydroxycarbonylverbindungen.<ref name="Sigma" /> Die abgeleitete Verbindung Benzothiazol-2-thiol wird in der Gummiindustrie als Vulkanisationsbeschleuniger eingesetzt.
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
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- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Giftiger Stoff bei Verschlucken
- Giftiger Stoff bei Hautkontakt
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Einatmen
- Augenreizender Stoff
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Benzothiazol
- Aromastoff (EU)
- Futtermittelzusatzstoff (EU)