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Benzothiazol

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Strukturformel
Strukturformel von Benzothiazol
Allgemeines
Name Benzothiazol
Andere Namen
Summenformel C7H5NS
Kurzbeschreibung

farblose bis hellgelbe Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 202-396-2
ECHA-InfoCard 100.002.179
PubChem 7222
ChemSpider 6952
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 135,19 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

1,246 g·cm−3<ref name="GESTIS" />

Schmelzpunkt

2 °C<ref name="GESTIS" />

Siedepunkt

230 °C<ref name="GESTIS" />

Dampfdruck

0,13 mbar (20 °C)<ref name="GESTIS" />

Löslichkeit
Brechungsindex

1,642 (20 °C)<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).Vorlage:Sigma-Aldrich/Name nicht angegeben</ref>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 301+311​‐​332​‐​319
P: 261​‐​280​‐​301+310​‐​302+352+312​‐​304+340+312​‐​305+351+338<ref name="GESTIS" />
Toxikologische Daten

380 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)<ref name="GESTIS" />

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C

Benzothiazol ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Schwefel-Stickstoff-Heterocyclen.

Gewinnung und Darstellung

Benzothiazole können durch Reaktion von 2-Aminothiophenol mit Acylchloriden gewonnen werden.<ref>T. E. Gilchrist: Heterocyclic Chemistry. 3rd Edition, Longman, 1992.</ref> Vorlage:Formel

Eigenschaften

Benzothiazol ist eine farblose bis braune, nur sehr schwer entzündliche Flüssigkeit mit aromatischem Geruch, welche schwer löslich in Wasser ist. Sie zersetzt sich bei Erhitzung, wobei Cyanwasserstoff, Schwefeloxide, Stickstoffoxide, Kohlenmonoxid und Kohlendioxid entstehen.<ref name="GESTIS" /> Vorlage:Formel

Verwendung

Benzothiazol ist ein interessantes Carbonyl-Äquivalent. Es reagiert mit Aldehyden oder Ketonen zu α-Hydroxycarbonylverbindungen.<ref name="Sigma" /> Die abgeleitete Verbindung Benzothiazol-2-thiol wird in der Gummiindustrie als Vulkanisationsbeschleuniger eingesetzt.

Einzelnachweise

<references />