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Zero Install

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Zero Install

colspan="2" class="notheme" style="text-align:center; background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" | Datei:Zeroinstall-logo.png
Datei:Zero Install.png
Installation mit Zeroinstall
Basisdaten

Maintainer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Entwickler Thomas Leonard
Erscheinungsjahr Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Aktuelle Version 2.16<ref>[1]</ref>
(2. April 2020)
Aktuelle Vorabversion Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
(Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Betriebssystem Linux, Unix, macOS, Windows
Programmier­sprache OCaml
Kategorie Installationssystem (Paketmanager)
Lizenz LGPL (Freie Software)
http://0install.net/

Unter Zero Install (auch 0install) werden Tools zusammengefasst, die nicht installiert werden müssen.<ref>Jörg Geiger: Zero install: "Nie mehr installieren !" Chip, 4. August 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Mai 2012; abgerufen am 3. Mai 2012.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.chip.de</ref> Verwandte Konzepte sind einerseits Portable Software, andererseits Applikations-Virtualisierung bzw. Sandboxing, die meistens die Charakteristik der Installationsfreiheit (im Sinne von Systemintegration) teilen. Auch Emulatoren stellen aus anderen Gründen eine Umgebung zur Verfügung, auf der Programme ohne Auswirkung auf das System installiert werden.

Hintergrund

Zero install ist auch ein ursprünglich in Python<ref name="Python to OCaml">Python to OCaml: Retrospective. 6. Juni 2014, abgerufen am 20. Mai 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> für Linux geschriebenes, dezentrales, plattformübergreifendes Software-Installationssystem, das unter der LGPL verfügbar ist. Zero Install definiert kein neues Paketformat; es werden unveränderte Tar- oder ZIP-Archive verwendet. Stattdessen definiert es ein XML-Metadatenformat, um diese Pakete und die Abhängigkeiten zwischen ihnen zu beschreiben. Eine einzige Metadatendatei kann auf mehreren Plattformen, darunter Ubuntu, Debian, Fedora, openSUSE, Mac OS X und Windows, verwendet werden, sofern Binär- oder Quellarchive verfügbar sind, die auf diesen Systemen funktionieren.

Im Gegensatz zu anderen Paketmanagern können beispielsweise Bibliotheken nach Möglichkeit gemeinsam genutzt werden. Kommt es jedoch zu widersprüchlichen Anforderungen, können mehrere Versionen eines Pakets parallel installiert werden.

Die XML-Datei, die die Anforderungen des Programms beschreibt, kann in ein Quellcode-Repository aufgenommen werden. So kann beispielsweise ein Benutzer ein Git-Repository klonen und das Programm erstellen und testen, indem er bei Bedarf automatisch neuere Versionen von Bibliotheken herunterlädt, ohne die Versionen der von seiner Distribution installierten Bibliotheken zu beeinträchtigen, die weiterhin für andere Software verwendet werden.<ref>About 0install. Abgerufen am 20. Mai 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Anwendungsfälle sind laut Hersteller u. a. die dezentrale<ref>Thomas Leonard: Decentralised Installation Systems. osnews.com, 16. Januar 2007, abgerufen am 3. Mai 2012 (englisch).</ref> Distribution von Software direkt durch die Hersteller sowie die rootrechtefreie Installation von Software durch den Anwender.<ref name="zero">Thomas Leonard: Zero Install: Comparison with other systems. 0install.net/, 1. Januar 2010, abgerufen am 3. Mai 2012 (englisch).</ref> Seit Oktober 2010 existiert auch eine Windows-Version der Software.

Seit 2013 ist Zero Install nicht mehr in Python, sondern in OCaml geschrieben. Als Grund gab Entwickler Thomas Leonard an, dass Python zu langsam gewesen sei, was man vor allem während des Startens der Software gemerkt habe. Neben OCaml sei auch noch Haskell in die engere Auswahl gekommen; er habe sich allerdings für erstere entschieden, da die Sprache für ihn leichter zu lernen gewesen sei.<ref name="Python to OCaml" />

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />