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Mary Meerson

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Mary Meerson (* 12. November 1902 in Sofia als Marija Popowa; † 19. Juli 1993 in Paris<ref>Ehrenpräsidentin zum Tode von Mary Meerson, in der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 21. Juli 1993, Seite 26</ref>) war eine bulgarische Balletttänzerin, Model und Archivarin der Cinémathèque française.

Mary Meerson kam mit Sergei Diaghilews Ballettgruppe über St. Petersburg nach Paris. Sie heiratete den russischen Maler und Bühnenbildner Lazare Meerson, mit dem sie bis zu seinem Tod 1938 verheiratet blieb. Danach lebte sie mit dem Gründer der Cinémathèque française Henri Langlois zusammen. Sie galt als schön, extravagant und weltoffen und soll zahlreiche Sprachen gesprochen haben.

Meerson stand für viele Künstler Modell. So für Oskar Kokoschka der 1931 über fünfzig Bilder von ihr erstellte.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.austrianfineart.com (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive )</ref><ref>Henri Langois: Phantome of the Cinemateque. In: Turner Classic Movies. Abgerufen am 22. April 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Vorlage:IMDb/1. Abgerufen am 22. April 2020.</ref><ref>Overview for Lazare Meerson. In: Turner Classic Movies. Abgerufen am 22. April 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

1988 widmete Jean-Luc Godard das erste Kapitel, Toutes les histoires, seiner Geschichte(n) des Kinos, Histoire(s) du cinéma, Mary Meerson (und Monica Tegelaar).

Filmografie

  • 1994: Citizen Langlois (Dokumentation)
  • 2004: Le fantôme d’Henri Langlois (Dokumentation)

Literatur

  • Léone Jaffin: Le Pot-au-feu de Mary Meerson, 2005, ISBN 978-2-7291-1548-7

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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