Isognathus
<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />
| Isognathus | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Isognathus caricae MHNT CUT 2010 0 30 Colombia dorsal.jpg
Isognathus caricae | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Isognathus | ||||||||||||
| Felder & Felder, 1862 |
Isognathus ist eine Gattung innerhalb der Schmetterlingsfamilie der Schwärmer (Sphingidae).
Merkmale
Die mittelgroßen Falter haben Vorderflügel, die ein Muster aus verschiedenen Grau- und Brauntönen mit vereinzeltem Schwarz aufweisen. Die Basis und der Analwinkel der Hinterflügel ist bei allen Arten orange bis gelb, der Außenrand ist dunkelbraun bis schwarz. Oberhalb des Analwinkels am Rand des dunklen Außenrandes befindet sich ein dumpf-blauer bis blaugrauer Fleck, der durch ein oder zwei schwarze Bänder geteilt wird. Die Morphologie der Genitalien ähnelt jener bei den Gattungen Erinnyis und Pseudosphinx.<ref name="Tuttle"/>
Die bisher bekannten Raupen sind im letzten Stadium auffällig gefärbt und haben ein langes, fadenförmiges Analhorn.<ref name="Tuttle"/>
Vorkommen und Lebensweise
Die Gattung ist neotropisch verbreitet. Die meisten Arten treten in Südamerika auf, einige wenige Arten treten jedoch auch nördlich bis in den Norden Mexikos und in die Karibik auf. Isognathus rimosa ist als seltener Irrgast aus Nordamerika bekannt.<ref name="Tuttle"/>
Die Raupen ernähren sich offenbar bevorzugt von Hundsgiftgewächsen (Apocynaceae), es gibt jedoch auch Nachweise an Maulbeergewächsen (Moraceae). Die Verpuppung findet in einem locker gesponnenen Kokon am Erdboden statt.<ref name="Tuttle"/>
Systematik
Weltweit sind 11 Arten der Gattung bekannt:<ref name="Kitching/Cadiou"/>
- Isognathus allamandae Clark, 1920
- Isognathus australis Clark, 1917
- Isognathus caricae (Linnaeus, 1758)
- Isognathus excelsior (Boisduval, [1875])
- Isognathus leachii (Swainson, 1823)
- Isognathus menechus (Boisduval, 1875)
- Isognathus mossi Clark, 1919
- Isognathus occidentalis Clark, 1929
- Isognathus rimosa (Grote, 1865)
- Isognathus scyron (Cramer, 1780)
- Isognathus swainsonii Felder & Felder, 1862
Belege
Einzelnachweise
<references> <ref name="Tuttle">James P. Tuttle: The Hawkmoths of North America, A Natural History Study of the Sphingidae of the United States and Canada The Wedge Entomological Research Foundation, Washington, DC 2007, ISBN 978-0-9796633-0-7.</ref> <ref name="Kitching/Cadiou">Ian J. Kitching, Jean-Marie Cadiou: Hawkmoths of the World. An Annotated and Illustrated Revisionary Checklist (Lepidoptera: Sphingidae). Cornell University Press, New York 2000, ISBN 0-8014-3734-2</ref> </references>
Literatur
- James P. Tuttle: The Hawkmoths of North America, A Natural History Study of the Sphingidae of the United States and Canada, The Wedge Entomological Research Foundation, Washington, DC 2007, ISBN 978-0-9796633-0-7.