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Johnny Ringo

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Datei:Johnny Ringo.jpeg
Die einzige bekannte Fotografie von Johnny Ringo

John Peters „Johnny“ Ringo (* 3. Mai 1850 in Greens Fork, Wayne County, Indiana;<ref>Quelle, anderen Quellen nach ist Washington (Indiana) der Geburtsort.</ref> † 13. Juli 1882 im Turkey Creek Canyon, Arizona) war ein US-amerikanischer Revolverheld des amerikanischen Westens.

Leben

John Peters Ringo war der erste Sohn von Martin Ringo<ref>* 1. Oktober 1819 in Montgomery Co., KY. “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)”</ref> und dessen Ehefrau Mary. Mary Peters wurde am 13. November 1826 in Missouri geboren. Sie war eine Tochter von John R. Peters und Frances A. Simms. Die Hochzeit mit Martin Ringo war am 5. September 1848 in Clay County, Missouri.<ref>The journal of Mrs. Mary Ringo; a diary of her trip across the Great Plains in 1864, Bild von Mary Peters Ringo (1826–1876).</ref> Johnny Ringo hatte noch einen Bruder, Martin Albert, sowie drei Schwestern: Fanny Fern, Mary Enna und Mattie Bell.<ref>Martin Albert (* 28. Januar 1854; † 29. August 1873), Fanny Fern (* 20. Juli 1857; † 13. Mai 1932), Mary Enna (* 2. Mai 1860; † 27. Juni 1941) und Mattie Bell (* 28. April 1862; † 20. Mai 1942) Genforum 106 und Genforum 140</ref> Die Vorfahren der Ringos waren holländische Einwanderer und kamen aus Zeeland (Niederlande) 1657<ref>Rootsweb Einwanderungsliste 1657</ref> nach Amerika.

Die Familie lebte ursprünglich in Wayne County, Indiana, bevor sie sich in Missouri niederließ.<ref name="DCHS"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Johnny Ringo Called Gallatin Home as a Boy (Memento vom 29. September 2007 im Internet Archive), Daviess County Historical Society</ref> Dort lebten sie 1856 in Liberty und gingen 1858 nach Gallatin.<ref name="DCHS" /> Johnny Ringo besuchte das William and Jewell College in Liberty. Im Mai 1864<ref name="DCHS" /> schloss sich die Familie mit zwei Planwagen<ref>Zwei lange Planwagen: einer wurde von Ochsen und der andere von Mulis gezogen. (The journal of Mrs. Mary Ringo; a diary of her trip across the Great Plains in 1864, Foreword, Image 13)</ref> einem Treck nach Kalifornien an, der anfangs aus insgesamt 70 Planwagen bestand. Sie wollten zu Johnny Ringos Tante Augusta, die in San José lebte. Auf dieser Reise erschoss sich am 30. Juli 1864 der Vater versehentlich mit seiner Schrotflinte in der Gegend von Wyoming.<ref>In a letter dated August 1, 1864, written by a fellow traveler, William Davenport, to the Tribune in Liberty, Missouri: “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)”; Aus dem Buch: COVERED WAGON WOMEN; Diaries & Letters from the Western Trails, 1862–1865. Edited and Compiled by: Kenneth L. Holmes, (Volume 8 of 11), ISBN 0-8032-7297-9. (“{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)”)</ref> Sie begruben ihn an Ort und Stelle und mussten die Reise fortsetzen. An einem Samstag, dem 8. Oktober 1864, kamen sie bei ihrem Cousin Charley Peters in Austin (Nevada) an.<ref>Austin (Nevada) Tagebuch Seite 36, Image 52</ref> Mary Peters starb am 16. Juli 1876 in Kalifornien mit 49 Jahren.

Johnny Ringo war zwar ein gebildeter Mann, hatte jedoch eine gefährliche Neigung zum Alkohol. Er wurde ein Gefolgsmann der Clantons und McLaurys und war an mehreren Schießereien beteiligt. In Tombstone betätigte er sich zwar eine Zeitlang als Viehdieb, wurde aber von Sheriff John Behan zum Deputy ernannt.

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Gedenkplatte, „Grabstein“ und Grab von Ringo.

Nach einer zweiwöchigen Zechtour mit Buckskin Frank Leslie wurde Johnny Ringo am 14. Juli 1882 im Turkey Creek Canyon tot aufgefunden. Da er an einem Kopfschuss gestorben war, ging man offiziell davon aus, dass er Suizid begangen habe; es blieben jedoch Zweifel an dieser Version.

Literatur

  • Ray Hogan: Johnny Ringo. 1973, ISBN 3-404-00157-5.
  • Geoff Aggeler: Confessions of Johnny Ringo. E P Dutton, 1987, ISBN 0-525-24519-7.
  • Steve Gatto: Ringo -the King of the Cowboys-. San Simon Publishing Company, Tucson, AZ USA, 1995.
  • David Johnson: Ringo – King of the Cowboys. Univ. of North Texas Pr., 2008, ISBN 1-57441-243-4.
  • Jack Burrows: John Ringo: The Gunfighter Who Never Was. Univ. of Arizona Press, (Reprint 1996) ISBN 0-8165-1648-0.
  • Romain Wilhelmsen: Buckskin and Satin. Sunstone Press 2000, ISBN 0-86534-307-1 auch ISBN 0-86534-279-2.
  • Michael M. Hickey, Ben T. Traywick, Paul R. Taylor: John Ringo: The Final Hours. Talei Publishers, 2001, ISBN 0-9631772-4-9.
  • Steve Gatto: Johnny Ringo. Protar House, Lansing 2002, ISBN 0-9720910-1-7.
  • Ray Hogan: The Life and Death of Johnny Ringo. Center Point, 2003, ISBN 1-58547-245-X.

Mediale Rezeption

Die Darstellung der Figur in Filmen und Fernsehserien ist zumeist historisch nicht korrekt:

Film

Fernsehen

  • 1959–1960: Johnny Ringo
  • 1955–1961: Wyatt Earp greift ein (The Life and Legend of Wyatt Earp)

Videospiele

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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