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Volles Nest

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Volles Nest ist eine Bezeichnung für eine Familienlebenszyklusphase, die in der Marktforschung für Familien mit Kindern verwendet wird.<ref name=":0">Thomas Foscht: Käuferverhalten: Grundlagen - Perspektiven - Anwendungen. Springer-Verlag, 2007, ISBN 978-3-8349-0470-6, S. 138 (google.de [abgerufen am 21. November 2020]).</ref>

Der Familien(-lebens-)zyklus sind dabei auf den Kriterien Familienstand, Alter und Anzahl der Kinder in einer Familie bzw. Haushalt aufgebaut.<ref name=":1">Peter Runia, Frank Wahl, Olaf Geyer, Christian Thewißen: Marketing: Eine prozess- und praxisorientierte Einführung. Walter de Gruyter, 2011, ISBN 978-3-486-71453-1, S. 106 (google.de [abgerufen am 21. November 2020]).</ref> Dabei lässt sich das Volle Nest als Haushalt mit zwei Erwachsenen mit abhängigen Kindern zusammenfassen. Bei Eltern ab 35 Jahren wird auch von einem Verzögertem vollen Nest gesprochen.<ref>Peter Runia, Frank Wahl, Olaf Geyer, Christian Thewißen: Marketing: Eine prozess- und praxisorientierte Einführung. Walter de Gruyter, 2011, ISBN 978-3-486-71453-1, S. 42 (google.de [abgerufen am 21. November 2020]).</ref><ref name=":1" /> In der Phase des Vollen Nests fällt meist aufgrund der Geburt eines Kindes das Einkommen der Mutter weg und die Ausgaben steigen. Die Ausgaben bei Konsumgüter werden verstärkt durch den Bedarf der Kinder beeinflusst. das Nachfrageverhalten und dar Aufmerksamkeitsgrad des Haushaltes hat sich im Vergleich zu einem kinderlosen Haushalt verändert.<ref name=":0" />

Weiter Detaillieren lässt sich die Phase durch eine Unterscheidung des Kindesalters. So lässt sich ein Haushalt mit Kindern unter 3 Jahren im Kaufverhalten einfacher durch Werbung beeinflussen und der Kauf von Kindermöbel und -spielzeug gewinnt an Relevanz.<ref name=":2">Peter Runia, Frank Wahl, Olaf Geyer, Christian Thewißen: Marketing: Eine prozess- und praxisorientierte Einführung. Walter de Gruyter, 2011, ISBN 978-3-486-71453-1, S. 107 (google.de [abgerufen am 21. November 2020]).</ref> Bei Haushalten mit älteren Kindern wird der Werbeeinfluss geringer<ref>Günter Hofbauer, René A. Körner, Uwe Nikolaus, Andreas Poost: Marketing von Innovationen: Strategien und Mechanismen zur Durchsetzung von Innovationen. W. Kohlhammer Verlag, 2009, ISBN 978-3-17-020535-2, S. 185 (google.de [abgerufen am 21. November 2020]).</ref> und der Fokus auf Markenkleidung für die Kinder steigt.<ref name=":2" />

Diese Erkenntnisse werden in der Konsumentenforschung eingesetzt.

Literatur

  • Werner Kroeber-Riel, P. Weinberg: Konsumentenverhalten. Vahlen, München 2003, ISBN 3-8006-2931-3.

Einzelnachweise

<references/>